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Mordfall Dennis Nett, akurat, intelligent - und ein Mörder

 ·  Seit zehn Jahren wurde er gesucht, vor vier Jahren war er im Visier, jetzt ist er gefasst: Der mutmaßliche Mörder von Dennis war offenbar ein Serientäter. Drei Morde an Jungen hat der 40-Jährige schon gestanden.

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Hannes Ehrmann

Ist schon einmal jemandem aufgefallen....

dass immer ziemlich genau drei Jahre zwischen jeder Tat liegen?
Zu den ganzen Spekulationen hier: Wir haben bei weitem kein lueckenloses Wissen
der Tatsachen und koennen so ueber die ganzen Umstaende der Taten und der Verhaftung ("warum wurde der nicht eher verhaftet?!") allerhoechstens spekulieren...

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 16.04.2011 19:35 Uhr

Single sind ohne soziale Kontrolle und daher ....

... typische Sexual-Straftäter...ob sich Chefermittler Erftenbeck da nicht etwas weit aus dem Fenster herauslehnt?

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Helga Hummel
Helga Hummel (colalola) - 16.04.2011 11:12 Uhr

@ Stefan Schaller, "Denkweise unserer Justiz"

Ich habe Zweifel nicht nur an der Denkweise der Justiz, sondern auch der Medien bzw. Journalisten, dem Gesetzgeber und den Bevölkerungsteilen, welche sich so willig dem als "political correctnes" bemäntelten Redeverbot unterwerfen. Könnte es sein, dass solche Untaten weniger mit Eigenschaften wie "Nett, akurat, intelligent" zusammenhängen, sondern einer bestimmten "sexuellen Orientierung" u.a.? Könnte es sein, dass die verquerte, kausalitätsverfälschende Täterbeschreibung im Titel damit zusammenhängt, dass das wahre, bzw. ursächliche Täterprofil kollidiert, bzw. passgenau übereinstimmt, mit dem "politisch gewollten" (Rest-) "Mann" bzw. (Rest-) Bürger. So, wie ER gemäß den Genderideologen umdressiert, herangezüchtet und gefördert wird - mit "Boy's Day" und "Jungenpolitik" (vgl. aktuelle Artikel hier in der FAZ)? Welches Interesse sollte eine Gemeinschaft daran haben, dass Männer in der "Jugendbetreuung" (u. Kinderbetreuung) usw. "tätig" sind, an Statt in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die der Versorgung ihrer Frauen und Kinder dienen?
M.E. tragen die übermäßig "politisch Korrekten", Feministinnen und Genderideologen direkte Mitverantwortung an solchen Morden und Missbräuchen.

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hardy hinterwald
hardy hinterwald (ansset) - 16.04.2011 05:10 Uhr

liebe Petra Meyer

so sehr ich ihre empörung verstehe, denke ich doch, daß ihr argument zu kurz greift. ich möchte das gesicht dieses menschen gar nicht sehen, ich will nicht, daß irgendetwas von ihm in unserem öffentlichen gedächtnis bleibt ausser eben seiner tat. an die gesichter, an die familien seiner opfer möchte ich erinnert werden.
wenn sie das gesicht des täters sehen möchten, es flackerte gestern wohl über die schirme in RTL und in der BLÖD werden die, die sich dieses gossenblatt kaufen, es wohl auch sehen können.in der FAZ jedenfalls möchte ich es jedenfalls nicht zu sehen bekommen.
es gibt im übrigen keinen "sicheren schutz der gesellschaft" - menschen können nun einmal abgrundtief böse sein und nicht darüber zu berichten, solche fälle nicht zu diskutieren ist entschieden kontraproduktiv. das, was ich wusste, als ich meine töchter vor einem in unserer gegend herumvagabundierenden triebtäter warnen musste, wusste ich aus eben diesen öffentlichen diskussionen.
was hier sehr wohl schiefging - ich erinnere mich an einen bericht im tv darüber vor jahren - war, daß man den kindern damals ihre geschichten vom "schwarzen mann" im heim nicht abnahm und dies ins reich der phantasie schob, statt den kindern zuzuhören und ihnen zu vertrauen.

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Thomas Heinzow

@Anton Kettenruettler

Sie haben leider Recht!
Die Polizei beschäftigt nicht die hellsten Köpfe unserer Gesellschaft, denn die Gehälter für Spitzenkräfte sind zu niedrig. Als kindliches Gewaltopfer mit nem Messer im Rücken und als Zeuge der Tötung einer jungen Frau mit einem Messer habe ich hautnah erleben können, mit welch unfähigen Kriminalisten man es im Fall eines Falles zu tun bekommt.
.
Und wenn man aufgrund einer Kennzeichenanzeige des Zusammenschlagens einer Prostituierten auf nem Straßenstrich beschuldigt wird, wird aus einem Opel Ascona A schnell ein Opel Manta und aus einem Deutschen von 190 cm Größe mit Bart und Brille ein Südländer in Lederkleidung von 175 Größe ohne Brille. Es war ja dunkel.
.
Gesagt bekommt man dann, daß man ruhig die Lappalie gestehen könne ... . Ach ja, der Hinweis auf eine Vernehmung als Beschuldigter das Aussageverweigerungsrecht unterblieben selbstredend. Unterschrieben werden sollte dann trotzdem - wider besseres Wissen -, daß eine Belehrung stattgefunden habe. Soviel zu den Fähigkeiten unserer Polizei bzw. Polizisten ... .

