16.08.2010 · Nadja Benaissa gesteht, trotz HIV ungeschützten Sex gehabt zu haben. In Darmstadt muss sich die Sängerin der Popband „No Angels“ wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten. Ihr früherer Freund erhebt schwere Vorwürfe.
Von Thomas Holl, DarmstadtRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Eine Heranwachsende? 2004 war Benaissa 22!
@ Thorsten Haupts: Genauso sehe ich das auch und dem alten Schmutzfink
geschieht es recht, wenn er sich ansteckt!
Der Stärkere und Erwachsenere trägt die höhere Verantwortung [11]
Thorsten Haupts (ThorHa)
und wer als klar erwachsener Mann mit einer ebenso klar Heranwachsenden ungeschützten Geschlechtsverkehr hat, darf sich über die (hinlänglich oft publizierten) möglichen Folgen nicht beklagen. Und schon gar nicht, wenn der Mann offenbar ohnehin häufig wechselnde Sexualkontakte hatte. Das spricht die Angeklagte zwar nicht von Schuld frei, ich allerdings erwarte von Jugendlichen keine souveräne Reaktion in einer Situation, in der auch allzuviele Erwachsene versagen.
Da fällt mir wieder mal der alte Spruch ein:
Lieber AIDS von Tina Turner, als einen Tripper von Heidi Kabel!
Der Stärkere und Erwachsenere trägt die höhere Verantwortung
und wer als klar erwachsener Mann mit einer ebenso klar Heranwachsenden ungeschützten Geschlechtsverkehr hat, darf sich über die (hinlänglich oft publizierten) möglichen Folgen nicht beklagen. Und schon gar nicht, wenn der Mann offenbar ohnehin häufig wechselnde Sexualkontakte hatte. Das spricht die Angeklagte zwar nicht von Schuld frei, ich allerdings erwarte von Jugendlichen keine souveräne Reaktion in einer Situation, in der auch allzuviele Erwachsene versagen.
sie haben ja recht! Nur ist es schwer. In den USA z.b. bewirkt die Todesstrafe das es viel mehr Verbrechen gibt. Wenn jemand jemanden umbringt und er weiß das er dafür sterben wird wenn er gefasst wird, dann tötet er um zu entkommen! Wenn die Strafe lebenslänglich wäre, würde das vielleicht viele Straftaten verhindern (von Irrtümern ganz zu schweigen). Wir haben diese mentalität, ich habe nichts mehr zu verlieren. Diese finden wir überall in vielen Dingen, kleinen wie großen. Ich kenne Leute die sind mitte 70 und denen ist das Auto wichtiger wie die Familie. Es interessiert ihn nicht ob er damit seine familie ruiniert. Er hat eh nicht mehr lange zu leben und genießt die letzten jahre, die Konsequenzen sind egal! Ähnliches ist mit vielen HIV Infizierten, sie meinen sie haben nichts zu verlieren...was soll man mit ihr machen? Einsperren? was ist wenn sie im Knast die Leute ansteckt? ich denke an solchen Punkten wird jeder Staat scheitern. Wie wollen sie einen zum Tode verurteilten noch beibringen andere nicht mit runter zu ziehen? Auch wenn HIV mittlerweile kein Todesurteil sein muss ist es doch in den Gedanken das Ende - siehe Film "Kids" - dieser ist sehr lehrreich und zeigt unsere Machtlosigkeit
... Sie wissen, dass Sie sich gerade geoutet haben?
Das Nächste und viel Schlimmere Übel ist die Nichtachtung des Gegenübers. Mutwillige Weitergabe des Viruses, an jemanden den man angeblich liebt!!! Genauso abstossend ist das mutwillige Anstecken von Fremden, sei es durch die Akzeptanz des (selbstmörderischen Kicks) ungeschützten Sex, gemeinsames Benutzen der Nadel beim Heroin drücken, oder auf sonst eine andere Art. Jeder der dieses Virus Virus in sich trägt und es weiss, trägt eine besondere Verantwortung für sich selber und auch für alle seine Mitmenschen. Diese Bürde mag schwer wiegen!
