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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Neue Ermittlungen Madeleines Eltern gelten jetzt als Hauptverdächtige

 ·  Die portugiesische Polizei ist entschlossen, das mysteriöse Verschwinden der kleinen Madeleine McCann aus einem Ferienappartement zu klären. Die Eltern des Mädchens werden dabei zunehmend zu Verdächtigen.

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Die Eltern der im Mai 2007 in Portugal verschwundenen vier Jahre alten Madeleine McCann sehen ihre Hoffnungen zerstört, bald jedem Verdacht eigener Mittäterschaft zu entkommen.

Die Eltern Gary und Kate McCann, die inzwischen Anwälte damit beschäftigen, gegenüber den portugiesischen Ermittlern ihre Unschuld nachzuweisen, sind in einem neuen Bericht der Polizei als „Hauptverdächtige“ benannt worden. Ihr offizieller Sprecher sagte, die beiden blieben aber bei den Beteuerungen ihrer vollständigen Unschuld. Der Polizeibericht sei ihnen bislang nicht bekanntgemacht worden.

Neue Befragungen?

Nach Berichten britischer Zeitungen handelt es sich bei der aktuellen Einschätzung nicht um neue Ermittlungsergebnisse, sondern um einen Sachstandsbericht an die portugiesischen Strafverfolgungsbehörden. Es wird damit gerechnet, dass die portugiesische Polizei in dem Papier weitere Ermittlungsvorschläge macht. Dabei könnte es sich um eine neue Befragung von Madeleines Eltern handeln und weitere Zeugenbefragungen der Freunde und Bekannten der McCanns, die gemeinsam mit ihnen im Restaurant einer portugiesischen Ferienanlage zu Abend aßen, während die kleine Madeleine aus einem nahegelegenen Ferienappartement verschwand.

Video: Weihnachtsappell von Madeleines Eltern

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

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