Bei einer Serie von Morden an ausländischen Geschäftsleuten in ganz Deutschland ist jetzt in der Dortmunder Nordstadt ein 39 Jahre alter türkischstämmiger Kioskbesitzer erschossen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dortmund am Freitag mitteilte, wurde der verheiratete Mann am Dienstag mit der gleichen Waffe erschossen, mit der zuvor seit September 2000 sieben andere Kleinunternehmer in Nürnberg, Hamburg, München und Rostock getötet wurden.
Bei der Waffe handelt es sich um eine tschechische Pistole der Marke Ceska, 7,65 Millimeter. Die Opfer der sogenannten Döner-Morde wurden dabei mit Kopfschüssen umgebracht. Geraubt wurde nichts. Das Motiv des Täters ist nicht bekannt. Hinweise auf den oder die Täter hat die Sonderkommission "Bosporus" bislang nicht. Allerdings nehmen die Ermittler an, daß es sich um ein und denselben Mann handelt.