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Eheleute Wulff trennen sich Der Glanz war nur Schein

 ·  Eine Trennung, die kaum noch jemanden überrascht hat: Bettina und Christian Wulff sind kein Paar mehr. Christian Wulff ist bereits aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen.

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Jan Poppe
Jan Poppe (Kwich) - 10.01.2013 13:50 Uhr

Das passiert wenn man sich als Mann LKS einfängt.....

...denn das Liebeskapsersyndrom lässt einen nicht mehr klar denken.

Wenn man dann das Pech hat an eine kaltblütige, berechnende Frau zu geraten, dann Prost Mahlzeit.

Ein Zeichen unserer Zeit wie Männer von "ihren" Frauen nach dem Verlust der Nützlichkeit entledigt werden.

Seid gewarnt!

Kwich

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fritz Teich

Ein kleiner Junge

Wie heisst es, das Prinzip, wonach jemand bis zur Stelle seiner Inkompetenz aufsteigt?

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Gerhard Rohlfs

Manche Regierungsapologeten stellen nun die Frage, wieso der Boulevard bei Wulff gegraben hat

bevor er seine Lindauer Rede gehalten hat.
Denn entweder besitzt der Boulevard dann hellseherische Fähigkeiten -
oder Wulff hat sich schon vorher entsprechend geäussert:
Z.B.
Rede auf Bankentag 31.3.11: "Meines Erachtens kann ... nicht strittig sein: Bei Überschuldung müssen private Gläubiger auf Forderungen verzichten. ... Die Haftung muss beim Unternehmen bleiben. Dazu gehört auch, dass Unternehmen scheitern können. Dieses Grundprinzip dürfen wir nicht aushebeln, auch nicht im Bereich ... der Banken."
Zeit-Interview v. 30.6.11: "Zur notwendigen Haftung privater Gläubiger habe ich ... die Notwendigkeit ausgesprochen, dass es zu einer umfassenden Mitverantwortung der Eliten kommen muss. Das heißt eben auch Mithaftung. Die Banken müssen Verantwortung übernehmen."
Oder vielleicht noch früher, nicht öffentlich?
Und falls dem so war, soll der Boulevard vermerkelten Bundesrepublik davon nichts mitbekommen haben?
Ein Schelm, wer arges denkt.

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Wilhelm G.  Hupers

Das Ende vom Lied...?


Ein Landei aus Osnabrück dient sich in der Partei nach oben
und wird im 3.Anlauf Ministerpräsident seines Bundeslandes.
Dann kommt er irgendwie mit Kreisen in Berührung,
deren Glamour den Jungen aus eher bescheidenen Verhältnissen becirct.
Er lässt sich ein mit den Reichen der Stadt, es kommt zur Scheidung von seiner
eher biederen Ehefrau, er verfällt einer zweiten,
die besser passt in die verlockende Welt,
in die er reingeschnuppert hatte - Bettina, vllt gar Teil dieser Welt ?
obwohl andere meinen, sie habe solide gearbeitet und zwischen beiden
sei professionelle Verführung nicht im Spiel gewesen...
Wulff stolpert als Präsident über vergleichsweise geringfügige
Vorwürfe aus seiner Vergangenheit und begeht
taktisch unkluge Verteidigungsfehler - als Anwalt...
Der Ende der Präsidentschaft war vorgezeichnet - auch wollte man ihn wohl weghaben.
Die Ehe damit auch nur noch eine Frage der Zeit -
was will eine ehrgeizige Frau mit einem allseits Verstossenen und Geschmähten ?

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sirrena Chormiti

Es ist widerlich, wie

hier mit einem am boden liegenden Menschen umgegangen wird. Jeder Mensch gerät manchmal in schwierige Lebensituation wegen seiner Fehler. Bitte tun Sie nicht so als wären Sie alle edle, fehlfreie und aufrichtige Menschen. Hier zeigt sich deutlicher welchen Charakter manche haben. Manche Kommentatoren sind voller Hass und Verbitterung.

und liebe Herren: was habt ihr da für Frauenbild? ESgibt viele hübsche Frauen, die nur einen lieben und ehrlichen Mann an ihrer Seite haben wollen. Da spielt Geld und Macht keine Rolle.

