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Versuchter Polizistenmord Islamist in Untersuchungshaft

 ·  Nach schweren Krawallen in Bonn zwischen Rechtsextremisten und Salafisten sitzt ein 25 Jahre alter Hesse in Untersuchungshaft. Der Salafist soll zwei Polizisten mit einem Messer schwer verletzt haben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (124)

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 09.05.2012 09:22 Uhr

Nicht so allgemein bitte!

"Nach schweren Krawallen von rechten und islamistischen Extremisten in Bonn ist gegen einen 25 Jahre alten Hesse Haftbefehl erlassen worden."

Krawall haben nur die Islamisten gemacht, zu denen auch der Messerstecher gehört. So wie das im Artikel steht, hört es sich an, als ob auch Pro NRW randaliert hätte, und das ist unrichtig.

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Thomas Knopfstricker

Hier schüttelt man den Kopf über Deutschlands merkwürdiges Demutsverhalten

Ich lebe & arbeite schon seit einiger Zeit in Asien, beobachte aber sehr lebendig die politische Landschaft Deutschlands.
Alle meine hiesigen Freunde & Bekannte können folgendes geläufige Argument der deutschen Politik nicht nachvollziehen: Wenn ein Jugendlicher mit Migratsionshintergrund gewalttätig/ straffällig wird, frustriert über geringere Aufstiegschancen, dann heisst es von Seiten deutscher Politiker in erster Linie "Deutschlands Integrationspolitik hat versagt", oder dass Deutsche nicht genug für die Integration tun.
Hier im Ausland können meine Gesprächspartner selbst vor dem Hintergrund einer zu gewisser Demut mahnender Erinnerungskultur in Deutschland nicht nachvollziehen, wie "Gast" und "Gastgeber" vertauscht werden.
Meine asiatischen Freunde und Bekannte kämen, wie sie sagen, nie auf den Gedanken, das Gastgeberland für ihre persönliche Misere verantwortlich zu machen. Sie müssen ja nicht hier bleiben, wenn sie hier unzufrieden sind.

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Manfred Nerlinger
Manfred Nerlinger (Kah7) - 08.05.2012 15:35 Uhr

Auf den Punkt gebracht!

Mehr kann man nicht mehr hinzufügen!

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Stefan  Kuhlmann

Ich bin es leid!

Ich (Mehrheit) bin es leid, von einer Minderheit (Politiker) dazu gezwungen zu werden, etwas zu dulden was ich nicht will.
Ich bin es leid, Teile meiner Stadt nicht mehr betreten zu können, weil ich dort Ausländer bin.
Ich bin es leid, von einer Kultur bereichert zu werden die nicht meine ist.
Ich bin es leid, das mein Land auf zwölf dunkle Jahre reduziert wird.
Ich bin es leid, das die Geschichte und Kultur dieses Landes aufgrund dieser zwölf dunklen Jahre nichts mehr wert sein soll und ich als Nazi bezeichnet werde, nur wenn ich versuche das zu ändern.
ich bin es leid, das Jugendliche aufgrund ihrer Erziehung dieses Land für den letzten Dreck halten und sich entsprechend benehmen.
Ich bin es leid, das man mir das Recht auf eine eigene Meinung nimmt.
Ich bin es leid, das ich nicht stolz sein darf auf dieses Land.
Ich könnte jetzt noch Stunden so weiter schreiben, aber wählen gehen wird wohl besser sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 21:54 Uhr
Thomas Knopfstricker

