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Fall Felix „Eine Straftat wird immer wahrscheinlicher“

 ·  Die letzte Hoffnung ist verschwunden: Rund 350 Beamte und 80 Spürhunde haben ein 1500 Hektar großes Waldstück durchkämmt. Jetzt hat die Polizei die Suche eingestellt und rechnet mit einem Verbrechen.

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Mit Einbruch der Dunkelheit hat die Polizei am Dienstag die Suche nach dem vermißten achtjährigen Felix aus dem niedersächsischen Ebersdorf eingestellt. „Wir müssen die Suche ohne Ergebnis abschließen“, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei. Der Junge sei „wie vom Erdboden verschwunden“, auch sein Fahrrad sei nicht gefunden worden.

Wie die Polizei mitteilte, ist eine Straftat immer wahrscheinlicher. „Wir müssen uns dem Gedanken stellen“, teilte der Sprecher mit. Rund 350 Einsatzkräfte mit Suchhunden hatten die großangelegte Suchaktion auf einem 1500 Hektar großen Waldstück am Morgen fortgesetzt.

Zusammenhang mit „Fall Dennis“ nicht ausgeschlossen

Felix war am Samstagabend von seiner Mutter als vermißt gemeldet worden, nachdem er von einer Verabredung mit einem Freund nicht zurückgekehrt war. Seit diesem Zeitpunkt hatte die Polizei gemeinsam mit zahlreichen freiwilligen Helfern nach dem Achtjährigen gesucht. Die Polizei schließt auch einen Zusammenhang mit dem bisher ungeklärten Mord an dem gleichaltrigen Dennis 1995 nicht aus. Dennis war aus einem Schullandheim in Wulfsbüttel entführt worden, rund 20 Kilometer von Ebersdorf entfernt.

Quelle: FAZ.NET mit Material von afp
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