Ich wünsche euch Vernunft und Gelassenheit für das Jahr 2013!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 11:49 Uhr
Helga Zießler

Frau Chormiti

"Wir müssen immer gut mit unseren Mitmenschen umgehen, auch wenn sie sich falsch verhalten. Wir dürfen den Blick für das Besondere im Leben nicht verlieren", schreiben Sie.

Klingt sehr edelmütig. Sind aber nur ziemlich dümmliche Allgemeinplätze. Die Herrschaften, um die es hier geht, haben - sehr bewusst im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit - so oft in Fettnäpfchen getreten, dass sie nun auch Häme und Schadenfreude aushalten müssen.

Was ist denn "das Besondere im Leben"? Mancher hält sich für etwas ganz Besonderes und merkt leider nicht, dass er sich nur lächerlich macht.

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Hans-Jürgen Eigenbrod

Was den sog. "würdelosen Umgang" mit Herrn W. angeht:

Mir scheint, Ihnen ist nicht bekannt, wie sich "Christ"demokrat W. in der Vergangenheit als Wadenbeißer geriert hatte.
Und falls Sie die Meinung eines Ignostikers interessiert:
Ich gehe mit diesem Herrn nicht "würdelos" um (obwohl er es verdient hätte!); der ist für mich nur ein zwar r€icher, aber dennoch armer Wicht, den ich nicht mal ignoriere ...

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Wolfgang Schlage

Es geht nicht ums Frauenbild; es geht um die Angst vor dem Ausgeliefertsein

Leserin Chormiti: "...und liebe Herren: was habt ihr da für Frauenbild? ESgibt viele hübsche Frauen, die nur einen lieben und ehrlichen Mann an ihrer Seite haben wollen."

Die "lieben Herren" (warum die Herablassung?) haben kein allgemein negatives Frauenbild. Das Problem ist, dass Mann es gelegentlich zu spät rausfindet, um was für eine Frau es sich handelt. Hinterher sagt jeder, das hätte er ja gleich sehen können - aber *dieser* konnte es eben nicht. Zudem gibt es Fälle, in denen sich eine liebevolle Frau ins Gegenteil verwandelt (sie behauptet dann, dass daran nur er Schuld sei; aber für andere ist das keinesfalls eindeutig). Das Problem ist: *wenn* Mann in der Lotterie des Lebens sich vertan hat, dann ist er der Frau bei heutiger Rechtslage und gesellschaftlichen Einstellungen ziemlich hilflos ausgeliefert, besonders wenn Kinder da sind.

Es ist dieses der Frau Ausgeliefertsein, nicht das allgemein negative Frauenbild, das die Verbitterung auslöst.

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sirrena Chormiti

Herr Eigenbrod:

ja, Sie haben Recht, Herr Wulff ist für seine Lage selbst verantwortlich. Aber das ist keine Rechtfertigung für einen würderlosen Umgang mit ihm. Wir müssen immer gut mit unseren Mitmenschen umgehen, auch wenn sie sich falsch verhalten. Wir dürfen den Blick für das Besondere im Leben nicht verlieren. Das ist nur meine Meinung!

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Hans-Jürgen Eigenbrod

Diese "am boden liegenden Menschen" ...

... sind für ihre Lage selbst verantwortlich.

Und nicht zu vergessen: Auf "Wolke 7" befindlich, hatten sie sich doch auch nicht über gegen sie in der Presse verfasste Zeilen beklagt, oder?!

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Mike Hennecke

Das Thema

Was ist denn hier los? Mehr Kommentare gab es noch nie. So hätte ich die FAZ - Leser nie eingeschätzt. Vielleicht sollte die FAZ noch einen Ableger in Herzblattgeschichten auflegen, Bedarf ist wohl gegeben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 18:25 Uhr
peter myer

....

ich fand schon imme rsowohl nature als auch gala -letztere beim arzttermin im wartezimmer ausliegern - lesenswert.