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Roland Erfurt
Roland Erfurt (rolerf) - 16.04.2011 01:29 Uhr

nicht erstaunt

Ich finde es nicht erstaunlich, dass der Täter Pädagoge ist. Die Taten, die ja seit einiger Zeit auch aus gutem Grund immer wieder im Zusammenhang in den Medien dargestellt worden sind, sind mehr als ungewöhnlich. Die Chuzpe mit der der Täter die jungen Opfer mitten aus Schullandheimen entführt hat, war verblüffend und erschreckend zugleich.
Nie hätte ich vor diesen Taten es für möglich gehalten, dass sich ein Täter in eine solche Situation begibt, in der ein Schrei oder ein Laut dutzende Menschen in unmittelbarer Umgebung wecken.
Es musste klar sein, dass der Täter die Situation in Schullandheimen vorher bereits intensiv privat oder beruflich erlebt hat und vielleicht auch des öfteren Nachts in Schlafräumen von Jungen war und dabei die Machbarkeit festgestellt hat.

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Anton Kettenruettler

Wohl keine polizeiliche Meisterleistung

bei der Befragung von Zeugen und dem Verhör von Verdächtigen . Ein Beispiel zum Verhör des Verdächtigten, bereits als Kinderschänder der Polizei bekannt:"Damals konnten die Ermittler dem Mann aber nicht nachweisen, dass er etwas mit den in Frage stehenden Mord- und Missbrauchsfällen zu tun hatte. Man habe „keinerlei Ortsbezüge zu tatrelevanten Objekten“ herstellen können, sagte Erftenbeck"
Da hatte es wohl gehakt beim Verhör, denn
Dennis' Leiche wurde in Dänemark am Strand entdeckt – vergraben unter einer Düne. Ganz in der Nähe hatte N. damals ein Ferienhaus gemietet.

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Andrea Anders

Und erneut verkehrt sich die Welt vor unser aller Augen

Wie stets in solchen Fällen sind Opfer samt ihres Umfeldes mit Klarnamen, Bild und allen Details zu jeder sich bietenden Gelegenheit der Öffentlichkeit ausgesetzt. Der Täter hingegen versteckt sich während der Taten hinter Masken, nach seinem Geständnis übernehmen den Schutz die Behörden - es gibt kein Bild, keinen Namen, keine nachvollziehbaren Hintergründe seines Umfeldes. Der sicherste Schutz einer Gesellschaft vor Verbrechen war und ist aber seit je eine geschlossene Ächtung der Tat wie auch der Täter. Wir versuchen jedoch aus unerklärlichen Gründen, diese alte Erkenntnis zu verneinen, indem wir die Opfer quasi nochmals durch Zerren an die Öffentlichkeit bestrafen und die Täter gleichzeitig um so intensiver vor Ächtung durch Öffentlichkeit zu schützen. Ich finde deshalb die gesamte mediale Verwertung insbesondere von Sexualstraftaten ungerecht, menschenverachtend und insgesamt ekelig.

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Juan Llamazares
Juan Llamazares (Llamaj) - 15.04.2011 21:46 Uhr

@Stefan Schaller (hnosteve)

Sie haben mit Ihrer Einschätzung schon Recht, daß es sich hierbei nur um ein Gefühl handelt. Die Zahl der Sexualmorde an Kindern ist tatsächlich drastisch gesunken, seit den 70ern hat sich die Zahl halbiert. Auch die Zahl der Sexualdelikte an Kindern ist stark rückläufig bei einer gleichzeitg gestiegenen Bereitschaft zur Anzeige.

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Franz Müller
Franz Müller (Franzy) - 15.04.2011 21:38 Uhr

Dank an die Zeugen und die Polizei

Ein schrecklicher und zugleich faszinierender Fall. Schrecklich wegen der unheimlichen Greueltaten, faszinierend wegen der guten und über viele Jahre unermüdlichen Arbeit der Polizei zusammen mit den Medien, Zeugen und der Bevölkerung. Die neunteilige RTL-Serie auf YouTube zur "Soko Dennis" hat mich sehr beeindruckt. Beim Betrachten der Minifilmchen wurde mir klar, wie präzise und genau die Medien, auch die Regenbogenpresse, die Mordfälle umschrieben haben, und wie exakt die Profilerergebnisse sind. Trotzdem brachte schlussendlich nur ein einzelner Hinweis eines früheren Opfers den entscheidenden Hinweis.

