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Gedenkstätte : Pastor will angegriffene Kirche abreißen lassen

  • Aktualisiert am

Tatort in Sutherland Springs: Geht es nach dem dortigen Pastor, soll die Kirche nach dem Anschlag nun abgerissen werden. Bild: AFP

Der Anschlag im texanischen Sutherland Springs hat tiefe Wunden gerissen. So tief, dass der dortige Pastor seine Kirche nun abreißen lassen will. Er hat eine andere Idee für den Tatort.

          Der Pastor der Baptistenkirche im texanischen Sutherland Springs, in der ein 26-jähriger Angreifer am Wochenende 25 Gottesdienstbesucher getötet hat, will das Gebäude abreißen lassen. Das habe Pastor Frank Pomeroy der Kirchenverwaltung mitgeteilt, sagte Robert Oldham von der Southern Baptist Convention am Donnerstag.

          Nach Pomeroys Worten sei es der Gemeinde „emotional und körperlich unmöglich“, die Gottesdienste in der angegriffenen Kirche wieder aufzunehmen.

          Stattdessen spreche sich der Pastor dafür aus, an der Stelle eine Gedenkstätte für die Opfer des Blutbads einzurichten, sagte Oldham. Die Kirchenleitung habe noch keine Entscheidung getroffen.

          Ein Angreifer hatte am Sonntag in der Kirche in der Kleinstadt Sutherland Springs mit einem Sturmgewehr auf Gottesdienstbesucher geschossen. Er tötete 25 Gottesdienstbesucher sowie das ungeborene Kind einer Schwangeren und verletzte 20 weitere Menschen. Unter den Opfern war auch die 14-Jährige Tochter des Pastors. Der Geistliche selbst war während des Blutbads verreist.

          Quelle: rad./AFP

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