http://www.faz.net/-gum-7nt8v

Kurz nach der Hochzeit : Frau stößt Ehemann von einer Klippe in den Tod

  • Aktualisiert am

30 Jahre Haft bekam Jordan Graham für den Mord an ihrem Ehemann. Bild: REUTERS

Die Hochzeit war noch nicht lange vorbei, als eine Amerikanerin Zweifel an ihrer Entscheidung hegte. Beim Ausflug in den Nationalpark von Montana schubste sie ihren Mann von einem Aussichtspunkt.

          Nur eine Woche nach ihrer Hochzeit hat eine frischvermählte Frau aus den Vereinigten Staaten ihren Mann von einer Klippe gestoßen und getötet. Jordan Linn Graham wurde für ihre Tat am Donnerstag von einem Gericht zu 30 Jahren Haft verurteilt, anschließend wird sie noch fünf Jahre streng überwacht, wie die Justizbehörden im Bundesstaat Montana mitteilten. Graham hatte sich schließlich schuldig bekannt, nachdem sie ihren Mann zuvor als vermisst gemeldet hatte.

          Zweifel bereits kurz nach der Hochzeit

          Während einer Wanderung im Glacier Nationalpark von Montana im vergangenen Juli schubste die 22-Jährige ihren damals 25 Jahre alten Mann von einem bei Ausflüglern beliebten Aussichtspunkt, The Loop, wie sie schließlich gestand. Die Leiche wurde am 12. Juli in 91 Metern Tiefe gefunden. Der Polizei tischte die Verdächtige tagelang ein Lügengeschichte auf. Freunde Grahams berichteten, dass die junge Frau schon kurz nach der Hochzeit Zweifel an ihrer Entscheidung geäußert habe.

          Nach dem Verschwinden ihres Mannes schrieb sie den Ermittlern zufolge rege SMS-Nachrichten, in denen sie über das Verschwinden ihres Mannes rätselte. Sie habe sogar einen zweiten E-Mail-Account eröffnet, um sich als Freund ihres Mannes namens „Tony“ auszugeben und mit sich selbst per Mail über das mysteriöse Verschwinden auszutauschen. Auf diese Weise habe sie ihrer Lügen-Geschichte Glaubwürdigkeit verleihen wollen. So berichtete „Tony“ von einem Ausflug mit Freunden, bei dem ihr Mann allein zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht wieder zurückgekehrt sei.

          Weitere Themen

          Sein Mann ist geborener Münchner

          Bayerischer Fernsehpreis : Sein Mann ist geborener Münchner

          Bei der Verleihung der „Blauen Panther“ zeigt Markus Söder, dass er kurze, pointierte Reden halten kann. Der von ihm gelobte Ehrenpreisträger Hape Kerkeling macht es natürlich noch besser und erlaubt sich einen Ausflug in die Politik. Kann der Entertainer nicht endlich ins Fernsehen zurückkommen?

          Topmeldungen

          Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge kommt nicht aus den Schlagzeilen.

          Bamf-Affäre : FDP und AfD drängen auf Untersuchungsausschuss

          Liberale und AfD sind sich einig: Eine Untersuchung im Parlament soll klären, warum im Bremer Flüchtlingsamt massenhaft Asylanträge unrechtmäßig bewilligt wurden. Die Grünen sind skeptisch.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.