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Krise in Spanien Juan Carlos gibt jetzt auch seine „Fortuna“ auf

 ·  Der spanische König Juan Carlos verzichtet auf die Benutzung seiner Jacht „Fortuna“. In Zeiten der Krise seien alle staatlichen Institutionen zur Sparsamkeit verpflichtet, verlautete aus Palastkreisen.

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Der spanische König Juan Carlos hat in einer weiteren Geste der Sparsamkeit seine Yacht „Fortuna“ aufgegeben. Nun muss die Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy entscheiden, ob sie das Schiff behalten und in den Bestand der Nationalen Schätze aufnehmen oder aber versteigern lassen will. Der König folgte mit seiner Entscheidung laut Palast der „Logik der Austerität“. Die Fortuna wurde in den letzten Jahren ohnehin nur noch selten benutzt - unter anderem, weil eine Tankfüllung mehr als 20.000 Euro kostete.

Die 51 Meter lange Yacht war ein Geschenk von Geschäftsleuten der Balearen-Inseln, die sich von der dort regelmäßig urlaubenden Königsfamilie auch einen touristischen Werbe-Bonus versprachen. Es war schon das dritte Schiff gleichen Namens, das der segelbegeisterte Monarch in den vergangenen drei Jahrzehnten besessen hatte. Die erste, noch vergleichsweise bescheidene Fortuna erwarb er selbst. Die zweite war eine Aufmerksamkeit des saudischen Königs Fahd. Noch bleibt den spanischen Royals indes das 15 Meter lange Motorboot „Somni“, das ihnen ein befreundeter Reeder bei Bedarf zu überlassen pflegt.

Neues Ungemach droht derweil der jüngeren Königstochter Cristina, die vor einer Woche in der Korruptionsaffäre um ihren Mannes Iñaki Urdangarin zunächst von der Liste der „Verdächtigen“ gestrichen worden war. Inzwischen hat der für Korruptionsbekämpfung zuständige Staatsanwalt in Palma de Mallorca das katalanische Finanzministerium aufgefordert, einen detaillierten neuen Bericht über die Infantin vorzulegen. Dabei soll geprüft werden, ob sie eventuell durch eine gemeinsam mit ihrem Mann betriebene Sozietät ein Steuerdelikt begangen habe.

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