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Aaron Hernandez : Früherer Football-Star erhängt sich in Gefängniszelle

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Der frühere American Football-Spieler Aaron Hernandez (M.) von den New England Patriots im Jahr 2013 vor Gericht Bild: AFP

Der wegen Mordes einsitzende ehemalige Football-Star Aaron Hernandez hat sich in einer Gefängniszelle das Leben genommen. Erst am Freitag war er in einem anderen Mordfall freigesprochen worden.

          Wenige Tage nach seinem Freispruch von einem zweiten Mordvorwurf hat sich der frühere American-Football-Profi Aaron Hernandez in seiner Gefängniszelle selbst getötet. Er saß in der Haftanstalt in Shirley (Massachusetts) wegen des Mordes am Freund der Schwester seiner damaligen Freundin ein. Der Mann war im Jahr 2013 an den Folgen von sechs Schüssen gestorben. Hernandez, der in der National Football League (NFL) spielte, wurde 27 Jahre alt. Er hinterlässt seine Freundin und eine vierjährige Tochter.

          Hernandez habe sich in seiner Einzelzelle erhängt, teilte die Gefängnisbehörde von Massachusetts mit. Er sei kurz nach drei Uhr morgens vom Personal gefunden worden. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben.

          Eine Jury in Boston hatte den früheren Jungstar der New England Patriots am Freitag für nicht schuldig erklärt, im Jahr 2012 zwei Männer vor einem Nachtclub erschossen zu haben. Motiv soll gewesen sein, dass eines der beiden Opfer sein Getränk verschüttet habe. Die Jury befand ihn nur des unerlaubten Waffenbesitzes für schuldig. Beide Taten hatte Hernandez, ein ehemaliger Teamgefährte des deutschen NFL-Stars Sebastian Volmer, abgestritten.

          Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen Sie – auch anonym – mit anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen können. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222. Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis. Ebenfalls von der Telefonseelsorge kommt das Angebot eines Hilfe-Chats. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Telefonseelsorge. Den Chatraum kann man auch ohne vereinbarten Termin betreten, mit etwas Glück ist ein Berater frei. In jedem Fall klappt es mit einem gebuchten Termin. Das dritte Angebot der Telefonseelsorge ist die Möglichkeit der E-Mail-Beratung. Auf der Seite der Telefonseelsorge melden Sie sich an und können Ihre Nachrichten schreiben und Antworten der Berater lesen. So taucht der E-Mail-Verkehr nicht in Ihren normalen Postfächern auf.

          Quelle: hepo./dpa

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