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Vergewaltigungsprozess Jörg Kachelmann will vorerst nicht aussagen

13.09.2010 ·  Der Wettermoderator lehnt eine Aussage in dem Prozess um die mutmaßliche Vergewaltigung seiner Geliebten ab. Nach dem Verlesen der Anklageschrift wurde der Prozess unterbrochen - die Verteidigung beantragte ein Rechtsgespräch.

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Der wegen Vergewaltigung angeklagte Wettermoderator Jörg Kachelmann will sich in der Hauptverhandlung zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. Kachelmanns Verteidiger Reinhard Birkenstock verwies gegenüber dem Gericht auf frühere Aussagen Kachelmanns, in denen er eine Vergewaltigung bestritten hatte. „Er wird in der Hauptverhandlung keine weiteren Einlassungen abgeben“, erklärte er vor dem Landgericht.

Am zweiten Verhandlungstag wurde die Anklage verlesen, dabei saßen sich Kachelmann und das mutmaßliche Opfer gegenüber. Kurz nach Verlesung der Anklage wurde der Prozess zunächst unterbrochen. Die Verteidigung wollte in einem sogenannten „Rechtsgespräch“ mit allen Verfahrensbeteiligten die juristische Bewertung des Falles erörtern. Dabei sollte es vor allem um prozessuale Fragen gehen, etwa die Reihenfolge der Zeugenladung.

Auch das mutmaßliche Opfer erschien am zweiten Prozesstag

Zuvor hatte Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge die Anklage verlesen und Kachelmann vorgeworfen, seine langjährige Geliebte mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Der Angeklagte habe der Frau, die sich von ihm trennen wollte, das Messer an die Kehle gedrückt und ihr zeitweise Mund und Nase zugehalten. Kachelmann war zu Beginn der Verhandlung über seine persönlichen und beruflichen Verhältnisse befragt worden.

Auch das mutmaßliche Opfer erschien am Montag im Landgericht Mannheim. Die 37 Jahre alte Radiomoderatorin, die als Nebenklägerin in dem Verfahren auftritt, saß mit ihrem Anwalt gegenüber von Kachelmann und dessen Verteidigern. Nach Verlesung der Aklage kündigte ihr Anwalt an, dass sie bis zu ihrer für den 13. Oktober vorgesehenen Zeugenaussage nicht mehr persönlich an der Hauptverhandlung teilnehmen werde.

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