Es war ein Verbrechen von Nadja und muss bestraft werden (auch wenn es schwer ist eine härtere Strafe zu finden als dieses Virus selber). Aber ich kann und darf nicht meinen Mitmenschen mein Schicksal aufbürden und sie mit mir ins Verderben reissen. STOP diesem unverantwortlichen Treiben.
... das ist ja das Dilemma bei der ganzen Geschichte! Nichts sagen, hoffen → das merkt ja keiner, denken → macht doch nichts, → da gibts ja was dagegen, hier ist das Übel der Geschichte. Es geht nicht darum, jemanden anzuprangern, sondern es geht darum, dass jeder Vorsicht walten lässt. Was im Strassenverkehr notwendig war mit der Anschnallpflicht; per Gesetzgebung da der Mensch dümmlicherweise die gute Einrichtung nicht nutzen wollte; muss leider wie immer so auch hier herhalten: Die verordnete Pflicht → bei Nichteinhaltung gehe nicht über Los, sondern direkt ins Gefängnis! Leider sind solche Menschen wie diese Nadja nicht selten, sondern sehr häufig vertreten auf diesem Globus. So gilt es für die Venünftigen etwas zum Schutz zu tun. Ich bin sicher Sie wollen auch geschützt sein vor einem irrtümlichen Befall!
Vor allem muss mit aller Deutlichkeit gezeigt werden, wie diese Menschen mit ausgebrochenem Virus leiden. Mit Dokufilmen in den Schulen, in den Kinos und auf öffentlichen Plätzen. Sonst geht es (es ist schon so weit) wie mit den Drogen, kauf dir dein Aids in der Apotheke. Ca commence par toi! Nicht das Verharmlosen der zur Krankheit mutierten Selbstzerstörung!
Aids ist eine ernstzunehmende und auch heute noch tödlich verlaufende Krankheit. Ein Mensch der um seine Infektion und die Folgen dieser Infektion weiß und trotzdem einem anderen Menschen bewußt dieser Todesgefahr ausliefert, hat die daraus resultierenden Folgen in Gesellschaft und Justiz voll und eigenveratwortlich zu tragen.
.
Der als Nebenkläger auftretende Ex-Freund gibt an, die heute Angeklagte mehrfach vor dem ungeschützten Sex gefragt zu haben ob sie gesund sei. Sie soll dies be"ja"t haben. Spätestens ab hier hat die Angeklagte ihre HIV-Infektion nicht mehr verschwiegen um sich selbst vor Nachstellungen, ihre Karriere vor dem Aus oder ihr Kind vor etwaiger Ausgrenzung zu schützen. Hier hat sie dieses Verschweigen brechnend eingesetzt. Hier hat sie einen potentiellen Sexualpartner belogen und bewußt einem langen Siechtum ausgeliefert welches u.U. in ein sehr viel früheres Ableben mündet. Aber auch wenn die Krankheit bei ihrem Opfer nicht sofort ausbrechen sollte, so hat es doch schon jetzt ein heftiges, sehr belastendes, psychisches Trauma erlitten. Außer dem umfassenden Geständnis der Angeklagten am ersten Prozeßtag, sehe ich kaum einen Ansatz für ein Urteil, unterhalb der i.d.F. gesetzlich vorgesehenen Obergrenze.
Der potentiell Angesteckte und seine "tausende Frauen"
Ich selbst muss für heutige Verhältnisse quasi ein Mönch sein, an die Zahlen mancher Zeitgenossen, die drei- oder vierstellig die 'Damen' (ich möchte mir sie nichtmal vorstellen) im Bett hatten, komme ich bei weitem nicht heran. Selbst schuld, wenn man immer längerfristige Beziehungen eingeht.
Was ich jedoch am FAZ-Artikel interessant finde, weil komplett fehlend, ist folgende Äußerung des Nebenklägers (aus einem SPON-Artikel von mir zitiert):
"(...) Benaissas Tante habe ihn damals über die
Infektion ihrer Nichte aufgeklärt. "Wenn die mir das nicht gesagt hätte
- ich wäre dumm gestorben!", empört sich der Mann. "Ich hätte ja
Tausende Frauen anstecken können!" Er sei mit ehemaligen Sexpartnerinnen
zum Arzt gegangen, damit diese sich testen lassen. "Wissen Sie, wie
unangenehm das ist?", fragt er den Vorsitzenden, woraufhin Verteidiger
Wallasch Benaissas Geständnis erwähnt. (...)"
