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In Neukölln erschossen Lebenslang für Mord an Berliner Polizisten

20.02.2007 ·  Zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wurde der Mörder des Berliner Polizisten Uwe Lieschied verurteilt. Der 42 Jahre alte Polizist wurde vor einem Jahr im Berliner Bezirk Neukölln bei einer Kontrolle erschossen.

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Der Mörder des Berliner Polizisten Uwe Lieschied ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in der Hauptstadt sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der 40-jährige Kurde den Polizeihauptkommissar im März des Vorjahres im sozialen Problembezirk Neukölln erschossen hatte, weil er einer Kontrolle entgehen wollte. Der 42-jährige Polizist wurde von einer Kugel in den Kopf getroffen. Er lag mehrere Tage im Koma bevor er starb.

Der Tod des Polizisten hatte Berlin erschüttert. Mehrere tausend Menschen nahmen mit einem bewegenden Trauermarsch durch die Hauptstadt Abschied. Lieschied hinterließ eine Frau und zwei Söhne. Das Gericht folgte mit seinem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der verurteilte Mörder hatte im Prozess ein Geständnis widerrufen und seine Unschuld beteuert. Ein Komplize wurde wegen schweren Raubes zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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