Home
http://www.faz.net/-gun-758gf
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
50 plus

Erleichterung allerorten Welt am Freitag doch nicht untergegangen

Politiker und Prominente äußern sich erleichtert über den Fortgang des Weltgeschehens. Angela Merkel zeigte sich zufrieden, dass der europäische Rettungsschirm auch diese Krise gemeistert habe.

© dapd Vergrößern „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“: Was Politiker zum Weltuntergang sagen

Die Welt ist am Donnerstag entgegen zahlreichen anderslautenden Prognosen offenbar nicht untergegangen. Bis zur Nacht erwies sich die in den vergangenen Tagen und Wochen vielfach geäußerte Befürchtung, es gebe kein Morgen (Freitag), als unzutreffend. Am frühen Abend – der Anfang vom Ende war für 15.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit terminiert – zeigten sich Politiker in vielen Teilen der sich offenkundig weiter drehenden Welt nicht überrascht.

Axel Wermelskirchen Folgen:    

Pjöngjang etwa teilte mit, das nordkoreanische Volk habe sich nie auch nur einen Augenblick lang vor dem Weltuntergang gefürchtet, weil Staats- und Parteiführer Kim Jong-un ihn schon vor Wochen verboten habe. Der russische Präsident Wladimir Putin beruhigte in Moskau furchtsame Journalisten mit den Worten: „So lange ich so gesund bin wie der russische Bär, geht allenfalls die westliche Welt unter.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich in Brüssel zufrieden. Abermals habe sich gezeigt, dass der europäische Rettungsschirm allen Krisen gewachsen sei.

Mehr zum Thema

Im Weißen Haus trat der amerikanische Präsident Barack Obama vor die Presse. „Die Welt ist noch nie untergegangen, und sie ist auch diesmal nicht untergegangen“, sagte Obama, beteuerte aber, seine Regierung bleibe wachsam: „We keep our eyes fixed on that distant horizon.“ („Ich hab’ ein Auge drauf.“) Auch der führende deutsche Zukunftsforscher Matthias Horx hob am Abend bei einer Pressekonferenz auf dem Brocken im Harz hervor, die Welt sei nicht untergegangen. „Ich hatte nicht anderes erwartet“, sagte Horx, warnte aber vor Sorglosigkeit: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Was Sie heute erwartet 15.000 Anhänger bei Pegida in Dresden

Die Anti-Islam-Bewegung Pegida mobilisiert trotz der Kritik etablierter Parteien an ihren Parolen immer mehr Sympathisanten. Mehr

16.12.2014, 07:06 Uhr | Wirtschaft
G-20-Gipfel Merkel trifft in Australien ein

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist für den G-20-Gipfel in Australien eingetroffen. Es könnte eine Begegnung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geben. Mehr

14.11.2014, 11:21 Uhr | Politik
Russland Obama will Gesetz über neue Sanktionen unterschreiben

Noch in dieser Woche will der amerikanische Präsident ein Gesetz unterzeichnen, das ihm neue Sanktionen gegen Russland ermöglicht. Außenminister John Kerry bescheinigt Russland unterdessen konstruktive Schritte zur Entspannung der Lage in der Ukraine. Mehr

16.12.2014, 19:55 Uhr | Politik
Obama: Gazastreifen nicht langfristig isolieren

US-Präsident Barack Obama sagte, man müsse einsehen, dass sich der Gazastreifen nicht selbst versorgen könne, wenn er vom Rest der Welt abgeschnitten sei. Obama forderte aber kein Ende der israelischen Blockade. Mehr

07.08.2014, 09:36 Uhr | Politik
Ukraine-Konflikt Amerikaner verbieten Handel mit der Krim

Die Vereinigten Staaten verschärfen im Konflikt mit Russland ihre Strafmaßnahmen. Geschäfte mit der annektierten Halbinsel Krim sind künftig weitgehend tabu. Mehr

20.12.2014, 06:25 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 21.12.2012, 14:04 Uhr

Fußballstar in Bronze Ronaldo errichtet sich eigenes Denkmal

Ronaldo verewigt sich in Bronze, Madonna veröffentlicht vorzeitig sechs Songs ihres neuen Albums und Schüler finden eine alte Flaschenpost von Kardinal Reinhard Marx – der Smalltalk. Mehr 5

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden