http://www.faz.net/-gum-75clj
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
Best Ager - Für Senioren und Angehörige

Veröffentlicht: 27.12.2012, 11:25 Uhr

Indien Vergewaltigte Studentin wird in Singapur behandelt

Eine Studentin, die in einem Bus in Indien von mehreren Männern vergewaltigt worden war, ist in eine Spezialklinik nach Singapur geflogen worden. Ärzte bezeichneten ihren Zustand als „extrem kritisch“.

© dpa Seit der brutalen Tat kommt es in Indien immer wieder zu Protesten gegen Gewalt gegen Frauen.

Eine von mehreren Männern vergewaltigte indische Studentin ist in eine Spezialklinik nach Singapur geflogen werden, wo offenbar eine Organtransplantation ihr das Leben retten soll. Die junge Frau sei „in einem extrem kritischen Zustand“ in das Mount-Elizabeth-Krankenhaus des Stadtstaates eingeliefert worden, teilte die Klinik am Donnerstag mit. Der indische Botschafter in Singapur forderte die Medien auf, die Privatsphäre der Patientin und ihrer Familie zu respektieren.

Das Krankenhaus machte keine Angaben zur Art der Behandlung der Dreiundzwanzigjährigen. Ein Arzt im bisher behandelnden indischen Krankenhaus hatte zuvor gesagt, die Patientin werde nach Singapur verlegt, weil die dortige Klinik bessere Transplantationsmöglichkeiten habe, vor allem wenn es um mehrere Organe gleichzeitig gehe. Die Dreiundzwanzigjährige war vor eineinhalb Wochen in Neu Delhi von sechs betrunkenem Männern in einem Bus überfallen und vergewaltigt worden. Anschließend misshandelten sie die Täter auf brutalste Weise mit einer Eisenstange und warfen ihr Opfer schließlich aus dem Bus.

Die junge Frau erlitt schwerste Verletzungen an inneren Organen. Die Tat löste gewaltsamen Proteste in Neu Delhi und ganz Indien aus. Vor allem junge Menschen protestierten in den vergangenen Tagen gegen das Ausmaß der Gewalt und warfen den Behörden vor, nicht genügend gegen Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt vorzugehen. Inzwischen wurden die mutmaßlichen Täter festgenommen.

Mehr zum Thema

Vorsicht bei der Internetsuche Heidi Klum ist Deutschlands gefährlichster Promi

Nach Heidi Klum sollte man im Internet besser nicht suchen, Naomi Watts hat sich nach elf Jahren von Liev Schreiber getrennt und gegen Brad Pitt wird wohl doch nicht wegen Kindesmisshandlung ermittelt – der Smalltalk. Mehr 1

Frankfurter Allgemeine Stil auf Facebook
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage