Mac Bosco Chawinga ist ein Geschäftsmann aus Malawi. Um sich von seinem Job zu erholen, nimmt der 43-Jährige am Feierabend gerne mal ein Bad im Malawi-See. Das entspannt und dient gleichzeitig der körperlichen Ertüchtigung.
So weit, so gut. Leider nutzen jedoch auch viele andere Lebewesen das Gewässer, um sich zu laben oder abzukühlen. Darunter befinden sich auch stattliche Krokodile. Die kraftvollen Reptilien gehören zu jenen Tieren, die an der Spitze der Nahrungskette stehen, somit kaum Feinde haben und praktisch alle andere Lebewesen als potentielle Nahrung ansehen.
In diese unangenehme Rolle geriet am vergangenen Mittwoch auch Mac Bosco Chawinga. Er wurde während seines Bades urplötzlich von einem gefräßigen Krokodil attackiert. Es begann ein Kampf auf Leben und Tod. Chawingas Lage schien schon bald aussichtslos. Beide Arme fest im Griff des mit messerscharfen Zähnen bewehrten Mauls drohte das Reptil den Mann in die Tiefe des Sees zu ziehen und zu zerfleischen.
Rettung auf einen Biss
Das Schicksal des 43-Jährigen schien schon besiegelt, da kam Chawinga die rettende Idee! Instinktiv entschied sich der Mann das Krokodil mit seinen eigenen Waffen zu schlagen - und biss zu! Mit voller Kraft rammte er seine Zähne in die empfindliche Nase der ansonsten gepanzerten Echse. Das saß! Das Krokodil gab seine Beute auf. Chawinga war gerettet.
Trotz seiner schweren Verletzungen schaffte er es ans Ufer zu schwimmen. Fischer entdeckten den an Armen und Beinen blutenden Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Inzwischen geht es Chawinga wieder besser, sein Zustand ist stabil. Mit ordentlich Biss kann man sich also selbst in den schwierigsten Situationen durchsetzen. Ob den Geschäftsmann aus Malawi diese praktische Erkenntnis auch im Berufsleben weiterbringen wird?