Gesamtzusammenhang nicht aus den Augen verlieren

Bei aller Meinungsfindung und Ansichtenteilung sollte man schließlich nicht den Gesamtzusammenhang aus den Augen verlieren.
Es gilt im gemeinsamen Miteinander die Geschichte mit zu berücksichtigen, nicht nur seine unmittelbaren Eindrücke und Gerechtigkeitsemfindungen.
In der Sache stimme ich in vielen Punkten Ihrem Gedicht zu, doch ist es für meinen Geschmack zu sehr auf der persönlichen Gefühlebene gehalten ohne Verweis auf Gesamtzusammenhänge.
Die Gefahr dabei besteht in der Möglichkeit, dass man von Rattenfängern eingekäscht wird, sich selbst radikalisiert, oder dass die süffisant treffende Gefühls-Rhetorik durch ihren Mangel an Differenzierung, Darstellung von Gesamtzusammenhängen und den Mangel an Reflexion über letztendliche Werte, eine insgesamt radikale Atmosphäre genährt wird. Dann führt der Weg von Verharmlosung der Pro NRW über Mangel an Recherche über NPD-Verbindungen, bishin zur allmählichen Sympathie für Völkisches Gedankengut und schlieslich Autoritaritarismus!

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Thomas Knopfstricker

lebendige Demokratie

Es sollten soviele demokratisch gesinnte Bürger wie möglich bei aktuellen Fragen regelmäßig, friedlich demonstrierend auf die Straßen gehen, zu hunderttausenden - so wie es in südeuropäischen Ländern häufig der Fall ist, oder russische Demokraten bei Minusgraden gegen Putin demonstrieren.

Also, nicht immer nur beschweren, wie doof die da oben sind, sondern auf die Straßen gehen!
Wenn das Volk in Massen zu einer gesitteten & lebendigen Demonstrationskultur bereit ist, dann kann es die Politiker dank Versammlungs- & Demonstrationsrecht ganz schnell in die Schranken weisen.

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Richard Löwe

al Qaeda in Köln

die nächste Straßenschlacht im Rahmen des Jihad ist schon geplant: auf Youtube kann man einen Abu Talha vor einer Al-Qaeda-Flagge zum Jihad aufrufen sehen, weil Pro NRW in Köln vor einer Moschee protestieren will.

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Thomas Knopfstricker

Bürger lieben den Geist von 1949 - nicht den Geist, den Traumtänzer vor 20 Jahren riefen...

Zitat: "Nach den schweren Ausschreitungen am Wochenende in Bonn fordern mehrere Unions-Innenminister eine intensivere Beobachtung der Salafisten." ... Wie bitte? Soll das das härteste Durchgreifen unserer etablierten Politiker sein? NUR "Beobachten"? Meinen jene, dass man dieser Extremistengefahr nur mit Beobachten begegnen sollte? Sollen wir also, statt Salafisten zu verurteilen oder auszuweisen, in Ruhe beobachten wie sie Hass predigen und Eskalation ausüben? ... Verdammt es geht ums Grundgesetz!!! Es scheint, als würden mittlerweile nur noch Bürger selbst für den Erhalt unseres Grundgesetzes eintreten, gegen Salafisten, gewisse Medien und gewisse Politiker, da nur sie wirklich den guten Geiste von 1949 respektieren und schätzen!
Und bitte nicht immer nur auf die "Auslöser" von ProNRW verweisen, denn es geht nicht vor allem um das Deckeln aktueller Gefahr, um das Problem-Verschieben von Tag zu Tag, sondern darum, den bösen Geist, den unsere Politik damals rief wieder loszuwerden, an

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Thomas Mayer

Hier muss ich leider widersprechen ...

Wenn man den Koran liest, sollte man wissen wie man ihn zu verstehen hat. Der Koran wimmelt nämlich von Widersprüchen. So gibt es sehr milde Suren (aus der Zeit in Mekka) und sehr gewalttätige, neuere Suren (aus der Zeit in Medina), die sich gegenseitig widersprechen. Um diese Widersprüche aufzuheben, gilt unter Muslimen kurzerhand das Abrogationsprinizp, d.h. im Zweifel ersetzen die unbarmherzigen neuen Suren die milden Älteren.

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Closed via SSO

Feldherr

Vor über 20 Jahren hatte mir ein Moslem in der Türkei gesagt, dass Mohammed der größte Feldherr aller Zeiten war. Da kam mir gleich ein anderer unrühmlicher Feldherr in den Sinn, der Gröfaz. Einer der Gründe, warum ich später den Koran gelesen habe und mein Kampf.
Beide Bücher verschleiern im Grunde gar nicht ihre Absichten, beide Bücher sind zu "ihrer Zeit" frei erhältlich, aber keiner liesst sie. Dieser Fehler sollte nicht wieder gemacht werden.

