23.11.2012 · Luo Baogen und seine Frau leben in einem halb abgerissenen Gebäude, das inmitten einer neuen Straße steht. Ihres ist das letzte Haus, das endlich dem Fortschritt Platz machen soll – aber die beiden weigern sich, es zu verlassen.
Von Petra Kolonko, PekingRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
hat die Chinesen zum Sturz des Kaisers bewegt. Die Kommunisten bekommen auch ihre Quittung. Sie sind sich dessen bewußt aber das System läßt sie nicht los.
China behandelt solche Bürger, die im Weg stehen, wie Dreck ...
... sie werden dransaliert, geschlagen und falls sie eine kleine Farm haben, weden die Tiere in der Nacht getötet und das Hab und Gut oftmals in Brand gesetzt und letztlich verweisen Behörden diese Leute in Hochhäuser und für die ist dann der Fall vom Tisch ... das diese Familie so lange Widerstand geleistet haben, hat jetzt die ganze Welt erfahren und damit erhäht sich auch der Druck auf diese Verwaltung ... Wenn der Besitzer eine vernünftige Entschädigung bekommt, wird er Platz machen HOFFENTLICH ...
China Beim letzten brennt noch das Licht
Wir sollten nicht vergessen das gab es auch schon im Rhein Main Gebiet. Am Wandersmann stand in den 60/70ziger Jahren auch ein Haus etwas schöner und kleiner auf dem Mittelstraeifen der Autobahn Frankfurt - Wiesbaden. Ich meine sogar mit Fußgängerampel. Man kann also sagen dass China in der Beziehung sich uns annähert. Im übrigen ist es also auch nicht nicht typisch China!
Ich warne davor alle Chinesen unter Generalverdacht zu stellen,
es waere unanstaendig!
Hab's schon anderswo geschrieben, wiederhole es hier aber doch:
Man muss schon wissen, dass es in der VR China kein privates
Grundeigentum gibt.
Das ganze Land gehört "dem Volk" - also dem Staat eben.
Deswegen kann man dort auch nicht "enteignet" werden.
Grund kann man ausschließlich pachten. Wobei sämtliche
Pachtverträge Klauseln enthalten, denen zufolge sie jederzeit
gekündigt werden können, wenn es das Interesse "des
Volkes" erfordert.
Selbstverständlich gibt es dann eine Entschädigung.
Über Art und Höhe kann prozessiert werden - vielleicht nicht
ganz nach den bei uns üblichen Gepflogenheiten? Ich weiß es
nicht.
Ich bin weder Kommunist noch Sozialist - ich zähle mich eher zu den
Ordoliberalen, also Eucken, von Hayek, Erhard etc. Trotzdem meine ich,
es lohnt sich darüber nachzudenken, ob es richtig ist, Gütern,
die nicht vermehrbar sind, ganz den freien Kräften des Marktes zu
überlassen.
Der chinesische Weg hat aus dieser Sicht für mich durchaus einen
gewissen (!) Charme ...
"Selbstverständlich gibt es dann eine Entschädigung."
Entschädigungen sind ganz & gar nicht selbstverständlich.
Es kommt immer noch oft genug vor, daß Bauern ihr Land einfach
weggenommen wird, weil es für eine Fabrik o.ä. benötigt
wird. Selbst wenn Entschädigungen gezahlt werden, sind diese oft
wesentlich niedriger als der tatsächliche Wert des Landes.
Gut ist allerdings, daß sich inzwischen immer mehr Chinesen gegen
derartigen Machtmißbrauch wehren.
Die Parrrtei, die Parrrtei hat immer Rrrecht ! Sie merken nicht, wenn
Rechthaberei in Dummheit
umschlägt. Die Umfahrung dürfte doppelt so teuer gekommen
sein, wie die verlangte Entschäd-
digung. Typisch und ziemlich blöd.