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Nadie Nessuno

Die Bettina-Generation

Die junge Präsidentengattin hat lediglich die Erwartungen einer de facto vom Femininismus gesteuerten Gesellschaft erfüllt, in der der Mann als Selbstverwirklichungsassistent gilt. Die Kanzlerin dürfte nun daran zweifeln, dass die durchschnittliche, also femininistisch beeinflusste deutsche Frau der Bettina-Generation zur Unterstützung eines Mann in öffentlicher Position geeignet ist. Die verbliebenen Besetzungsalternativen für hohe Ämter sind demnach künftig entweder Frauen oder unverheiratete Männer.

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Karl Rotte

War da nicht neulich ein Artikel...

darüber, warum das mit Familie und den Kindern so schwer ist? Es gab Zeiten, da schloß man einen Bund für's Leben. Heute heiratet frau einen 5er BMW (oder einen Ministerpräsidenten, die sind allerdings seltener und damit BILD-relevanter) und läßt sich scheiden, wenn sich die Umstände verschlechtern. Es ist auch nachvollziehbar: Wollen wir nicht alle nur das beste für den Nachwuchs? Wird uns nicht allen eingebimst, daß der Mann was leisten muß, während der Frau ein tolles Leben zusteht? Siehe Fernsehprogramm: Wo gibt es da eine Frau zu sehen, die morgens um sieben malocht? Stattdessen hat sie ein nettes Lädchen für Designerhandtäschchen, das neben all dem Kaffeeklatsch mit den Freundinnen ganz von allein läuft, oder es ist eines dieser Lifestyle-Hobbies wie Hochzeitsausrichterin oder Klamottenberaterin.
Zurück zum Thema: Mit der Familie klappt es nicht mehr, weil die Erwartungen, die über die Medien geweckt werden, kaum erfüllt werden können.

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Jack Murphy

Mehr sein als scheinen

Diese einst wichtige Grundlage für Kindeserziehung aus einer anderen Zeit ist leider seit langem untergegangen.
Insofern bestätigt die Wulff Episode lediglich den politisch korrekten Werteverfall unserer Zeit.

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Markus Teuber

Von Vorgestern - Herr Wedel !

Pardon,Herr Wedel,zumindestens Ihr Kommentar,Ihre in Ihrem Kommentar ausgedrückte Einstellung ist aber von Vorgestern !
.
Im "modernen" Deutschland haben auch Frauen das Recht auf berufliche und private Selbstverwirklichung ! Nicht nur Männer !
.
Sich ein Tatoo stechen zu lassen,hat nichts mit "Selbstvermarktung" zu tun ,sondern ist ein Körperschmuck, welcher übrigens in der Historie der Menscheni uralt ist : so um die 8000 Jahre ! So wurden in Chile 7000 Jahre alte Mumien mit Tatoos entdeckt und der Ötzi (nein -nicht der DJ) -der Echte- aus dem Gletscher trug Ebensolches!
.
"Nur Vater/Mutter zu sein" -das ist in der Tat äußerst wenig . Wie auch Ihre zur "Untrennbarkeit verschmolzene Ehe-Einheit" .
.
Unsere Vorvater - will heißen Vormütter hatten dies im Übrigen auch nicht gewollt. Auch sie hätten für sich gerne mehr Freiheit und auch Selbstverwirklichung gewünscht.
Allein die paternalistische,von Männern absolut beherrschte Gesellschaft hatte es ihnen mit aller Macht verweigert.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 16:38 Uhr
Thomas Wedel

Arme Kinder

Das traurige ist, dass die beiden Kinder darunter zu leiden haben. Christian hat seine Tochter für eine neue Familie verlassen. Der Vater von Bettinas ältestem Sohn (9) spielte bereits kurz nach dessen Geburt keine Rolle mehr und auch der langjährige "Papa" Christian ist jetzt passé. Es ist nur zu hoffen, dass wenigstens das gemeinsame Kind noch zu jung ist, um größeren Schaden davon zu tragen.
Und es soll keiner behaupten, Kinder würden unter einer Trennung nicht leiden!
Und es soll keiner behaupten, die Kinder hätten oberste Priorität für Fr. Wulff!
Oberste Priorität hatte und hat für Bettina und Christian ihr je eigenes Lebensglück, die Kinder gehören dazu und werden einfach zur nächsten Station mitgeschleppt.