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Ronny Klose

Zu spät

Es ist schon erstaunlich, wie auf ein paar Karikaturen reagiert wird. Der aufgebrachte Mob hat eine gute Gelegenheit gefunden, sein wahres Gesicht im Namen des Islam zu zeigen. Und unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit wird diesen Spinnern nicht passieren. Die Mehrzahl dieser Gegendemontranten waren jung und das sollte einem zu denken geben. Das sind Leute, die kein Interesse haben, sich in die Gesellschaft zu intergrieren. Die Politik schaut weg und versucht durch Verdrehen der Tatsachen anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Die Mohammed Karikaturen wurden im Übrigen in der Vergangenheit auch seitens der Presse gelobt, der Künstler empfangen. Ich kann nicht schlimmes an den Bildern finden.

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Gisela Zabka
Gisela Zabka (heta) - 08.05.2012 07:57 Uhr

@ Ahmed Mohammed:

Wie wär’s zur Abwechslung mit Sure 8,12? „Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab."

Das von Ihnen zitierte Buch „Tofah-e-Qaisariyyah“ stammt von Hazrat Mirza Ghulam, dem Begründer der Ahmadiyya-Bewegung, ist also für die meisten Moslems ohne Belang. Die halten es eher mit Sayyid Abul Ala Maududi, dessen Buch „Als Muslim leben“ in deutschen Moscheen ausliegt und auch auf der Webseite von DITIB Mannheim zu lesen war. Der Verfassungsschutz schreibt über das Werk:

„Al-Maududi ruft in seinem Buch ,Als Muslim leben’ zur Gehorsamsverweigerung gegenüber den weltlichen Gesetzen des Westens auf; inflationsartig werden der ,Unglaube’ und die ,Ungläubigen’ angeprangert und als minderwertig gegenüber dem gläubigen Muslim dargestellt; die Volksherrschaft wird abgelehnt und die Herrschaft Gottes gefordert; außerdem wird zum passiven wie aktiven Djihad aufgerufen.“

Also das genaue Gegenteil.

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Markus Bollig

spd zeigt ihr wahres Gesicht

jetzt sieht man wie Ernst es sozis mit der Verfassung ist.derjenige,der zur Beseitigung aufruft und erklärt er wolle die Sharia einführen,ist zu schützen. derjenige,der sich dagegen ausspricht, ist Provokateur. Wieso hört man keine Kritik von Jäger und Kraft,wenn in Afrika Christen verfolgt und Kirchen verbrannt werden? da sag ich: danke Nein zum sozialdemokratischen Weltverständnis !

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Thomas Knopfstricker

Moscheeverbot (und Aufenthaltsverbot) für Salafisten!!!

Nachdem jeder lernen konnte, was Salafisten wirklich sind, wünsche ich mir, dass Moscheen den Salafisten in Zukunft den Zutritt verweigern, um der verbalen Distanzierung (die ich gerne glauben will) auch wirksame und sichtbare Taten folgen zu lassen. Wer heutzutage als rechtsradikaler Deutscher in christlichen Kirchen Hass, Intoleranz & Gewalt predigt, auch noch eine ganze verunsicherte Bevölkerungsschicht verführen will, dem verwehren die Kirchen hoffentlich auch die Tore. Ernsthafte Diskussionen kann man ja gerne führen, doch dazu scheinen die Salaf. geistig nicht Aufnahmebereit.
Also, bis wir diese Hetzer und Gewalttäter mit terroristischem Potential endlich verurteilt oder abgeschoben haben, sollten die wahren Moslems den Salafisten den Zutritt zu den Moscheen verweigern.
Und falls einige Moscheen salafistisch geführt sind: sofort & endgültig (!) schließen! Mit Breiviks & Bin Al-Shibs kann man nicht vernünftig verhandeln. Wenn die Gesetze dieses Vorgehen verhindern: neue machen!

