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Öffentliche Sicherheit : Mehr Polizei und Kameras im Bahnhofsviertel

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Soll die Drogenszene abschrecken helfen: mobile Videokamera im Bahnhofsviertel Bild: Helmut Fricke

Das Frankfurter Bahnhofsviertel soll sicherer und sauberer werden: An dieser Daueraufgabe arbeiten Stadt Frankfurt, Land, Bahn und Staatsanwaltschaft. Unter anderem mehr Ordnungshüter und Videokameras sollen helfen.

          Mit einer Ausweitung der Videoüberwachung und einem konsequenteren Vorgehen gegen Drogendealer soll das Frankfurter Bahnhofsviertel sicherer und sauberer werden. Das hessische Innenministerium, die Stadt Frankfurt, die Bahn AG sowie Bundespolizei, Generalstaatsanwaltschaft und Frankfurter Polizei haben ein ganzes Bündel von Vorhaben für das Viertel geschnürt, das Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden vorstellte.

          Etwa 300 Dealer verkauften in den vergangenen Monaten in dem Viertel Drogen an Süchtige, wie Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill mitteilte. Zum Kern der Maßnahmen gehöre daher, den Kontrolldruck auf die Drogenszene hoch zu halten. Aus einer bereits im vergangenen Jahr aufgebauten Sondereinheit werden nun 124 Polizisten in eine sogenannte Regelorganisation überführt und sind damit für das Bahnhofsviertel zuständig.

          Die Bahn baut massiv ihre Videoüberwachung aus. Die derzeit noch 90 analogen Videokameras werden bis Ende 2018 durch 200 digitale Kameras ersetzt. Die Bundespolizei wird für ganz Hessen 50 neue Polizisten einsetzen. In Frankfurt sind dann 250 Bundespolizisten im Einsatz, die durch 80 mobile Einsatzkräfte unterstützt werden können. Die Stadt Frankfurt erhöht ihre Reinigungsintervalle, um gegen die Vermüllung des Viertels anzugehen.

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