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Feuerwehr und Polizei stehen vor dem mehrstöckigen Wohnhaus in Saarbrücken. Bild: dpa

Saarbrücken : Polizei ermittelt gegen Gaffer nach Großbrand

  • Aktualisiert am

Nach dem Brand eines Wohnhauses in Saarbrücken, bei dem vier Menschen ums Leben gekommen sind, ermittelt die Polizei nun gegen Gaffer. Drei Männer sollen Tote und Verletzte mit dem Handy gefilmt haben.

          Nach dem Hochhausbrand in Saarbrücken mit vier Toten und über 20 Verletzten hat die Polizei Strafverfahren gegen drei Gaffer eingeleitet. Die Männer im Alter von 22, 27 und 67 Jahren hätten mit ihren Handys vermutlich verletzte und tote Menschen gefilmt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Inhalt der Geräte müsse noch ausgewertet werden.

          Das Feuer am Sonntag war nach bisherigen Ermittlungen von einer 37 Jahre alten Bewohnerin des Hauses gelegt worden. Sie sitzt in Untersuchungshaft.

          Bei dem verheerenden Großbrand haben viele der insgesamt 55 betroffenen Hausbewohner alles verloren. „Wir gehen davon aus, dass mindestens die Hälfte vor dem Nichts steht“, sagte der Vorsitzende des Vereins Brandopferhilfe Saarland. Noch sei unklar, wann und ob die Menschen in das Haus zurückkehren könnten.

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