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Christian Klar

Disqualifiziert

Entweder Herr Jäger hat eine Riesenangst vor den Salafisten ( was ich ja menschlich verstehen könnte ) ,oder er hat das Wesen einer Demokratie schlicht und einfach nicht verstanden. Egal was es ist. Ein Berufspolitiker ( insbesondere ein Innenminister ) MUSS frei von solchen Eigenschaften sein. Seine Aussagen nach den Anfängen eines Versuches des Sturzes der Demokratie, frei übersetzt, die armen Salafisten mussten sich doch gegen diese Provokation zur Wehr setzen, ist als hätte er auf die am Boden liegenden Polizisten noch nachträglich eingetreten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 11:42 Uhr
Alexander Pfaff

Herr Jäger...

...möchte bloß keine potentiellen Wähler mit Migrationshintergrund und muslimischen Glauben vergraulen und das sind in NRW nunmal sehr sehr viele!

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Thomas Knopfstricker

eindeutig Terroristengesinnung

Dass es sich bei den Gewalttätigen mit ziemlicher Sicherheit um verkappte Terroristen handelt - also nicht mal um fundamentalistische Moslems - sieht man an ihrer Gewaltbereitschaft. Auf den ersten Blick sieht es aus wie Wut & Unbeherrschtheit durch Beleidigtsein - doch nicht bei Ausschreitungen in diesem Ausmaß (1. Mai und jetzt), nicht wenn sie das wären, was sie vorgeben: ernsthaft Gläubige! Das Verhalten lässt sich bei genauerem Hinsehen eher als eine von langer Hand geplante große Eskalationsstrategie betrachten, also als Rekruierungsstrategie für Westen- & Modernitäts-Hasser mit Gewaltbereitschaft. Es ist offensichtlich, dass Salafisten sich nicht mal um ein Scheinheiligen-Image vor uns bemühen, sondern ein Brunftgehabe unter ihresgleichen pflegen, mit dem Zweck der Instrumentalisierung aller verunsicherten, nicht perfekt integrierten Moslems für einen blutigen Kulturkampf auf Deutschlands politisch handlungsunfähigen Schultern. Salafisten muss man sofort abschieben könne

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Maria Teresa Grasso

Es gilt auch hier, die Antipathien gerecht zu verteilen (K.K.)

Denn ein vollkomm'ner Widerspruch ist gleich geheimnisvoll für Weise wie für Toren. Aus dem Koran läßt sich (noch viel leichter als aus der Bibel) alles herauslesen, was man gerade braucht: friedlich, tolerant, unmenschlich, totalitär, human, inhuman... Die Ereignisse zeigen hinlänglich, daß
1) die segensreiche Wirkung von (allen!) Religionen anhält, deren Anhänger im Namen eines gütigen und allerbarmenden Gottes, der im A.T. auch unverhüllt zum Genozid auffordert, seit dreitausend oder mehr Jahren Andersdenkende abschlachten, und
2) der Widerspruch auch des Grundgesetzes nicht aufzulösen ist, daß die Toleranz gegenüber der Intoleranz und deren Vertretern ihre eigene Abschaffung betreibt. Da ist die demagogische Ungeschicklichkeit eines Innenministers noch das kleinste Ärgernis.

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Gereon Savoyen
Gereon Savoyen (Savoyen) - 07.05.2012 23:04 Uhr

Mal andersrum

Ich hätte zu gerne einmal erlebt, was passiert wäre, wenn zwei Dutzend Salafisten demonstriert hätten und - sagen wir mal - dabei unpassende Jesus- oder Papstkarikaturen getragen hätten, und 200 Rechtsradikale ausgetickt wären.
Aber hallo: dann wäre das Land heute abend von Lichterketten gegen Rechts so erleuchtet, dass wir die Straßenlaternen ausschalten könnten.
Aber so...
'Deutschland schafft sich ab' (Thilo Sarrazin)

