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Samstag, 11. Februar 2012
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Ben Becker „Das ist das Böse“

10.10.2007 ·  Rund sechs Wochen nach seinem Kollaps hat Ben Becker in einem Interview zugegeben, sich in jener Nacht Drogen gespritzt zu haben. „Irgendwann kam ich in die Küche und da lag der Teufel vor mir auf dem Tisch.“

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Der Schauspieler Ben Becker hat zwei Monate nach seinem fast-tödlichen Drogenzusammenbruch erstmals Einzelheiten der dramatischen Ereignisse enthüllt. Er habe in der Nacht des 27. August völlig betrunken eine unbekannte Frau aus einer Kneipe mit nach Hause genommen, sagte Becker dem „Stern“. „Irgendwann kam ich in die Küche und da lag der Teufel vor mir auf dem Tisch“, sagte Becker über eine aufgezogene Spritze voller Drogen.

„Ich wusste: Das ist das Böse. Und dann habe ich, ohne groß zu überlegen, den Ärmel hochgeschoben, vollkommen dilettantisch, ohne Vorkehrungen zu treffen, das Zeugs rein geschoben und abgedrückt, bis nichts mehr drin war. Dann bin ich aufgestanden und dachte noch: Das ballert aber... dann weiß ich nichts mehr“, sagte der 42-Jährige, der nach dem Drogenkonsum einen dreiminütigen Atemstillstand erlitt und von der Feuerwehr wiederbelebt wurde.

„Das alles hat mich sehr mitgenommen“

Nach dem Absturz wurde der Schauspieler vier Wochen in einer Reha-Klinik behandelt. „Am Anfang dachte ich, die haben alle eine Meise“, erzählt Becker. „Ich war mir sicher, ich bin da vollkommen falsch.“ Die Ursachen für sein Verhalten hätten die Therapeuten auch in Beckers Kindheit gesucht: „Das eigene Leben liegt dann vor einem wie Bausteine. Man kann sie hierhin und dorthin schieben.“

Besonders dankbar war Becker für die Gruppentherapie. „Die hat mir am meisten gegeben“, sagte er. „Da sitzt man mit neun Leuten - Manager, Lehrer, Polizisten, ein Augenarzt - und dann finden da ganz absurde Annäherungen statt. Das Harte daran ist die ständige Konfrontation mit den anderen, was dazu führt, dass man sein eigenes Ich sehr genau untersucht. Das alles hat mich sehr mitgenommen.“ Während der Therapie lernte Becker das Flechten von Weidenruten und bastelte ein Körbchen für seine Mutter. Mittlerweile stand er für die elfte Folge der ZDF-Samstagskrimireihe „Unter Verdacht“ wieder vor der Kamera.

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