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Linz : Drei Monate auf Bewährung für Pornodreh in Kirche

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Zwei Porno-Videos hatte eine 29 Jahre alte Frau heimlich in einer Pfarrkirche bei Linz gedreht. Der Fall flog auf, als die Videos an der örtlichen Hauptschule die Runde machten.

          Drei Monate Haft für das Drehen von zwei Porno-Videos in einer österreichischen Kirche: Das ist das Urteil, das das Linzer Landesgericht am Donnerstag gegen eine 29 Jahre alte Frau verhängte. Allerdings wurde die Haftstrafe „bedingt“ ausgesprochen, also die Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt.

          Die heimlich in der Pfarrkirche Hörsching gedrehten Videos wurden auf drei Internetplattformen zum Verkauf beziehungsweise zum Download angeboten. Der Fall flog auf, nachdem sie in der örtlichen Hauptschule die Runde machten. Die Pfarrei erstattete Anzeige. Die Anklage hatte der Frau Störung der Religionsausübung und Herabwürdigung religiöser Lehren vorgeworfen. Der Strafrahmen dafür beträgt bis zu sechs Monate Haft.

          Ortspfarrer Bernhard Pauer zeigte sich „froh darüber, dass der Fall juristisch abgeschlossen ist“. Bereits im August hatte es einen besonderen Gottesdienst gegeben, um die Würde des Gotteshauses wiederherzustellen.

          Die Frau sagte österreichischen Medien, es tue ihr wirklich leid, dass sie dem Pfarrer dadurch so wehgetan habe. Die Hälfte des  eingenommenen Geldes - 5.350 Euro - muss sie zurückzahlen. Zudem wurde Bewährungshilfe angeordnet. Die Verurteilte hat nach eigenen Angaben seit vier Monaten kein Video mehr gedreht und arbeitet derzeit als Reinigungskraft.

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