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Laura Bush Jubel für die First Lady

22.02.2005 ·  Nicht nur der Präsident, auch seine Frau besucht Deutschland. Ihr Auftrag: Die Truppen fern der Heimat moralisch zu unterstützen. Bei der Auftaktveranstaltung in Ramstein hat es schon geklappt: Tausende Soldaten und ihre Angehörigen jubelten für Laura Bush.

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Einen Tag vor der Deutschland-Visite des amerikanischen Präsidenten George W. Bush hat seine Frau Laura bei einem Truppenbesuch im pfälzischen Ramstein schon einmal für gute Stimmung unter den dort stationierte Soldaten gesorgt und die guten Beziehungen von Deutschland und Amerika betont.

Trotz Schnee und 20 Minuten Verspätung ging es vom Flughafen rasch ins US-Militärhospital von Landstuhl, wo sie mit verwundeten Soldaten und ihren Angehörigen zusammentraf. Auf der Airbase in Ramstein erwarteten dann knapp 4000 Zuschauer die First Lady, in Hangar 1, direkt am Rollfeld. Eine Stunde vor Beginn mußten die Zuschauer bereits in der Halle sein, die Sicherheitsbestimmungen waren streng. Zur Überbrückung der Wartezeit gab es viel Musik: Die „U.S. Air Forces in Europe Band“ spielte, dann kamen die Gatlins Brothers, alternde Country Stars, die auch bei Bushs Vereidigungs-Zeremonie gespielt haben. Schließlich durfte auch noch der aktuelle Musicalstar Diana DeGarmo der Menge mit Soul und Rock einheizen.

„Eine sehr ehrliche Person“

Mit rund 48 000 Amerikanern ist Ramstein die größte US-Basis in Europa. Regelmäßig starten von hier Soldaten zu Einsätzen in die Krisengebiete wie den Irak, 230 sind derzeit in der Krisenregion. Ein Soldat, der erst von einem Monat aus der kuwaitischen Wüste zurückgekehrt ist, sagte: „Ich sehe Laura Bush als eine Botin“. Was die First Lady sage, sei ja mit ihrem Mann abgestimmt - und schließlich habe sich dieser die Rede seiner Frau per direkter Radioverbindung nach Brüssel übertragen lassen. Darüber hinaus schätzt der Soldat die Präsidentengattin als „sehr ehrliche Person“ und als Ehefrau, die fest an der Seite ihres Mannes stehe.

Laura Bush bedankte sich in ihrer Ansprache für den Einsatz der Soldaten weit weg von zu Hause und lobt mit viel Pathos den Kampf für Freiheit und demokratische Werte. „Durch euren Kampf weit weg von zu Hause macht ihr euer Land sicherer. Ihr riskiert euer Leben, damit andere wissen, was Freiheit ist“, sagt sie und erhält dafür rauschenden Beifall.

„Die Freundschaft von so vielen Deutschen“

Auch das große Thema des Deutschland-Besuches der Eheleute Bush wurde natürlich angesprochen: die Verbundenheit und Freundschaft zwischen Amerika und Deutschland. „Deutschland ist ein enger Freund und Verbündeter unseres Volkes“, sagt sie, und fügt ganz im Sinne ihrer Zuhörer hinzu: „Die Freundschaft von so vielen Deutschen hat dazu beigetragen, die amerikanische Gemeinschaft von Kaiserslautern zu einem Zuhause weit weg von zu Hause zu machen.“

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa, ddp
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