http://www.faz.net/-gum-8xxnz

Geldautomat gesprengt : Wiesbadener Polizei braucht Hilfe bei der Tätersuche

  • Aktualisiert am

Zerstört: der gesprengte Geldautomat in Wiesbaden Bild: dpa

Abermals haben Unbekannte einen Geldautomaten gesprengt und Zehntausende Euro erbeutet. Die Fahndung läuft. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

          Unbekannte Täter haben einen Geldautomaten im Vorraum einer Wiesbadener Bank gesprengt. Verletzt wurde bei der Explosion in der Nacht zum Mittwoch im Stadtteil Breckenheim niemand. Nach ersten Erkenntnissen wurden durch die Sprengung des Automaten mehrere 10.000 Euro erbeutet, wie die Polizei berichtete. Die Fahndung nach dem Täter oder den Tätern lief zunächst noch.

          Erst am Vormittag konnten die Experten der Spurensicherung ihre Arbeit in dem betroffenen Gebäudeteil aufnehmen. Vorher mussten Statiker Entwarnung geben, dass das Gebäude sicher betreten werden kann. Die Ermittlungen am Tatort dürften bis zum Nachmittag andauern, wie ein Polizeisprecher sagte. Mit Blick auf mögliche Verdachtsmomente wollte er sich nicht äußern. Allerdings seien an solchen Taten zumeist mehrere Täter beteiligt.

          Seit Monaten halten Spreng-Attacken auf Geldautomaten die Behörden in verschiedenen Bundesländern in Atem. Erst Anfang Mai hatten Unbekannte einen Sprengsatz im Vorraum einer Bank in Raunheim im Kreis Groß-Gerau gezündet und vier Automaten beschädigt. Wie der Polizeisprecher sagte, sind die Ermittler dabei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Von den Sprengungen gehe eine erhebliche Gefahr aus, daher hoffe man auch dringend auf die Unterstützung der Öffentlichkeit.

          Weitere Themen

          Nur eine kleine Rauchwolke Video-Seite öffnen

          Fliegerbombe entschärft : Nur eine kleine Rauchwolke

          Berliner Polizei und Deutsche Bahn zeigen sich zufrieden mit der planmäßigen Entschärfung der 500 Kilo schweren Weltkriegsbombe in Berlin Mitte. Insgesamt waren am Freitag 10.000 Menschen von der Sprengung betroffen gewesen.

          Topmeldungen

          Wirtschaftswachstum : „Der Aufschwung geht weiter“

          Der deutsche Wirtschaftsmotor brummt weiter: 2,3 Prozent Wachstum sollen es in diesem Jahr sein, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Damit korrigiert er seine Prognose aber nach unten.

          Doppelte Beitragszahlungen : Rentner rebellieren gegen Regierung

          Millionen Deutsche zahlen im Alter auf ihre Betriebsrenten hohe Krankenkassenbeiträge. Die Koalition wollte das bislang nicht ändern – doch jetzt tut sich was.

          „Satanische Juden“ : Schluss mit den Entschuldigungen für Louis Farrakhan!

          Der Anführer der „Nation of Islam“ fällt durch antisemitische Äußerungen auf und durch Kumpanei mit den Führerinnen der größten sozialen Bewegung Amerikas. Warum lässt die liberale Linke ihm das durchgehen? Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.

          Folgende Karrierechancen könnten Sie interessieren: