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Nach tödlichen Schüssen Olympiastar Pistorius unter Mordverdacht

 ·  Der sechsmalige Paralympics-Sieger Oscar Pistorius aus Südafrika steht unter Mordverdacht. Wie die Polizei mitteilte, werde ihm zur Last gelegt, seine Freundin in seinem Haus in einem Vorort von Pretoria erschossen zu haben.

Artikel Bilder (8) Video (1) Lesermeinungen (20)
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joachim tarasenko

Ehrlich jetzt

Das Selbstmitleid der Mörder ödet mich an.

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Paul Kuhnert

Häufiges ist häufig

und seltenes ist selten.
Mit einer 9mm im Anschlag als geübter Schütze nicht zwischen Einbrecher und Partnerin unterscheiden zu können ist, unabhängig ob ein Streit vorrausging oder nicht(können auch Falschmeldungen sein), unglaubwürdig und unwahrscheinlich.

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Melvin Schneider

Wer?

Da sich die Nachricht wacker hält, habe ich mal nachgeguckt, wer das eigentlich ist. Aha, ein Sportler, der etwa 10000 km südlich eine Frau, seine Freundin, erschossen hat. OK, darüber kann man ja berichten, machen ja auch irgendwie alle anderen, aber ein Kommentar dazu schreiben? Warum gibt es bisher 16 (!!!) Kommentare dazu? Hat Euch/Ihnen denn der Beinlose so imponiert? Oder fällt es einigen einfach nur leicht eine Meinung dazu abzugeben? Bitte bei den nächsten Kommentaren nicht vergessen: Waffengesetz, Tabuthema häusliche Gewalt, vlt. Drogen und natürlich: Tragik (junge Frau, "hübsch") ist nicht lustig, sondern macht ganz betroffen. Es gibt da noch ein Forum, wo sich vlt einige austoben können, befindet sich auf spiegel.de, welt.de und betroffenheit.de. Oder war das wieder inhuman von mir? Ups, gotta go, in China ist ein Sack Reis auf eine alte, wehrlose Retnerin gefallen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 13:43 Uhr
Wilhelm G.  Hupers

Pistorius : Wer ?

Kommst Dir witzig vor in Deiner gespielten Ahnungslosigkeit...?
Und dann immer dieses Amerikanisieren, ups, gotta go..und der Sack Reis darf nicht fehlen.
Fazit : Thema verfehlt.

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Closed via SSO

Mord oder Notwehr?

Wenn man den Fall aus der Ferne betrachtet, gab es wohl schon vorher einigen Knatsch in der Beziehung. Dazu gehört, daß Pistorius bereits schon früher ein Polizeiverfahren am Hals hatte, in dem er aus Eifersucht einen Freund seiner Freundin schon mal richtig aus Eifersucht attackiert hatte. Ausserdem liegt das Haus in einem Sicherheitsbezirk. Die Frage ist nur, warum kam seine Freundin mitten in der Nacht zu ihm? War sie dabei besonders leise um ihn nicht aufzuwecken beim Hereintreten und war dies der Anlass für die abgegebenen Schüsse? Vielleicht war es zunächst nur ein Warnschuss. Gab er weitere diesmal tödliche Schüsse ab als er sah was er angerichtet hatte? So oder ungefähr wird gewesen sein. Es war wohl eine Mischung aus Allem, aber am Ende war es Mord.

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Lieschen Müller

Niemand sollte umsonst sterben!

Das wird man doch mittels sorgfältiger Prüfung herausfinden können was da los war. Auch wenn Pistorius nicht so aussieht, im Affekt und Blind vor Wut hat schon so mancher Dinger getan, die er im Normalfall nie getan hätte. Mit Unter sammelt sich im Laufe einer Beziehung ja so einiges and und Unausgesprochenes schauckelt sich hoch, bis das bekannte Tröpfchen das Fass zum Überlaufen bringt. In meinen Augen sollte Niemand umsonst sterben, sondern Anlass sein über die Ursachen nicht nur nachzudenken sondern daran zu arbeiten, den Menschen 'Werkzeuge' an die Hand zu geben oder Methoden zu übermitteln, wie man mit seinen Aggressionen iinsbesondere im Ausnahmefall umgehen kann.

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Roland Magiera

Notwehr bei einem unbewaffneten Einbrecher?

Das sollten die Verteidiger von Pistorius näher erläutern, warum bei einem unbewaffneten Einbrecher vier Schüsse notwendig sind?
Kopftreffer klingt nach einem gezielten Schuss, zu viel der traurigen Zufälle.

Oh Salomo oh Salomo rechtlich ist die Lage imho so, dass wenn jemand einen unbewaffneten mutmaßlichen(!) Einbrecher erschießt und auch noch ohne Warnung (sonst hätte sie ja überleben müssen), dieser wegen Totschlags angeklagt wird, und zwar zu Recht. Andernfalls könnte kein Zeitungs- oder Postbote mehr ihres Lebens sicher sein. Caritas-Essensfahrer wäre eine Art Himmelfahrtskommando, ich hatte damals lauter Schlüssel...

Welche Unschuldsvermutung eigentlich? Die Frau ist tot und er streitet es nicht ab.

Mein Logos meint, das war eindeutig Mord. Sie wird ja kaum auf ihn zugestürzt sein nach dem ersten Treffer, so dass er noch drei hinterherschicken musste. Und 9mm auf die Entfernung lässt einen direkt in die Knie gehen, erst recht als Frau, außer die war voller Aufputschmittel.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 18:48 Uhr
Dietmar Fleischhauer

Deckt sich das mit der Realität, Herr Müller?

Ich (zugegeben als juristischer Laie) habe jedenfalls in den letzten Jahren immer wieder von Vorfällen gelesen, nach denen ich mich gefragt habe, wo es denn geblieben sei, das hehre Recht auf Selbstverteidigung. Wer sich seiner Haut erwehrt, steht bei uns mit einem dreiviertel Bein im Knast.

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Walter Müller

@Thomas Wiesengrund: So spricht ein Rechtsunkundiger...

Im Rahmen des Notwehrrechts findet nach deutschem Recht grundsätzlich keine Güterabwägung statt. Wenn das einzige zielführende Mittel zur Verteidigung der eigenen Rechtsgüter die Tötung des Angreifers ist, ist selbst diese zulässig (dass die Notwehrhandlung dabei insgesamt nicht krass außerverhältnismäßig sein darf, erschließt sich wohl jedem). Wo soll das Selbstverteidigungsrecht also wesentlich stärker ausgeprägt sein als bei uns, wenn hier selbst die Tötung des Angreifers vom Notwehrrecht umfasst sein kann? Was mehr als den Angreifer zu töten sollte Ihrer Meinung nach erlaubt sein?

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Thomas Wiesengrund

So spricht ein guter Deutscher..

der brav an deutsche Rechte angepasst wurde.

Jedoch, nicht überall in der Welt ist es üblich dem Rechtsbrecher mehr Rechte einzuräumen, als dem dessen Rechte gebrochen wurden, das ist besonders ein deutsches Phaenomen, dem sozialen deutschen "Täterrecht" geschuldet.

Das Recht sich zu verteidigen ist in anderen Ländern viel ausgeprägter und weiter gefasst als bei uns. Und ich weiss nicht, ob es uns zusteht darüber besserwisserisch zu urteilen.

Im vorliegenden Fall wird sich schon noch ermittelt, was wirklich passiert ist, aber ein deutscher Sportschütze war es diesmal vermutlich nicht...