Zusammengefasst: Er schläft mit allem, was auf diesem Planeten kreucht und fleucht; er verwendet anscheinend so gut wie nie ein Kondom.
So moralisch verwerflich ich persönlich Nadja B.s Haltung finde, das ist nun noch eine Spur härter. Welches Recht hat dieser 'Mann', zu klagen?
Geht des denn wirklich nur um HIV bei der Kondom-Frage???
Irgendwie scheint hier keiner zu wissen, dass man sich auch andere, teilweise viel schlimmere Krankheiten als HIV holen kann, wenn man ungeschützt verkehrt. Was ist mit Hepatitis? Das ist ebenfalls unheilbar und ansteckend. Da gibt es aber keinen Test, da ist der Träger des Virus ganz lange nicht über seine Krankheit informiert und kann somit auch den Partner nicht informieren. Leute ein Kondom kostet nicht die Welt, einmal ungeschützt zu p... kann das Leben kosten!!!
@Peter Schmorleitz (Peter1956)
Richtig! Aber hätte er - wie es sich für einen vernünftigen Mann gehört - ein Kondom benutzt, egal ob er von der Infektion unterrichtet war oder nicht, wäre er nicht angesteckt worden. Man kann nie wissen, was der Partner gerade für eine Krankheit mit sich rumschleppt. Es handelte sich ja offenbar nicht um eine Langzeitbeziehung. Deshalb ist er in meinen Augen selber schuld, wenn er so blauäugig in ein Abenteuer geht. Man kann auch nicht dem Auto die Schuld geben, wenn man sich nicht anschnallt und bei einem Aufprall (der ja auch nicht vorher angekündigt wird) ins Lenkrad beißt!
Rein sachlich betrachtet handelt es sich zwar um eine schlimme Krankheit, aber die Gefahr der Ansteckung wird allgemein viel drastischer geschildert als sie tatsächlich ist. Nachdem ich mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe ist meine Angst vor einer Ansteckung verflogen - es reicht einmal den Wikipediaartikel Aids zu lesen Zitat: "Das Risiko, sich bei gemeinsamer Benutzung einer Kanüle, meist beim Spritzen von Heroin, zu infizieren, liegt um 0,7 Prozent und sinkt mit dem zeitlichen Abstand zwischen den Injektionen, allerdings nur langsam, da in der Kanüle eingeschlossene Viren lange infektiös bleiben können, teilweise auch noch nach Tagen." 0,7%(!), d.h. nur 7 von 1000 Leuten stecken sich mit einer HIV verseuchten Spritze an, hätten sie stattdessen nur Geschlechtsverkehr wären es noch deutlich weniger.
Mein Mitgefühl ist mit dem Kläger, aber er hatte einfach Pech.
10.000 Todesfällen durch Influenza stehen 450 Aidstote gegenüber.(BRD 2008)
Eine Mundschutzpflicht für Grippeerkrankte in der Öffentlichkeit würde wahrscheinlich mehr Menschenleben retten als eine Pflicht für Kondome.
Keine heuchlerische Vorverurteilung...
sollte man hier (a la BLÖD-Zeitung z.B.) vornehmen, so nach dem Motto: "Das macht man doch aber nicht...!" Gerade derartige "Medien" feiern doch Sex als das einzig Wesentliche im Leben. Herr Frieling z.B.weist da m.E. in die richtige Richtung: Die Anti-AIDS-Kampagne hierzulande läuft ausschließlich nach dem Motto: "Hemmungsloser Sex ist toll - Hauptsache Kondom", siehe dazu die Plakate der neuesten "Staffel". Warum wirbt man nicht ganz einfach auch mal mit sexueller Treue? Vermutlich ist das heute so "uncool", und wahrscheinlich kann die Werbebranche (wie die Politik) schon wieder nur den Ereignissen hinterher hecheln, weil nur diese "das Leben" zu sein scheinen, dass man eben nur noch Trends (die man meist selbst geschaffen hat) bedienen kann - anstatt diese zu beherrschen. Dann also: Macht alle ruhig weiter: Jeder fickt eben jeden; Hauptsache dabei: Nehmt aber - BITTE - ein Kondom... Alles weitere erledigt "unser" Staat !
