http://www.faz.net/-gum-8w145

Wohnungsbrand in Kreuzberg : Mordkommission ermittelt nach Leichenfund in Berlin

  • Aktualisiert am

Das Wohnhaus in der Pücklerstraße in Kreuzberg Bild: dpa

Als die Feuerwehr die Flammen in einer Wohnung in Berlin löschte, fand sie den Körper einer leblosen Frau. Zeugen wollen kurz vorher einen Mann aus dem Fenster flüchten gesehen haben.

          Die bei einem Wohnungsbrand in Berlin tot aufgefundene Frau soll erstochen worden sein. Wie die Berliner Zeitung „B.Z.“ am Samstag unter Hinweis auf die Obduktion berichtete, sei die 41 Jahre alte Frau an Schnitt- und Stichverletzungen gestorben. Auch Spuren stumpfer Gewalt seien an ihrem Körper gefunden worden.

          Die Polizei bestätigte den Bericht nicht. Bei dem Obduktionsbefund handele es sich um ein internes Papier, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Zuvor hatte die Kripo allerdings bereits mitgeteilt, sie gehe nach vorläufigem Ermittlungsstand von einer „Verdeckungstat“ aus. Danach könnte das Feuer gelegt worden sein, um einen Mord zu verschleiern.

          Der Brand war am Freitagabend gegen 21 Uhr in einer Erdgeschosswohnung in Berlin-Kreuzberg ausgebrochen. Als die Feuerwehr die Flammen löschte, fand sie die leblose Frau. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, gaben Zeugen an, sie hätten kurz vor Ausbruch des Feuers einen Mann aus einem Fenster der Wohnung in der Pücklerstraße flüchten sehen.

          Die Mordkommission bat die Bevölkerung um Mithilfe und veröffentlichte auf ihrer Homepage ein Bild der 41-Jährigen.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Die Flammen nehmen kein Ende Video-Seite öffnen

          Südkalifornien : Die Flammen nehmen kein Ende

          Seit Montag hat das Feuer rund 40.000 Hektar vernichtet. In den Hügeln von Los Angeles County kämpft die Feuerwehr gegen die Flammen. Die Buschbrände werden immer wieder von hurrikanartigen Winden angefacht.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Flüchtlinge in Europa : Wo Tusk recht hat

          Es besteht Einigkeit, dass die EU-Außengrenzen besser geschützt werden sollen. Was spricht dagegen, dass Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, sich dabei stärker engagieren? Ein Kommentar.

          Brexit-Veto : Ein erster Sieg im Rückzugsgefecht

          Nach Mays Niederlage im Parlament keimt nun bei vielen die Hoffnung auf, dass die Regierung gezwungen sein könnte, in Brüssel einen „weicheren“ Brexit zu verhandeln. Ein Rennen gegen die Zeit.

          Kryptowährung : Bulgarien ist Bitcoin-Großbesitzer

          Bulgarien besitzt Bitcoin im Wert von fast drei Milliarden Euro. Damit könnte das Land fast 20 Prozent seiner Staatsschulden bezahlen. Es gibt nur einen Haken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.