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EU-Drogenbericht Abwärtstrend bei Heroin und Kokain

 ·  Der neue Bericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen stimmt hoffnungsvoll. Auch die Eurokrise trägt ihren Teil zum Rückgang des Rauschgiftkonsums bei.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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KARL GÖNNER
KARL GÖNNER (KGRIED) - 18.11.2012 10:30 Uhr

Um was geht es überhaupt?

Wenn mein Sohn von seinen Klassenkameraden (9. Klasse) erzählt, die regelmäßig nicht nur trinken, sondern auch div. Zeug rauchen, scheint es vollkommen egal zu sein, was "legal" und was "illegal" ist. Da kann ich nur hoffen, dass meine Kinder stark genug sind, diesen ganzen Schwachsinn nicht mitzumachen.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin gegen jede weitere Legalisierung von Drogen!

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Dietmar Blum

Da hat die "Eurokrise"

ja auch was Gutes!?

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Nils Kuhs

Können die Leute nicht einmal beim Thema bleiben?

Es ist wirklich zum verzweifeln. Da können die Leute bei den simpelsten Themen nicht folgen bzw. "am Ball bleiben" und fangen vollkommen sinnfrei eine "Nebendebatte an.
Es gibt unzählige Untersuchungen, Berichte,... die sich mit allen (!!!!) "Suchmitteln" beschäftigen, also mit Heroin, Cannabis, Alkohol,....
Jetzt sollte doch jeder halbwegs intelligente Mensch nach dem Lesen des Artikels fähig sein zu erkennen, dass es hier um die "illegalen" Drogen geht.
Warum man jetzt vollkommen sinnfrei einen Bezug zu den "legalen" Drogen herstellen muss, erschließt sich mir nicht. Richtig, man könnte jetzt jederzeit eine ganz andere Diskussion führen. Nur ist dies ein ganz anderer Sachverhalt.
So was machen exakt die gleichen "Typen" die beim Thema "wie kann man die Flugsicherheit noch steigern" mit den höheren Verkehrstoten im Straßenverkehr daherkommen. Zwar einen richtigen Fakt genannt, aber vollkommen am Thema vorbei!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 15:43 Uhr
Thorsten  Krach

@Nils Kuhns Nicht verzweifeln, Intelligente kommen mit sowas klar

Dieser Artikel wird nicht nur von "halbwegs intelligenten Menschen" gelesen, sondern auch von intelligenten, deswegen ist das Ausweiten, Relativieren und Verknüpfen von Themen erlaubt.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 16.11.2012 12:14 Uhr

wahr - nicht wahr

Wahr ist, daß Alkohol und Nikotin mehr Todesfälle zu verantworten haben. Nicht wahr ist, daß durch eine Legalisierung von hier angesprochenen Drogen das Alkohol- und Nikotinproblem geringer wird, oder die Gesamtzahl der Todesfälle zurückgeht. Bedeutender für die Belastung Gesellschaft ist überdies die Zahl der Neueinstiege. Da spielt der Zigarettenkonsum als Einstiegsdroge eine große Rolle - kein Haschischraucher war nicht vorher schon Raucher.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 14:32 Uhr
Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 16.11.2012 14:32 Uhr

@THORSTEN KRACHT

Die Bewußtseinsveränderungen bereits eingetreten - reflektieren Sie ruhig weiter; mal sehen ob sich der Kern des Problems dadurch zum Wohl der Gesellschaft ändert....

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Thorsten  Krach

@Ronald Schlimm Der Kern des Problems

Es ist nicht die Existenz von bewusstseinsverändernden Substanzen an sich, sondern der gesellschaftlich unreflektierte Umgang mit diesen, welcher den Kern des Problems ausmacht.

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Siegfried Hohmann
Siegfried Hohmann (SHSH) - 16.11.2012 11:38 Uhr

Kokain ist der Rohstoff der Krisen

Die Übertreibungen an den "Märkten" sind doch im Grunde
das Werk der Golden Boys in New-York und London, die
sich für unbesiegbar und allwissend hielten (und vermutlich
noch immer halten).
16 Stunden am Tag Hochfrequenzhandel, Rain- und Deal-
making braucht Kokain-Doping. Testen Sie mal das
zusammengefegte Haar der In-Friseure in der City...
Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass weniger Investment-
Banker auch weniger des weissen Pulvers konsumieren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.11.2012 16:45 Uhr
Christof Schaffelder

Könnte es sein,

dass die derzeitige Krise dereinst als "Kokainkrise" in die Geschichtsbüche eingehen wird?

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florian mazurek

Bitte ein Bit !!!

Während Nervengifte wie Nikotin und Alkohol -gesellschaftlich legitimiert- EU weit 100000de Todesopfer jährlich fordern, wird der Konsum von Cannabis sowie der private Anbau als bedenklich eingestuft... Was soll man dazu sagen? Ich werde dazu schweigen!
Wird der private Anbau eventuell deshalb als problematisch eingestuft weil er an der organisierten Kriminalität und somit auch an staatlichen Organisationen vorbei läuft, die auf diese Weise weder kontrolieren noch profitieren? Siehe Hereoinproduktion in Afganistan, und die Einfuhr durch Bundeswehr und Geheimdienste In- wie Ausländische! Das Selbe gilt für Kokain, welches von der C.I.A. schon seit Jahrzehnten aus Lateinamerika verschifft und verteilt wird! Ich- und mit mir weit mehr als 1% der Bevölkerung in Europa- freue mich über das, was der Garten so hergibt...

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 15.11.2012 19:30 Uhr

Wie wahr Herr Krach.

Wie wahr. Aber wer soll schon eine Behörde ernst nehmen, die behauptet das "Heroin und Kokain nach wie vor „für einen Großteil der Schäden sowie der Krankheits- und Todesfälle im Zusammenhang mit Drogenkonsum in Europa verantwortlich“, sei" - bei JEWEILS über HUNDERT mal MEHR Toten durch Alkohol und Tabak als durch alle "illegalen" Drogen ZUSAMMEN.

Verlogene Institution.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 20:43 Uhr
Thorsten  Krach

@Till Diesing

Es handelt sich nicht nur um eine "verlogene Institution", es ist ein komplexes, gesamtgesellschaftliches Phänomen, auch zu nützlich, um verändert zu werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Legalisierung von Marihuana einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Nutzen bringt, der ein geringes, aber weltweites Umdenken bewirken kann. Denn eines der wirksamsten Mittel, unsere westlichen Gesellschaften zu steuern, ist ein ökonomisches. Das allgemeine "Drogenproblem" könnte also auf Umwegen - von den wirtschaftlichen Auswirkungen her - angegangen werden.

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Thorsten  Krach

Das wahre Ausmaß erscheint erst in der Relation

Um das wahre Ausmaß der Konsequenzen des Ge- oder Missbrauchs illegaler Drogen abschätzen zu können, sollte man Statistiken der Konsequenzen des Ge- und Missbrauchs legaler Drogen wie z.B. Alkohol und Tabak zur gleichzeitigen Verfügung bereitstellen.
Die gegenwärtige Drogenpolitik bzw. der allgemeine politische Umgang mit legalen und illegalen Drogen ist nicht auf das Wohl der Menschen im Allgemeinen ausgerichtet und noch weniger auf das spezifische Wohl der Nutzer illegaler Drogen. Den Nutzern illegaler Drogen wird eine Alibifunktion zugeschrieben, die eine vernünftige Auseinandersetzung mit Drogen im allgemeinsten Sinne verhindert.

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Jahrgang 1960, in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.

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