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Tödlicher Messerattacke im Weingut : Prozess gegen Haupttäter

  • Aktualisiert am

Nach dem Raubüberfall stehen Journalisten vor dem Anwesen, auf dem die Tat geschah. Bild: dapd

Sie wollten viel Geld rauben: Vor einem Jahr drangen junge Männer in ein Haus in der Südpfalz ein. Der Enkel des Winzerpaares starb. Nun steht der mutmaßliche Messerstecher vor Gericht.

          Mehr als ein Jahr nach einem tödlichen Überfall auf ein Weingut in der Südpfalz hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Haupttäter begonnen. Er soll den 17 Jahre alten Enkel des Winzerpaares erstochen haben, weil dieser seinen Großvater gegen die Angreifer verteidigen wollte. Der heute 18 Jahre alte Angeklagte soll den Überfall mit drei Komplizen begangen haben, die inzwischen bereits wegen räuberischer Erpressung verurteilt wurden. Den jungen Männern ging es nach Feststellungen des Gerichts um 60 000 Euro, von denen sie gerüchteweise gehört hatten. Sie vermuteten die Summe in dem Weingut.

          Der Prozessauftakt vor dem Landgericht in Landau in Rheinland-Pfalz dauerte nach Angaben eines Gerichtssprechers nur etwa eine halbe Stunde, dann wurde das Verfahren auf Anfang Januar vertagt. Der Verteidiger des Angeklagten habe nicht zu dem Termin kommen können, dennoch habe der Prozess beginnen müssen, um Fristen einzuhalten. Das Urteil wird voraussichtlich am 11. Januar gesprochen.

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