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Mit James Patterson : Bill Clinton schreibt Roman über verschwundenen Präsidenten

  • Aktualisiert am

Bill Clinton: „Mit Jim zu arbeiten, war sensationell.“ Bild: AFP

Der laut „Forbes“ reichste und meistbeschäftigte Autor der Welt hat ein Buch mit Bill Clinton geschrieben. Vor allem der Titel sorgt in den sozialen Medien für Erheiterung.

          Der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton hat zusammen mit dem Bestseller-Autor James Patterson einen Roman über einen amtierenden Präsidenten geschrieben. Der Thriller „The President ist Missing“ (Der Präsident ist verschwunden) werde im Juni kommenden Jahres erscheinen, gaben die Verlage Alfred A. Knopf und Little, Brown and Company am Montag bekannt. Auf Twitter sorgte vor allem der Buchtitel für Erheiterung, viele interpretierten ihn als Anspielung auf den amtierenden Präsidenten Donald Trump.

          Clinton selbst erklärte, er habe es „sehr amüsant“ gefunden, über einen amtierenden Präsidenten zu schreiben, indem er sich seines Wissens über das Amt, das Leben im Weißen Haus und die Funktionsweisen in Washington bedient habe. „Und mit Jim zu arbeiten, war sensationell.“ Auch Patterson war voll des Lobes über seinen Ko-Autor: „Die Zusammenarbeit mit Präsident Clinton war der Höhepunkt meiner Karriere“, erklärte er.

          James Patterson: „Die Zusammenarbeit mit Präsident Clinton war der Höhepunkt meiner Karriere.“

          Der 70-jährige Patterson hat im Laufe seiner Karriere mehr als hundert Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche Krimis und Kinderbücher. Laut seiner Website verkaufte der Bestseller-Autor mehr als 350 Millionen Exemplare. Das Magazin „Forbes“ hat Patterson in den vergangenen drei Jahren als reichsten und meistbeschäftigten Autoren eingestuft. Demnach nahm er im vergangenen Jahr 95 Millionen Dollar (86,3 Millionen Euro) ein.

          Clinton betätigte sich zum ersten Mal als Autor eines fiktionalen Werks. Zuvor erschienen von ihm mehrere Sachbücher, darunter seine 2004 erschienene Autobiographie. Er war von 1993 bis 2001 im Amt. Die Verlage Alfred A. Knopf, eine Tochter des Verlags Panguin Random House, und die Hachette-Tochter Little, Brown and Company veröffentlichen das Buch gemeinsam.

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