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Gabi Heintz

@Ahmed Mohammed

Die von Ihnen zitierte Sure 5: 33 lautet so:
.
"Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Aufruhr im Lande zu erregen trachten, ist der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden für ihren Ungehorsam oder daß sie aus dem Land vertrieben werden; 34: außer jenen, die bereuen, noch ehe ihr sie in eurer Gewalt habt. Und wisset, daß Allah allvergebend, barmherzig ist."
.
Daß die Tötung eines Menschen wie die der ganzen Menschheit angesehen werden soll, bezieht sich im Koran (Sure 5:32) leider NICHT auf alle Menschen, sondern lediglich auf "Unschuldige" - die weder "einen Mord begangen" noch "Unruhe im Land gestiftet" haben.
.
Ihre persönliche, offenbar menschenfreundliche Einstellung finde ich sehr sympathisch.
.
Es führt aber nicht weiter, die problematischen Anteile des Islam zu leugnen, statt ihn zu reformieren.


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Thomas Knopfstricker

Gibt es Salafisten hier im FAZ-Forum? Bitte um Stellungnahme!

Gibt es eigentlich einen Salafisten, der bereit wäre auf folgende Frage zu antworten: mit welchem Recht und mit welcher Begründung nimmt sich der Salafismus heraus z.B. sogar in Indien (älteste noch existierende Spiritualitätskultur der Welt-Religionsgeschichte) gegenüber einem Sannyasin, also gegenüber einem heiligen Asketen universelle Bekehrungs-Forderungen/Drohungen zu richten, wie es Imam Scheich Omar al-Bakri Muhammad tut:

„Wir machen keinen Unterschied zwischen
Zivilisten und Nicht-Zivilisten,
zwischen Unschuldigen und Schuldigen –
nur zwischen Moslems und Ungläubigen.
Und das Leben eines Ungläubigen ist wertlos!“

Also mit welcher für Sie selbst nachvollziehbaren Begründung maßen Sie sich an, nicht nur gegen jegliche Religion und Kultur vorgehen zu wollen, sondern auch gegenüber den Meistern der Entsagung und Spiritualität?
Es würde mich mal echt interessieren, ob es hier einen Salafisten gibt, der bereit wäre, auf diese Frage hin, seine Ansichten zu bekunden ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 14:04 Uhr
Thomas Knopfstricker

nicht überzeugend

Danke für die Zitate, die ein Salfister vielleicht verwenden würde, falls er hier antwortete, doch wie ich schon erwartete - es geht gar nicht auf die Fraga ein, die ich stellte.
Dieser Antwortstil würde mir nur beweisen, dass Salafister-Denken rein mechanisches nachbrabbeln irgendwelcher auswendig gelernten Zitate ist, also kein Denken im eigentlichen Sinne, sondern nur Reagieren von beschränkten Schaltkreisen.

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Closed via SSO

die Antwort direkt aus dem Koran

Vielleicht würde ein Salafist mit Sure 4 antworten:
89 Sie möchten gern, ihr würdet ungläubig, wie sie ungläubig sind, So dass ihr ihnen gleich würdet. So nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder HeIfer,

oder

115 Wer sich dem Gesandten widersetzt, nachdem ihm die Rechtleitung deutlich geworden ist, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, den lassen wir verfolgen, was er verfolgt hat, und in der Holle brennen - welch schlimmes Ende!

In der Sure 5 gibt es interessantes über Christen und Juden zu finden:

51 O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet ungerechte Leute gewiss nicht recht.

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Bernd Berger
Bernd Berger (Matroe) - 07.05.2012 21:43 Uhr

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Nach dem ganzen hin und her und der übergriffe der Salafisten, habe ich mich auf die Suche gemacht und die Karikaturen, die, die Pro-NRW selbst hat machen lassen, angesehen. Ich bin der Meinung, die sind völlig harmlos, und ich bin auch der Meinung, das die Zeitungen/Die Presse diese ruhig zeigen sollte. damit die Menschen sehen, um was es eigentlich geht!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 08:58 Uhr
Closed via SSO

Als Zeichen der Meinungsfreiheit

sollte jeden Tag eine Karikatur über Christen, Moslems und Juden auf die Titelseite der Zeitungen erscheinen.

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