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Thomas Wedel

Ich,Ich,Ich

Meine Position ist folgende:

Solange man Single ist und keine Vorbildfunktion bekleidet, steht es jedem frei, sich so oft selbstzuverwirklichen wie er/sie will, und seine Lebensumstände zu ändern, wenn er damit nicht zufrieden ist.
Aber, sobald man verheiratet ist und/oder Kinder hat, muss man auch zurückstecken können.

Fr. Wulffs Buch war ein einziges Lamento: meine Freiheit wurde eingeschränkt, ich war plötzlich finanziell abhängig, mein Christian hatte kaum noch Zeit für mich, ich wurde in eine Rolle gedrängt, ich wurde nicht mehr als eigenständig wahrgenommen - ich, ich, ich. Wie kann man auf der einen Seite behaupten, die kriselnde Ehe retten zu wollen, wenn man sich auf der anderen Seite so schamlos auf Kosten der Bloßstellung des Partners profilieren will?

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Thomas Wedel

Andere sind schuld, nur nicht Fr. Wulff

Ohne Zweifel steht private und berufliche Selbstverwirklichung auch Frauen zu. Ich habe nichts gegenteiliges behauptet. Im Falle von Fr. Wulff frage ich mich allerdings: Haben die Wulffs nicht GEMEINSAM beschlossen, BP-Ehepaar zu sein? Nachdem sich Fr. Wulff einmal entschieden hatte, den Weg ihres Gatten mitzugehen, war es schlicht ihre Aufgabe und Pflicht, sich im Amt der Bundespräsidenten-Gattin (mit allen dazugehörigen Verpflichtungen) zu "verwirklichen"! Wenn sie das nicht gewollt hätte, hätte sie von Anfang an ihre Rolle anders ausfüllen bzw. ganz zurückweisen müssen. Nun hat sie sich aber dafür entschieden, Bundespräsidenten-Gattin zu sein und ich erwarte, dass sie diese Rolle entweder vorbehaltlos annimmt, oder zugibt, überfordert zu sein, anstatt anderen (den Medien; ihrem Mann - "hat mich in diese Rolle gedrängt") die Schuld in die Schuhe zu schieben, für eine Entscheidung, die sie selbst eigenverantwortlich getroffen hat.

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Christoph Schwiers

Es hat nicht lange gedauert, ihn vollkommen zu zerstören, als wäre dies geplant (von wem?) gewesen.

Natürlich hätte er klüger und stärker sein müssen, aber er ist wirklich hart bestraft worden für seine Fehler (das strafrechtliche wird man abwarten müssen). Das Interesse der Leser ist auch nicht unangebrachte Neugier, sondern berechtigtes Interesse, da es hier um Vorgänge an dier Staatsspitze geht.
Übrigens haben viele von uns recht behalten - eine Frau mit Tattoo, das kann nichts sein, schon gar nicht als BP-Frau - klingt oberflächlich, hat aber gestimmt.

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Andreas Raab
Andreas Raab (winzling) - 08.01.2013 01:10 Uhr

es gibt Menschen die ich mehr bedauere und ...

wirklich viele brennendere Probleme in Deutschland und in dieser Welt.

*A

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Harald Schmidt

Vielleicht

hat ja Gazprom-Gerd für Tattoo-Betty einen Oligarchen, der sie standesgemäß alimentiert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 10:47 Uhr
hans kuenemund

Bestimmt nicht Herr Schmidt

ein sogn. Oligarch(die sterben langsam auch aussterben u. innerhalb des Clans vererben -sprich die Familie ist alles) gibt sich nicht mit 'Altmodellen' (aus Germany eh sehr selten)ab ... ausser in der eigen Kunstsammlung

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Wolfgang Schlage

Herrn Wulffs entscheidendes Manko: nicht sexy und dominant genug

Letztlich ist Christian Wulff daran gescheitert, dass er nicht sexy und nicht dominant genug ist: nicht sexy und dominant genug, um Vorwürfe ihm gegenüber einfach als Petitessen abzutun; nicht sexy und dominant genug, um eine (zweite) Frau anzuziehen, die ihn wirklich schätzt; nicht sexy und dominant genug, seiner Frau die Grenzen zu zeigen; nicht sexy und dominant genug, sich von dieser nicht demütigen zu lassen.

