http://www.faz.net/-gum-8xefu

Inlandsgeheimdienst ermittelt : Offenbar Brandanschlag auf große Moschee in Schweden

  • Aktualisiert am

Die Imam-Ali-Moschee in Järfälla ist nach einem Brand teilweise zerstört. Bild: dpa

Zum Zeitpunkt des Brandes sollen sich mehrere Menschen in der größten schiitischen Moschee Schwedens aufgehalten haben. Es wäre nicht der erste Anschlag auf eine Moschee in dem Land.

          In Schweden ist in der Nacht zu Montag eine Moschee in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von einem Brandanschlag aus, wie lokale Medien berichteten. Zum Zeitpunkt des Brandes sollen sich mehrere Menschen in dem Gebäude aufgehalten haben, verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. Ein Teil der Moschee in einem Vorort der Hauptstadt Stockholm wurde zerstört.

          Das Feuer sei an der Außenfassade ausgebrochen, und der Schaden lasse darauf schließen, dass es absichtlich gelegt worden sei, hieß es. In dem Fall ermittle der der Inlandsgeheimdienst Säpo.

          Den Medienberichten zufolge handelt es sich um die größte schiitische Moschee Schwedens. Ein Sprecher der Moschee sagte dem Fernsehsender SVT, die Mitglieder der muslimischen Gemeinde seien sehr besorgt. Er selbst sei erschrocken und traurig. In den vergangenen Jahren hatte es in dem skandinavischen Land wiederholt Brandanschläge auf Moscheen gegeben. Tausende Menschen hatten daraufhin gegen die wachsende Gewalt protestiert und sich mit den in Schweden lebenden Muslimen solidarisch erklärt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Auf diesem Rohr für die Pipeline „Nord Stream 2“ steht nicht umsonst groß „Russland“.

          Pipelines und LNG : Das Erdgas droht Europa zu entzweien

          Amerika wettert weiter gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2 – unter Beifall aus Polen. Stattdessen versuchen die Amerikaner, ihr Flüssiggas zu verkaufen. Ist das wirklich eine Alternative oder nur eine große Luftnummer?

          Dialog mit Bürgern in Chemnitz : Der Frust und die Fragen

          Die Chemnitzer Bürgermeisterin sucht nach der Tötung eines Deutschen und den Krawallen in der Stadt den Dialog mit den Bürgern. Doch sie und Sachsens Innenminister Wöller bekommen vor allem eines zu spüren: Unmut.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.