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Mali Heftige Gefechte in Gao

 ·  Dschihadisten haben sich Gefechte mit Soldaten der afrikanischen Eingreiftruppe sowie malischen Einheiten geliefert. Aus der Stadt Kidal weiter im Norden wurde die Explosion einer Autobombe gemeldet.

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© REUTERS Soldaten der afrikanischen Eingreiftruppe sowie malischen Einheiten sollen drei Dschihadisten getötet haben

In der nordmalischen Stadt Gao ist es am Donnerstag zu Gefechten zwischen Dschihadisten und Soldaten der afrikanischen Eingreiftruppe sowie malischen Einheiten gekommen. Augenzeugen berichteten am Donnerstag, das Gerichtsgebäude der Stadt stehe in Flammen.

Die Kämpfe spielten sich sowohl im Stadtzentrum als auch an den nördlichen und südlichen Ausfallstraßen ab. Bei ersten Gefechten mit Soldaten aus Niger in der Nacht zum Donnerstag sollen drei islamistische Angreifer getötet worden sein. Später hätten auch malische Soldaten eingegriffen, hieß es. Die Terrorgruppe Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika (Mujao) bekannte sich am Donnerstag zu den Angriffen.

Am 10. Februar hatten Mujao-Kämpfer schon einmal Gao überfallen. Aus der Stadt Kidal weiter im Norden wurde ebenfalls am Donnerstag die Explosion einer Autobombe gemeldet. Das Fahrzeug habe sich auf einen Militärstützpunkt zubewegt, der von französischen und tschadischen Truppen genutzt wird, als der Sprengsatz gezündet wurde. Allerdings soll sich die Explosion mehrere hundert Meter vom Eingang des Stützpunktes ereignet haben. Angaben über eventuelle Opfer lagen nicht vor.

Unweit von Kidal erstreckt sich der Gebirgszug Adrar des Ifoghas, wo nach wie vor zahlreiche Dschihadisten vermutet werden. Dort war zu Beginn der Woche ein französischer Fremdenlegionär bei Gefechten mit radikalen Islamisten getötet worden.

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Jahrgang 1965, politischer Korrespondent für Afrika mit Sitz in Johannesburg.

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