Gerhard Schröder wäre das nie passiert. Klaus Wowereit, trotz millionenschwerem Flughafendistaster, ist noch im Amt. Mit den ethischen Dimensionen der jeweiligen Persönlichkeiten hat das nichts zu tun.

Christian Wulff scheint nicht begriffen zu haben, nach welchen brutalen Spielregeln es in dieser Welt zugeht, jedenfalls, wenn man sich in die hohen Sphären von Politik und Macht begibt. Er erinnert mich an Alexej Karenin, den verlassenen Mann von Anna Karenina aus Tolstois Roman, der plötzlich alles verliert, ohne recht zu wissen, warum.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 16:51 Uhr
Wolfgang Schlage

Opportunisten und Wadenbeißer sind eben weder sexy noch dominant

Peter Myers Kommentar: "wulff ist ein aalglatter oppurtunist." - "vorher war er landesweit bekannt als unnachgiebiger wadenbeißer."

Erst einmal danke für die Erwiderung zu meinem Kommentar.

Zum zweiten: Das mag ja wohl so sein. Es widerspricht meiner vorherigen Behauptung aber nicht, denn Opportunisten und Wadenbeißer handeln aus einer Position der Unterlegenheit; damit sind sie vielleicht erfolgreich, aber weder sexy noch dominant.

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peter myer

.....

wulff ist ein aalglatter oppurtunist.

seine image als netter schwiegersohn hat er doch herrn gläseker zu verdanken und sich per regenbogenpresse, die er sich selber ins haus geholt hat, aufgebaut.

vorher war er landesweit bekannt als unnachgiebiger wadenbeißer.

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 07.01.2013 21:56 Uhr

Christian Wulff gehört mein ganzes Mitgefühl.

Tiefer kann ein Mensch kaum stürzen und wer nur einen Funken Mitgefühl im Leib hat, der lässt diesen Menschen jetzt in Ruhe. Und ich meine die Medien, die mitverdienen. Und am meisten
am Negativen und dem, was sie Menschen noch anhängen können. Um Auflagen und Sendezeiten auf die billigste Art zu steigern. ich hoffe, das C. Wulff noch einen guten Freund hat. Aber die erkennt man erst in der Not. Einfacher ist es, den selbsternannten Richter und Henker zu spielen. Es muss Schluss sein mit der Hexenjagd und das hat nichts mit Maulkorb, sondern mit Stil zu tun.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 07.01.2013 21:26 Uhr

Der Glanz des Bellevue bleibt

Nein, der Glanz war richtig echt. Bellevue, Empfänge, Reisen, Bälle, dienernde Herren, Köche und Putzfrauen -

die Liebe der Eheleute war der Schein, wenn ich den Kommentaren von Rente Simon glauben kann, in welchem sie in einem "Das Ende war vorhersehbar" mit den meisten Sternchen von 667" einiges beschreibt und eine weitere Erklärung dazu abgibt, in welcher sie den Spiegel zitiert "... und definiert die Verbindung der beiden als Beziehung, deren Geschäftsgrundlage mit Wulffs Rücktritt abhanden gekommen ist."

Es gibt Frauen, die sind so. Seht doch, wie gut mir dieser Mann steht, meine Kinder, mein Haus usw.
Es gibt auch Männer, die sind so. Seht doch, wie gut mir diese Frau steht, meine Kinder, mein Haus usw.

Beide sind so und zeigen sich jetzt die Rechnung.

Ich wünsche ihnen, trotz Allem, Glück.

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Karl Abonzius
Karl Abonzius (alibori) - 07.01.2013 21:07 Uhr

Bettina Wulff

Ich verstehe diese ganze Bettina Wulff-Schmäherei nicht: Immerhin hatte Deutschland endlich mal eine elegante schöne Bundespräsidentengattin und eine entsprechende Außendarstellung in der Welt.Die Botschaft :Deutschland besteht nicht nur aus fetten häßlichen Strebern.. Wenn ich da an das Gros unserer Politikerinnen denke:häufig von Freß- und Schmähsucht geprägte fette und häßliche Gesichter,oder plumpe Matronen. Wollen wir so aussehen,bez.sein?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 13:48 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 08.01.2013 13:48 Uhr

So dumm kann doch kein Mann sein...

