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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Albert und Charlène auf Deutschlandbesuch Schöne Grüne aus Berlin

 ·  Fürst Albert und Charlène von Monaco besuchen Berlin. Die Fürstin verbreitet Glamour. Außenminister Westerwelle lädt zur Bootsfahrt. Abends wird groß getafelt.

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© Matthias Lüdecke Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt begrüßten das Paar am Montag vor Schloss Bellevue.

Fürst Albert II. von Monaco und seine Frau Charlène haben bei ihrem ersten offiziellen Deutschlandbesuch Glanz nach Berlin gebracht. Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt begrüßten das Paar am Montag vor Schloss Bellevue. Zum Programm gehörten auch Gespräche mit Außenminister Guido Westerwelle und Finanzminister Wolfgang Schäuble sowie ein festliches Abendessen im Amtssitz des Bundespräsidenten. Der erste gemeinsame Besuch des Paares seit der Fürstenhochzeit vor einem Jahr sollte auch die Beziehungen zwischen dem Ministaat an der Côte d’Azur und Deutschland stärken.

Zum offiziellen Auftakt der zweitägigen Reise, die am Dienstag weiter nach Stuttgart geht, trugen sich Albert und Charlène ins Gästebuch des Präsidenten ein. Danach schritten die beiden Staatsoberhäupter bei bewölktem Himmel die Ehrenformation des Wachbataillons ab. Charlène kam zur kurzen Begrüßungszeremonie in einem engen, mintfarbenen Hosenanzug mit hohen Schuhen.

Beim Festessen rühmte Gauck das umweltpolitische Engagement des Fürsten und sagte, dass dessen Staat nicht nur für finanziellen Wohlstand stehe. „Arthur Schopenhauer hat einmal gesagt: ‚Schönheit ist ein offener Empfehlungsbrief, der die Herzen im voraus für uns gewinnt‘“, zitierte der Präsident. Schönheit in diesem Sinne könne mehr bedeuten als äußerlich sichtbarer Reichtum. „Sie kann beschreiben, dass Monaco weit mehr ist als die Summe seiner Yachthäfen, Immobilien und Geschäftsstraßen.“

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Charlène kam in einem auffälligen mintfarbenen Hosenanzug. Gauck und Albert zogen sich anschließend zu einem Gespräch zurück. Später traf Albert II. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Die mehrtägige Reise solle die engen Beziehungen zwischen Deutschland und Monaco vertiefen, hatte das Fürstenhaus vorab mitgeteilt. Zum Mittagessen lud Guido Westerwelle Albert und Charlène zu einer Spreefahrt. In der Nähe des Kanzleramts gingen sie an Bord der „Sanssouci“. Das Fürstenpaar stand zwischen dem Außenminister und dessen Mann Michael Mronz. © Reuters Charlène kam in einem auffälligen mintfarbenen Hosenanzug. Gauck und Albert zogen sich anschließend zu einem Gespräch zurück. Später traf Albert II. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Die mehrtägige Reise solle die engen Beziehungen zwischen Deutschland und Monaco vertiefen, hatte das Fürstenhaus vorab mitgeteilt. Zum Mittagessen lud Guido Westerwelle Albert und Charlène zu einer Spreefahrt. In der Nähe des Kanzleramts gingen sie an Bord der „Sanssouci“. Das Fürstenpaar stand zwischen dem Außenminister und dessen Mann Michael Mronz.

Schon am Vormittag hatten sich Gauck und Albert zu einem Gespräch zurückgezogen, das ein Sprecher des Präsidialamtes als „sehr freundlich und respektvoll“ beschrieb. Mit Außenminister Westerwelle (FDP) sprach Albert nach Angaben des Auswärtigen Amtes über die Zukunft Europas und die Euro-Krise.

Westerwelle hatte das Fürstenpaar zum Mittagessen zu einer Spree-Rundfahrt eingeladen. In der Nähe des Kanzleramtes gingen sie an Bord der „Sanssouci“. Als das Boot ablegte, stand das Fürstenpaar winkend zwischen Westerwelle und dessen Mann Michael Mronz am Bug – beide Monegassen hatten Sonnenbrillen aufgesetzt.

An Bord waren auch geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft – darunter Modedesigner Wolfgang Joop und Ex-Schwimmerin Franziska van Almsick, die mit Charlène befreundet ist. Die Fürstin ist selbst ehemalige Olympiaschwimmerin, interessiert sich für Mode und war vor wenigen Tagen bei den Haute-Couture-Schauen in Paris. Am Nachmittag lief Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit mit dem Fürstenpaar vor vielen Schaulustigen durch das Brandenburger Tor.

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