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In Hochsicherheitsgefängnis : Mindestens 20 Tote bei Häftlingsmeuterei in Tadschikistan

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Mit Werkzeugen aus der Gefängniswerkstatt als Waffen greifen die Häftlinge Wachleute an. Es kommt zu stundenlangen Kämpfen, bei denen auch zwei Wachleute sterben. In der Haftanstalt sind Mörder und Islamisten untergebracht.

          Bei einer Häftlingsmeuterei in einem Hochsicherheitsgefängnis in Tadschikistan sind mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Rund 20 Häftlinge und zwei Wachleute seien bei stundenlangen Kämpfen im Gefängnis von Chudschand im Norden der zentralasiatischen Republik getötet worden, sagten Vertreter der Sicherheitsbehörden am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Regierung äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

          Sechs weitere Wächter wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen bei dem Aufstand verletzt. Die Meuterei begann den Angaben zufolge am Mittwochabend und zog sich bis Donnerstagmorgen hin. Häftlinge hätten Werkzeuge aus einer Gefangenenwerkstatt als Waffen eingesetzt.

          Chudschand ist die zweitgrößte Stadt der ehemaligen Sowjetrepublik. In der Haftanstalt sind für schwere Straftaten zu langen Haftstrafen verurteilte Häftlinge untergebracht, darunter Mörder und Islamisten.

          Bereits in der Vergangenheit war das Gefängnis in die Schlagzeilen geraten. Vor zwei Jahren waren bei einem Ausbruchsversuch ein Häftling und ein Wächter getötet worden. Nach Behördenangaben wollten sich die drei Ausbrecher damals der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anschließen.

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