24.09.2008 · In Kanada hat ein bewaffneter Jugendlicher vorübergehend 300 Schüler in seine Gewalt gebracht. Er drang während eines Gottesdienstes in die Sporthalle ein, bedrohte einen Geistlichen mit einer Waffe und verlangte, dass er einen dreiseitigen Brief vorlese.
In Kanada hat ein bewaffneter Jugendlicher am Dienstagmorgen (Ortszeit) vorübergehend 300 Schüler in seine Gewalt gebracht. Er wurde festgenommen, bevor er jemanden verletzen konnte. Wie der kanadische TV-Sender CBS berichtete, war der junge Mann ein ehemaliger Schüler der katholischen Schule in Regina, der Hauptstadt der westlichen kanadischen Provinz Saskatchewan.
Er drang während des morgendlichen Gottesdienstes in die Sporthalle ein, bedrohte den Geistlichen mit einer Waffe und verlangte, dass er einen dreiseitigen Brief laut vorlese. Währenddessen konnte ein Großteil der Schüler aus der Halle fliehen. Die zur Hilfe gerufene Polizei überwältigte den Geiselnehmer, ohne dass ein Schuss fiel. Der junge Mann war zuvor von der Schule verwiesen worden.
Nach Polizeiangaben ging von der Schule in Regina in der Prärieprovinz Saskatchewan ein Notruf ein, wonach jemand mit einer Waffe die Lehranstalt betreten habe. Die Schule sei evakuiert worden. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, erklärte eine Polizeisprecherin. Eine Schusswaffe sei sichergestellt worden.
Die Polizei bestätigte, dass die Waffe echt gewesen sei. Berichte über Verletzte lägen nicht vor, sagte ein Polizeisprecher. Auf dem Campus des Luther College befinden sich sowohl eine Oberschule als auch eine Universität.