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Veröffentlicht: 17.04.2017, 16:00 Uhr

Fehler im Visumsantrag Botschaft bestellt „Terror“-Baby ein

Was passiert, wenn man auf dem Visa-Antrag für Amerika „Ja, ich bin ein Terrorist“ ankreuzt? Ein Großvater aus England hat es erfahren müssen.

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© dpa Lieber keine Fehler beim Ausfüllen des Esta-Antrags machen.

„Haben Sie jemals an terroristischen Aktivitäten, Spionage, Sabotage oder Völkermord teilgenommen oder haben sie es in Zukunft vor?“ Wer sich schon immer gefragt hat, was wohl passiert, wenn man diese Frage auf dem Visumsantrag für die Vereinigten Staaten aus Spaß mit „Ja“ beantwortet, sollte einen Blick nach Großbritannien werfen. Dort hat der 62 Jahre alte Paul Kenyon eben jene Box auf dem Esta-Antrag für seinen Enkel angekreuzt, wie der Guardian berichtet.

Maria Wiesner Folgen:

Kenyon bestand darauf, dies sei aus Versehen geschehen. Aber er ging wohl auch davon aus, dass der Fehler auf dem Formular von den Behörden als solcher erkannt würde. Schließlich galt der Antrag einem Baby, das erst drei Monate alt ist. Doch die amerikanische Botschaft in London nahm die Sache sehr ernst und bestellte das Kind umgehend zum Interview ein.

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Immerhin behielt Kenyon seinen Humor: „Ich hatte erst darüber nachgedacht, ihm einen orangefarbenen Strampler anzuziehen, habe dann aber doch Abstand von der Idee genommen“, sagt der Großvater in Anspielung auf die Farbe amerikanischer Gefängniskleidung. „Sie hatten dort einfach keinen Sinn für Humor und konnten über den Vorfall auch nicht lachen“, sagte Kenyon der britischen Zeitung.

Die Sache kostete ihn am Ende 3000 Pfund, denn das neue Visum für seinen Enkel konnte nicht so zeitnah ausgestellt werden, dass seine Tochter und ihr Mann mit dem Kind noch ihre ursprünglich gebuchten Flüge erreicht hätten.

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