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Thomas Kurbjuhn

Die Zahl der Kindermorde

hat stark abgenommen, jedenfalls die der durch Fremdtäter begangenen Kindermorde. Von mehr als 20 in den 80ern auf heute ca 5.
Die Unfähigkeit der Behörden dagegen hat scheinbar stark zugenommen. Da sucht man gemäß Profil einen 2 Metermann mit intelligent angepaßtem Verhalten. Genau so einer sitzt 2007 vor den Herrschaften. Gemß Profil müssen die von intelligenter Lügenkommunikation ausgehen und müßten wegen des Profils an dem Mann dranbleiben. Stattdessen fallen sie auf seine Lügen rein und halten ihn für unverdächtig. Das ist megadämlich, leider typisch für Behördenmitarbeiter bei Polizei und Justiz.

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Michael Kratel

Wenn es ...

... nicht so vollkommen sinnlos wäre, würde ich die Mitforisten darauf hinweisen, dass der EuGH lediglich die NACHTRÄGLICHE Überführung in die Sicherheitsverwahrung gerügt hat. Wird dagegen bereits im Urteil die anschließende Überführung in die Sicherheitsverwahrung ausgesprochen, hat auch der EuGH nichts dagegen. Aber wie gesagt, ist es sinnlos darauf hinzuweisen, Fakten machen halt die ganzen schönen Vorurteile kaputt.
MfG, MK

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Marc Webber
Marc Webber (Badrek) - 15.04.2011 18:20 Uhr

Wäre ich der Vater der armen Kinder...

... dann würde ich 20J ahrevor dem Knast warten bis dieses etwas da rauskommt und dann kennt nur noch Gott Gnade...

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Alex Völler
Alex Völler (pabesco) - 15.04.2011 17:18 Uhr

Todesstrafe? Wieso solch' Milde walten lassen?

Wenn ich so etwas schon lese...was meinen sie, was mit solchen Straftätern im Knast passiert? Nach spätestens einer Woche kommt denen die Todesstrafe wie eine Erlösung vor!
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Wenn diese Leute tatsächlich für mehr als 15 Jahre hinter Gitter kommen und dort dann keine Einzelhaft kriegen, dann ist das vermutlich schon das Maximum an Strafe, was man solchen Leuten verordnen kann, ohne sich selbst schmutzig zu machen. Hier wäre die Justiz schon ganz gut aufgestellt, wenn sie denn die Strafenkataloge auch rigoros anwenden würde.
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Wenn ich aber lese, dass Jemand 2 kleine Kinder vergewaltigt und dann 2 Jahre auf Bewährung bekommt, dann zweifle ich daran, ob dem wirklich so ist.
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Mit freundlichen Grüßen
Alex Völler (pabesco)

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Markus Teuber

Verhänung der Todesstrafe

Für solche Taten -ein drei,vielleicht 4fach MÖRDER an Kindern wohlgemerkt! -kann es nur eine einzige gerechte Strafe geben !
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Diesseleb wird aber zur Schande des Kontinents in Deutschland,in Europa nicht mehr angewandt udn ist nicht mehr Bestandteil des Strafgesetzes.
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Verblaßt nicht vor der schrecklichen Realität solcher (Sexual-)Mörder das ganze ,nachgerade lächerlich anmuntende,an der Wahrheit fehlgehende Gequatschte von Juristen (ob bei einem Europäischen Gericthshof,ob anderswo) zur Sicherungsverwahrung ?!
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Wenn die Sicherugnsverwahrung "unmenschlich" sei,was sind dann solche Taten ? Teuflisch ?

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Thomas Franke

froh

Man kann nur froh sein, dass dieser Mensch aus dem Verkehr gezogen wird. Den Verwandten der Opfer mag das vielleicht Beruhigung geben, wird aber ihren unfaßbaren Schmerz nicht heilen können. Mir dreht sich der Magen um so etwas nur lesen zu müssen.

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Stefan Schaller

Bleibt die Frage nach der Konsequenz!!!

Irgendwie hat man das Gefühl, daß der Kindermord seit den 60-Jahren zahlenmäßig zunimmt.
Außerdem wächst die Selbstsicherheit von Sexualstraftätern, die neuerdings auch noch mit der Hilfe von Brüssel von der Sicherheitsverwahrung entbunden und auch noch finanziell entschädigt werden.
Unsere Kuscheljustiz schont die Täter, während für die Opfer LEBENSLÄNGLICH unverändert gilt!
Bleibt die Frage, ob unser Rechtssystem noch den Ansprüchen der Logik und des gesunden Menschenverstandes genügt und unsere Kinder so schützt, wie wir es erwarten dürfen. Eigentlich sollte unser Grundgesetz nicht nur auf die Würde der Kindermörder, sondern auch auf die Würde der Opfer überprüft und ggf Geändert werden.
Die Abschaffung des echten LEBENSLÄNGLICH war m.E. ein Fehler! Die Vorstellung, daß wir diesen Kindermörder in 15 oder 20 Jahren wieder auf dem Spielplatz treffen können läßt mich an der Denkweise unserer Justiz zweifeln.

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