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Vorgegebener Anschlag : Spektakuläre Anti-Terror-Übung in Leipzig

  • Aktualisiert am

200 Schüler der Bundespolizei agierten als Opfer des Terrorangriffs. Bild: dpa

Schwere Detonationen, Schüsse, 200 Opfer – im Leipziger Hauptbahnhof hat die Polizei am Dienstagabend einen Anti-Terroreinsatz nach einem Selbstmordanschlag geprobt.

          Im Leipziger Hauptbahnhof hat die Polizei am Dienstagabend einen Anti-Terroreinsatz geprobt. Rund 500 Beamte von Bundes- und Landespolizei sowie von Feuerwehr und Rettungsdiensten übten den Einsatz nach einem vorgegebenen Selbstmordanschlag. Zahlreiche Schaulustige verfolgten trotz der späten Stunde das Geschehen auf dem Bahnhof, obwohl sie von den Aktionen auf zwei gesperrten Bahnsteigen nichts direkt sehen konnten.

          Beobachter des Trainings waren Polizeiführer aus dem gesamten Bundesgebiet. Unterstützt wurden die Beamten auch von Schülern der Bundespolizei, von denen etwa 200 als Opfer des Terrorangriffs agierten. Der Sprecher der Bundespolizeidirektion Pirna, Christian Meinhold, sagte: „Bei einer veränderten Sicherheitslage kommen heute neue Aufgaben und Herausforderungen auf die Polizisten zu.“

          Bei der Übung, die sich hinter schwarzen Wänden abspielte, waren mehrere schwere Detonationen zu hören. Anschließend peitschten Schüsse durch die verqualmte Osthalle des Bahnhofs.

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