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Meldungen zum Jahreswechsel Das geht ja gut los mit dem neuen Jahr

Die schlimmen Vorfälle einer jeden Silvesternacht überschritten diesmal nirgendwo das übliche Maß. Deshalb soll das alte Jahr hier mit Nachrichten der Agenturen ausgesucht freundlich enden und das neue freundlich beginnen.

© AFP Lachend ins Jahr: Zwei indische Polizisten in Jalandhar tun am Neujahrstag Dienst bei einer von oben angesetzten Yoga-Lachtherapie gegen Stress.

Für einen 48 Jahre alten Mann in Peine (Niedersachsen) begann das neue Jahr ein bisschen peinlich und mit einem Einsatz der Polizei. Die Beamten teilten am Sonntag mit, der Mann sei an Silvester schon weit vor Mitternacht eingeschlafen. Als dann um 21.30 Uhr die von ihm geladenen Gäste zur Silvesterparty erschienen und der Mann nicht auf das Klingeln reagierte, befürchteten sie das Schlimmste und alarmierten Rettungskräfte. Diese öffneten die Tür der Wohnung gewaltsam, fanden den erschrockenen Gastgeber aber wohlauf.

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Marla Charlotte Beatrix ist das erste Hamburger Kind im Jahr 2012. Das Mädchen wurde um eine Minute nach Mitternacht in der Asklepios-Klinik Altona geboren, wie eine Sprecherin der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft am Neujahrsmorgen mitteilte. Das erste Kind der Eltern aus Alt-Osdorf ist 52 Zentimeter groß und 3100 Gramm schwer.

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Mit dem traditionellen Silvesterritt haben Bewohner Westhausens (Ostalbkreis) an den Kampf gegen eine Tierseuche vor 385 Jahren erinnert. Etwa 250 Reiter, unter ihnen auch der örtliche Pfarrer Matthias Reiner, huldigten damit dem heiligen Silvester. Diesen hatten die Einwohner 1626 um Hilfe gegen die damals grassierende Lungenfäule beim Vieh angerufen. „Unsere Wallfahrt hat es seit damals jedes Jahr gegeben, auch unter den schwierigsten Umständen“, sagte Reiner. Zwischen den Reitern trug ein Geistlicher ein Reliquiar mit sterblichen Überresten des Heiligen. In der Prozession wurde das Gotteshaus dreimal „angeritten“.

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Nach dreieinhalb Monaten Reise ist seit Silvester die erste der beiden „Grail“-Mondsonden am Ziel. „Grail“-A schwenkte wie geplant in ihre Umlaufbahn um den Erdtrabanten, wie die amerikanische Weltraumbehörde Nasa mitteilte. Ihr Zwilling „Grail“-B vollzog am Sonntag dasselbe Manöver. „Macht den Sekt auf und stoßt auf den Mond an!“, schreiben die Nasa-Wissenschaftler über den Kurznachrichtendienst Twitter. „Grail“ soll das Schwerefeld des Mondes hundert- bis tausendmal genauer bestimmen als bislang. Astronomen erwarten sich davon Aufschlüsse über die innere Struktur des Erdtrabanten. Die kühlschrankgroßen Sonden waren am 10. September vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet.

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Gut eine Woche nach seiner Herzoperation ist Prinz Philip (90 Jahre) am Neujahrstag beim offiziellen Kirchenbesuch der königlichen Familie mit Applaus begrüßt worden. Kirchgänger klatschten, als er zur Messe im Gotteshaus des Landsitzes Sandringham in der Grafschaft Norfolk erschien, wo die Königsfamilie traditionell Weihnachten feiert. Der Ehemann von Königin Elisabeth II. hatte Weihnachten im Krankenhaus verbringen und sich einer Herzoperation unterziehen müssen. Er war am Tag vor Heiligabend mit Brustschmerzen in die Klinik gekommen.

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Statt wie sonst als letzte begrüßten die Samoaner diesmal das neue Jahr als erste. Mit lautem Jubel feierte der pazifische Inselstaat den Beginn von 2012, nachdem er gemeinsam mit dem benachbarten Tokelau Donnerstagnacht die Zeitzone gewechselt hatte. Seit dem einmaligen Zeitsprung von Donnerstag direkt auf Samstag verläuft die Datumsgrenze östlich. Mit dem Sprung in dieselbe Zeitzone wie Australien und Neuseeland sollen die Geschäfte mit diesen Haupthandelspartnern verbessert werden.

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Dank der Polizei haben Reisende in einem ICE von Berlin nach Köln zu Silvester zumindest nicht die ganze Zeit vor dem verschlossenen Bordrestaurant stehen müssen. Mit einem Bolzenschneider knackten Beamte bei einem Halt des Zuges am Samstag auf dem Bahnhof Stendal das Schloss zu dem Wagen, wie die Polizei am Sonntag in Stendal mitteilte. Der Schlüssel zu dem Vorhängeschloss, das die Tür zum Bordrestaurant gesichert hatte, war verschwunden. Die Bundespolizei habe daher ihre Kollegen vom Polizeirevier Stendal um Unterstützung gebeten.

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Mehrere hundert Neujahrsbader haben sich an verschiedenen Orten in Deutschland am Sonntag wieder in die Fluten gestürzt. Auf der Insel Borkum (Niedersachsen) wagten sich 150 mutige Schwimmer in das sechs Grad kalte Wasser der Nordsee. In Butjadingen im Landkreis Wesermarsch schauten rund tausend Menschen etwa 30 Schwimmern beim Anbaden zu. Das Spektakel hat an vielen Küstenorten seit Jahrzehnten Tradition - so frühlingshaft wie diesmal mit bis zu zwölf Grad Lufttemperatur war es jedoch selten. 2011 musste auf Norderney sogar ein Bagger die großen Eisschollen vom Strand räumen. 81 Mutige wagten in Damp (Schleswig-Holstein) bei Nieselregen ein Bad in der drei Grad kalten Ostsee. Ein Rekord - im vergangenen Jahr seien nur 28 Neujahrsbadende gezählt worden, hieß es von der Damp Touristik GmbH.

Quelle: dpa / dapd / F.A.Z.

 
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