Komisch - in welchem Bundesland gibt es denn von "Freß- und Schmähsucht geprägte, fette und häßliche Gesichter oder plumpe Matronen ? Ich kenne keine - und finde, dass das Äußere nicht unbedingt die 1. Rolle spielen sollte sondern eher die viel beschworenen "inneren Werte" - Schönheit kommt von Innen - hätte Herr Wulff mal dran denken sollen, als er seine 1. Frau verließ.

Und was heißt die Frage: "wollen wir so aussehen, bzw. sein ?"

Denken Sie, dass, wenn Herr Wulff seine Frau mit auf Reisen genommen hat, diese Deutschland darstellte und wir alle jetzt so schön sind wie sie ?

Ich hoffe, dass so dumm die ausländischen Menschen nicht sind...

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Konstantin Schneider

Bettina war keine Hilfe, sondern nur schwere Last

Möglicherweise hat Bettina Wulff die Krise gekriegt, als sie in Kuwait vernahm, ihr Mann würde in der BILD auseinandergenommen. Möglicherweise hat sie ihn aufgefordert, gleich mal bei Diekmann anzurufen und Tacheles mit ihm zu reden, was dann als skandalöse Beeinflussung eines Top-Journalisten bewertet wurde und größte Dummheit aller Zeiten noch dazu.

Männer wollen es ihren Frauen doch sehr oft recht machen. Nicht dass Bettina Wulff deswegen schuldig gesprochen werden sollte, doch war sie auch keine Hilfe, sondern eher eine schwere Belastung.

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Günter Busse

Christian Wulff ist ein Mensch wie viele andere

in diesem Land, oder? Wie die meisten vielleicht sogar. Prügelt man deshalb so auf ihn ein,
weil man froh ist, jemand gefunden zu haben, auf den man mit dem Finger zeigen kann?
Wie war das noch mit den Balken im eigenen Auge?

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Judie Lehmann
Judie Lehmann (Judie2) - 07.01.2013 20:31 Uhr

Eine ansruchsvolle Zeitung mag die FAZ.....

ja in ( auch in Ermangelung besserer Blätter ) Deutschland sein....ihre Leser die sich im Forum offenbaren sind es keinesfalls, nein, niveauloser geht es ja wohl schon nicht mehr.
Ich habe diese ganze alberne Schlacht um Wulff als billige Medienkampagne eingestuft, heute regiert eben Gossip.
Und wie man sieht erfolgreich...soviel Zuschriften möchte doch mal ein ernstzunehmendes Thema erreichen.
Niedersachsen in seiner edelen Provinzialität bestimmt die Schlagzeilen, da war ja Bonn Paris gegen.
Sei es drum, nachdem Köhler zurückgetreten wurde, von wem auch immer, Wulff aus dem Amt gejagt, von wem auch immer, könne sich die Medien nun auf Gauck einstimmen und erst seine von Steuergeldern bezahlte Geliebte ( so nannte man das doch noch vor nicht allzu langer Zeit jahrhundertelang..) zum Teufel jagen und dann den Oberprediger hinterher.
Wie wär's mit der Wiedereinsetzung der Hohenzollern ?
Dann kann sich D so richtig das Maul zerreißen...nach Herzenslust.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 14:13 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 08.01.2013 14:13 Uhr

Wäre gut

Ja, Erbmonarchie wäre gut.

Dann würden wir als Volk nicht mehr betrogen, die Monarchen müßten sich nicht verbiegen wie jetzt die BPs und Lebenspartnerinnen kämen nicht ins Bellevue.

In NL, Schweden, Dänemark usw. - sie alle leben ein Leben "FÜR" ihr Land, nehmen dafür Unbilden in Kauf und werden nicht so geschachert und einem politischen Machtkalkül unterworfen wie derzeit - oder schon immer - in Deutschland bei der Wahl des Bundespräsidenten.
Zu peinlich diese letzte Wahl - ich habe sie satt - und jetzt fertig :-(

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Klaus Rösch
Klaus Rösch (klbr) - 08.01.2013 10:20 Uhr

QED

Sie bestätigen ja hier den Text von Fr. Lehmann

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henning strothjohann

Ich verstehe beim besten Willen nicht was Sie meinen

.............

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Jahrgang 1949, politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

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