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Buckingham Palast Turban statt Bärenfellmütze

Erstmals in der 180-jährigen Geschichte der Leibwache vor dem Buckingham Palast darf ein praktizierender Sikh dort Wache schieben - mit Turban statt Bärenfellmütze. Als Zeichen seines Glaubens trägt der 25 Jahre Soldat außerdem einen Vollbart.

© dapd Der 25 Jahre alte Jatenderpal Singh Bhullar vor dem königlichen Palast

In der Leibwache von Königin Elisabeth II. vor dem Buckingham Palast tut erstmals in der 180-jährigen Geschichte der Garde ein bekennender Sikh Dienst - mit Turban statt Bärenfellmütze. „Den Dienst für die Allgemeinheit zu erfüllen und gleichzeitig ein praktizierender Sikh zu sein, ist eine große Ehre für mich“, sagte der 25 Jahre alte Jatenderpal Singh Bhullar. Er trägt als weiteres Zeichen seines Glaubens auch einen Vollbart.

Bhullar ist nicht der einzige Sikh in der britischen Armee und auch nicht in der königlichen Household Division, die zeremonielle Dienste vor dem Buckingham Palast erfüllt. Bisher hatten jedoch alle den Turban mit der Bärenfellmütze getauscht. Der Militärgeistliche der Sikh begrüßte den Schritt. „Sikhs haben Großbritannien im Ersten und im Zweiten Weltkrieg mit dem Turban auf dem Kopf gedient, mit dem Bekenntnis zur Rechtschaffenheit und zum Dienst für andere und sie haben ihre Identität bis zum letzten Atemzug gelebt“, sagte Mandeep Kaur.

Quelle: DPA

 
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