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joachim tarasenko

Es besteht Mordverdacht, so kann man es überall nachlesen

Schade um die hübsche Frau. Soviel zu Waffen im Haushalt. Bestätigt sich immer wieder. Als Konfliktlöser untauglich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 15:26 Uhr
Ragnar Samuelson

Südafrika

'Waffen im Haushalt' dienen als Konfliktlöser im eigentlichen Sinn sicher nicht.
Es soll allerdings Regionen und Situationen geben, in denen Kommunikation einen nicht weiter bringen, geschweigedenn die eigene Unversehrtheit garantiert. Südafrika ist different - ich stütze mich dabei auf eigene Erfahrungen, dabei ist es allenfalls besser, sich einfach ausrauben zu lassen, denn zu handeln.

..to be frank. Ich würde ebenfalls eine Waffe im Haushalt, gerade in nicht-abgesperrten und eingezäunten Zonen führen.

So leid es mir bei einem so tragischen (b.d. noch Unfall) Vorfall auch tut.

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joachim tarasenko

Vielleicht..., wer weiss. Die Welt ist eitel

Das ist rein hypothetisch, er ist ja nicht hässlich. Aber erwähnt hätte ich sein Aussehen nicht wenn es ihn getroffen hätte. War ja seine Entscheidung, nicht meine.

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Andy  Dufresne

Der Blade-Runner im Erlaubnistatbestandsirrtum

wäre die korrekte juristische Überschrift.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 13:56 Uhr
Andy  Dufresne

Entschuldigen sie.

Sie haben vollkommen recht.
Ich habe mir das einmal erlaubt, weil es einen super Titel abgeben würde, für eine juristische Ausbildungszeitschrift.
Aufgrund des bisher durch die Presse geisternden Sachverhalts, läuft die rechtliche Würdigung genau auf diesen Satz hinaus.

Bis dahin erübrigt sich jedoch jedes Urteil.

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Walter Müller

Naja

Erst weisen Sie darauf hin, dass der Sachverhalt nicht geklärt ist und sich niemand vorschnell eine Meinung bilden soll. Jetzt stellen Sie selbst einfach mal als Tatsachen in den Raum, dass 1) Pistorius geschossen hat und zwar 2) vorsätzlich, er sich dabei aber 3) irrig rechtfertigende Umstände vorgestellt hat. Das geht dann irgendwie doch weiter als die anderen Spekulationen. Passt übrigens auch nicht ohne weiteres zum Tatvorwurf Mord.

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Andy  Dufresne

Urteile nicht möglich.

Soweit der Sachverhalt überhaupt noch nicht ausermittelt ist, bitte ich von Vorverurteilungen oder Freispruchbekundungen abstand zu nehmen. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.
Beim bisherigen Sachverhalt spricht viel dafür, dass es sich um einen Irrtum gehandelt hat, der Pistorious in dem glauben lies zur Notwehr berechtigt zu sein.
Immerhin handelt es sich bei Südafrika um ein Land mit einer der höchsten Kriminalitätsraten der Welt und die extreme Gewalt bei Raubüberfällen und Einbruchsdiebstählen ist bekannt. Auch das Opfer wusste sicherlich um die Verteidigungsbereitschaft und das eine Pistole in der nähe des Kopfes liegt.
Möglicherweise gab es zwischen den beiden auch gewisse Absprachen nicht unangekündigt vorbeizuschneien des Nachts. Wir wissen es jedenfalls nicht.
Bis dahin ist der Mann unschuldig.

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Klaus Letis

Da Photo ist inakzeptabel

finde ich

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Klaus Letis

Erst schießen, dann fragen?

Man darf gespannt sein, ob wieder mal eine honorige Person vor einer angemessenen Starfe geschont wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 11:23 Uhr
peter myer

....

sie wissen doch auch nicht was passiert ist.

kann doch durchaus ne verwechslung gewesen sein- valtentinstag, "überraschungsbesuch"...was weiß ich....

und in SA ist die gewaltkriminalität bekanntermaßen extrem hoch, so das ich dort schon ewig nicht mehr hinfahre.

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14.02.2013, 09:05 Uhr

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