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New York Anschlagspläne auf Flughafen: Zwei Männer verurteilt

03.08.2010 ·  Zwei Angeklagte, die einen Anschlag auf den New Yorker John F. Kennedy-Flughafen geplant haben sollen, sind von einem amerikanischen Gericht schuldig gesprochen worden. Die Männer müssen mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen.

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In Amerika sind zwei Männer schuldig gesprochen worden, einen Anschlag auf den New Yorker Flughafen John F. Kennedy geplant zu haben. Die beiden Angeklagten, ein 67 Jahre alter Frachtarbeiter des Flughafens, sowie ein 58 Jahre alter früherer Abgeordneter des südamerikanischen Landes Guyana, hätten mit dem Anschlag den Tod zahlreicher Menschen, massive Zerstörungen am Flughafen sowie Schäden für die Wirtschaft der Stadt erreichen wollen, teilte die Staatsanwaltschaft am mit. Nach dem Schuldspruch durch die Jury eines Gerichts in New York droht den beiden Angeklagten lebenslange Haft. Das Strafmaß soll im Dezember erlassen werden.

Der Anschlag sollte aus Protest gegen die amerikanische Regierung geschehen

Die Pläne der beiden Männer waren im Jahr 2007 aufgeflogen. Sie wollten Treibstofftanks sowie eine Versorgungsleitung an dem Flughafen in die Luft jagen, um gegen eine aus ihrer Sicht Islam-feindliche Politik der amerikanischen Regierung zu protestieren. Der 67 Jahre alte Frachtarbeiter Russel Defreitas soll den Anschlag geplant und den früheren Angeordneten Abdul Kadir dafür angeworben haben. Defreitas stammt ebenso wie Kadir aus Guyana, besitzt jedoch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ein dritter Komplize bekannte sich bereits schuldig, ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Einem vierten Verdächtigen soll noch der Prozess gemacht werden.

Der JFK-Airport ist der größte der drei New Yorker Passagierflughäfen. Jährlich werden dort rund 45 Millionen Passagiere abgefertigt sowie 1,5 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.

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