Allenfalls ein Versuch, denn warum sollte nur sie HIV-positiv gewesen sein?
Sie koennte im Zeitpunkt der Tat aber auch nur an etwas anderes gedacht haben. Warum sollte man das nicht duerfen? Es waere voellig natuerlich, HIV-positiv oder nicht.
Wer sich in Gefahr begibt (Frau Kuen)
Sicher: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Die Frage an den Kläger, warum er denn kein Kondom benutzt hätte, ist also gerechtfertigt. Sie ist genauso gerechtfertigt wie die Frage an ein Mädchen im Minirock nach einem Überfall, warum es denn nachts durch den Park gegangen ist. Aber spielt das juristisch eine Rolle? In beiden Fällen ist klar, wer jemandem durch seine Tat einen schweren Schaden zugefügt hat und wer - zu - arglos war. Die Arglosigkeit des Opfers macht es nicht zum Mittäter. - TF
Der Name ist wohl Programm: Ein "No Angel" ist halt kein Engel.
@ Monika Schäfer: Hätte der Mann in Kenntnis der HIV-Infektion des "Nichtengels" mit ihr ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt, läge juristisch überhaupt keine Straftat vor, da die Körperverletzung in diesem Fall durch Einwilligung des Opfers gerechtfertigt wäre. Der Fall wäre dann weder ein Fall für die Justiz, noch ein Fall für die sensationssüchtigen Medien, die sich an solchem Zeug eine goldene Nase verdienen.
klingt wie eine treibjagd. das sie zudem von (ich nehme mal an der bild-zeitung) erpresst wurde, ist der gipfel.
in der heutigen zeit ungeschützt mit einem neuen partner sex zu haben ist entweder naiv oder dumm. und dies gilt für beide in diesem fall. warum beschränken sich die kommentare immer nur auf ihr verhalten. warum hat er kein kondom benutzt?
das entschuldigt keineswegs ihr stillschweigen über ihre krankheit.
Lieber Herr Albrecht, ich gehe in Sack und Asche vor Ihrem Wort!
Eingedenk der sehr strengen Rediganten hier habe ich auf die eigentlich angebrachte Bezeichnung, die mit Nordpol anfängt und Emil endet, zugunsten einer durchaus ironisch gemeinten Benennung verzichtet. Die Anführungszeichen zu unterlassen, war natürlich kein Meisterwerk.
Wir werden es in der Tat erleben, daß NordpolemilIn vor Gericht eine vorzügliche Behandlung als 'junge, hübsche Sängerin' erfährt, wie unser Staatsadvokat Vultejus in der 'Zeitschrift für Rechtspolitik' 3/08 verkündete:
"Theoretisch müssen Männer und Frauen bei gleichen Taten auch gleich bestraft werden. Rechtssoziologen wollen herausgefunden haben, dass Frauen etwas milder bestraft werden. Ich bin in Strafverfahren gegen Frauen immer wieder in Schwierigkeiten geraten und habe mich deshalb jeweils gefragt, welche Strafe würde ich gegen einen Mann bei derselben Anklage verhängen und auf diese Strafe alsdann abzüglich eines 'Frauenrabatts' erkannt. Ähnlich scheinen es auch meine Kollegen zu handhaben, wie die eben wiedergegebene rechtssoziologische Untersuchung ergibt. Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken."
Grundsätzlich schlafe ich nicht ungeschützt mit jemandem, wenn ich ihn erst so kurz kenne und ich nicht weiß, dass mein Partner gesund ist.
Natürlich obliegt die Hauptverantwortung hier bei Frau Benaissa. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, Kondome zu benuten ist selbstverständlich und es hätte einfach vermieden werden können sich zu infizieren.
Aber wenn ich HIV positiv bin, egal ob Mann oder Frau, MUSS ich das meinem Partner mitteilen. In D sind relativ wenige Menschen betroffen und man kann nich davon ausgehen immervorher nachfragen zu müssen. Es ist auch nicht wirklich schwierig einfach Kondome mitzunehmen....
Thomas Holl Jahrgang 1960, politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
Jüngste Beiträge