http://www.faz.net/-gum-9e7x8

Messerattacke : Sieben Menschen in Paris verletzt

  • Aktualisiert am

Die Polizei hat den Tatort abgesperrt. Bild: Reuters

Mit einer Eisenstange und einem Messer geht am späten Abend ein Mann in der Nähe eines Kinos auf andere los. Er wird festgenommen.

          Bei einer Messerattacke in Paris sind sieben Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Sie seien am Sonntagabend von einem mit einer Stichwaffe und einer Eisenstange bewaffneten Mann angegriffen worden, hieß es aus übereinstimmenden Quellen. Ermittlerkreisen zufolge wurde der Verdächtige festgenommen, bei ihm handelt es sich demnach offenbar um einen Afghanen.

          Bislang deute nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin, hieß es aus den Ermittlerkreisen weiter.

          Die Tat ereignete sich kurz vor 23 Uhr im 19. Arrondissement im Norden von Paris. Den Ermittlerkreisen zufolge griff der Mann „ihm unbekannte Menschen auf der Straße an“. Aus Polizeikreisen hieß es, es gebe sieben Verletzte, darunter vier schwer Verletzte. Bei zwei Opfern handle es sich um britische Touristen. Ein Augenzeuge erlitt zudem einen Schock, wie es aus mehreren Quellen hieß.

          Die Tat ereignete sich in der Nähe zweier Kinos. Der Wachmann von einem der Kinos berichtete, der mutmaßliche Täter habe zunächst Menschen angegriffen und sei dann von zwei Männern verfolgt worden, die versucht hätten, ihn zu stoppen. Der Verdächtige habe eine Eisenstange auf seine Verfolger geworfen und dann ein Messer gezückt, sagte der Wachmann einem Journalisten der Nachrichtenagentur AFP.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Migranten aus Mittelamerika klettern am 29. Oktober auf den Anhänger eines Lastwagens, während eine Karawane von Menschen ihren langsamen Marsch zur amerikanischen Grenze fortsetzt.

          Flüchtlingstreck nach Amerika : Endstation Mexiko?

          Tausende Menschen schieben sich aus Honduras durch Mexiko in einer langen Karawane Richtung Amerika. Doch Donald Trumps Drohung zeigt bei den ersten Flüchtlingen Wirkung.
          Quirinale: Sitz der italienischen Regierung.

          Euro-Tief : Italien schwächt den Euro

          Der Wechselkurs der Gemeinschaftswährung fällt auf den niedrigsten Stand seit Juni 2017. Am Markt herrscht Einigkeit: Schuld daran ist Italien. Und das Verhalten der populistischen Regierung in Rom verheißt auch für die Zukunft nichts Gutes.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.