http://www.faz.net/-gum-8jk3t

„IQ wie ein Toastbrot“ : Mann wegen Beleidigung von Hannelore Kraft verurteilt

  • Aktualisiert am

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft – auf die erste Mail antwortete sie noch, dann stellte sie Anzeige. Bild: dpa

„Korruptes Pack“ und „IQ wie ein Toastbrot“: So hat ein Mann die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen per E-Mail beleidigt. Dafür muss er jetzt eine Geldstrafe zahlen.

          Das Amtsgericht Köln hat einen 53 Jahre alten Mann wegen Beleidigung der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt. Er hatte Kraft zwei E-Mails geschrieben, in denen er sich unter anderem auf ihren Vorschlag bezog, Langzeitarbeitslose als Flüchtlingshelfer einzusetzen. Das kommentierte der Mann mit dem Satz: „Sie müssen einen IQ wie ein Toastbrot haben.“ Zudem beschimpfte er Kraft und weitere Politiker als „korruptes Pack“, das an den Pranger gehöre.

          Auf die erste Mail des Angeklagten antwortete Kraft nach Angaben der Richterin noch mit Erläuterungen zu ihrem politischen Konzept. Nach der zweiten Beleidigungsmail stellte sie persönlich Strafantrag, wie es in der Verhandlung hieß, in der am Mittwoch das Urteil fiel. Der damals langzeitarbeitslose Angeklagte gab an, „frustriert“ gewesen zu sein.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Selbstbezogen und selbstzufrieden: Donald Trump (hier bei einem Football-Match am 8. Januar 2018, während die Nationalhymne gesungen wird).

          Trumps Politik : Das amerikanische Wirtschaftswunder

          Anders als von vielen erwartet geht es der Wirtschaft in Amerika heute ziemlich gut. Davon profitiert auch der einfache Arbeiter. Wie stabil ist das wohl alles?
          Ford ist Amerikas zweitgrößter Autobauer. 2017 war jedoch ein schlechtes Jahr für Ford.

          Aktie unter Druck : Ford verfehlt Gewinnerwartungen

          Ford hat ein schlechtes Jahr hinter Sicht, die Anleger sind enttäuscht. Daran kann auch eine kräftigen Dividendenerhöhung nichts ändern. Das hat mehrere Gründe. Konkurrent General Motors hingegen ist zuversichtlich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.