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Menschen Einmal Abi ist nicht genug

 ·  Eine bayrische Schülerin war so fest von ihrem Durchfallen beim Abi überzeugt, dass sie, ohne nach den Noten zu fragen, in die zweite Runde ging.

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Auf eine bayrische Schülerin müssen die Abiturfragen 2001 so eingeprasselt sein, dass sie keinen Hoffnungsschimmer mehr sah. Ihr einziger Gedanke: „Ich bin durchgefallen!“. Und davon war sie so überzeugt, dass sie sich nie die Mühe machte, nach ihren Prüfungsergebnissen zu fragen.

Ein Fehler, denn sie war gar nicht durchgefallen. Ihren zweiten Anlauf kommentierten die Lehrer jedoch auch nicht. Sie glaubten, die Schülerin wolle sich beim zweiten Mal verbessern.

Das Missverständnis klärte sich erst auf, als ein Lehrer sie darauf aufmerksam machte, dass die Leistungen 2002 nicht viel besser seien als die im vergangenen Jahr. Er sagte ihr, es lohne sich wohl kaum, sich dem Prüfungsstress nochmals zu unterziehen. Sie war bestürzt - was sollte sie denn ohne Abschluss anfangen? Denn wenn sie dieses Jahr genauso schlecht war wie zuvor, bestand wohl keine Hoffnung auf die allgemeine Hochschulreife. Dem Lehrer fiel es wie Schuppen von den Augen und er konnte die Abiturientin beruhigen: „Ohne Abschluss? Sie haben das Abitur doch bereits im Vorjahr bestanden.“

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