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Hunderte Polizisten im Einsatz : Razzia im Düsseldorfer Migranten-Viertel

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Auf der Suche nach Kriminellen: Die Polizei in Düsseldorf vor einem Café im sogenannten „Maghreb-Viertel“ Bild: dpa

In Düsseldorf stellen Hunderte Polizisten das sogenannte „Maghreb-Viertel“ auf den Kopf. Sie sind auf der Suche nach Kleinkriminellen, die sich dort verstecken sollen.

          Mit mehreren Hundert Beamten ist die Polizei am Samstag in Düsseldorf zu einer Razzia in das sogenannte Maghreb-Viertel eingerückt. Aufklärungsergebnisse hätten ergeben, „dass sich hier zu bestimmten Zeiten Personen treffen und aufhalten, die im Verdacht stehen, Taschen- und Gepäckdiebstähle sowie Straßenraub- aber auch Drogendelikte zu begehen“, hieß es zur Begründung. Etwa 300 Polizisten sollen in Oberbilk, einem Stadtteil von Düsseldorf, seit 17:30 im Einsatz sein.

          Auch die Bundespolizei und städtische Behörden beteiligten sich an dem Großeinsatz in dem Viertel rund um den Bahnhof. Das Ziel waren vor allem Gastronomiebetriebe, die zeitgleich von Polizei aufgesucht wurden. Ergebnisse sollten erst am Sonntag bekanntgegeben werden.

          Bereits im letzten Jahr fand im Januar eine Razzia im selben Stadtteil statt. Damals nahmen 200 Polizisten 15 Nordafrikaner fest. Das Viertel gilt als Rückzugsort vor allem nordafrikanischer Banden, daher der Name. Allein aus Nordafrika halten sich nach einer kürzlich vorgelegten Polizeibilanz gut 2200 mutmaßliche Diebe in Düsseldorf auf.

          Vor allem Nordafrikaner sollen auch für die Übergriffe auf Frauen an Silvester in Köln verantwortlich sein. Die Politik diskutiert derzeit über Möglichkeiten, straffällige Marokkaner, Algerier und Tunesier leichter abzuschieben und ihre Länder zur Zurücknahme zu bewegen.

          Quelle: koho./dpa

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