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Duisburg Massenschlägerei unter verfeindeten Rockern

01.11.2009 ·  Die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Rockergruppen „Hells Angels“ und „Bandidos“ gehen weiter. Nach einer Massenschlägerei im Duisburger Rotlichtviertel, warfen Unbekannte eine Handgranate in ein Clubhaus.

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Mitglieder der verfeindeten Rockerbanden „Hells Angels“ und „Bandidos“ sind am Samstagabend im Duisburger Rotlichtviertel aufeinander losgegangen. Rocker des Motorradclubs „Hells Angels“ waren mit Schlagstöcken bewaffnet in das Stammlokal der „Bandidos“ gezogen, wie die Polizei mitteilte. Etwa 60 Rocker beider Seiten waren in die Schlägerei verwickelt. Mehrere hundert Schaulustige, darunter auch viele „Bandido“-Anhänger, kamen später zum Tatort. Hinweise über verletzte Rocker gab es zunächst nicht. Im Lokal gingen Fensterscheiben und Teile der Inneneinrichtung zu Bruch.

Zunächst war die Rede von 300 Prügelnden gewesen. Die Polizei war mit 100 Beamten im Einsatz. Wenige Stunden später wurde in das Solinger Clubhaus der „Hells Angels“ eine Handgranate geworfen, sie ging aber nicht hoch und wurde später entschärft. 20 Menschen waren zum Zeitpunkt in dem Lokal, wie die Polizei Wuppertal mitteilte. Außerdem sollen Schüsse auf den Club abgegeben worden sein.

In Essen stellte die Polizei Schüsse auf einen „Bandidos“-Club fest. Die Beamten fanden zwei Einschusslöcher in der schusssicheren Glastür des leeren Lokals. Die Polizei bestätigte einen Bericht der „Bild“-Zeitung, wonach gegen 4.30 Uhr ein Anwohner Schüsse gehört und Alarm geschlagen hatte.

Die Schlägerei in Duisburg hat laut Ermittlern wahrscheinlich mit dem Mord an einem „Bandido“-Mitglied zu tun. Am 8. Oktober war ein 32-jähriger „Bandido“-Anhänger von einem Profi-Kampfsportler in der Nähe des Duisburger Clubhauses erschossen worden. Der mutmaßliche Schütze soll mit der rivalisierenden Rockerbande „Hells Angels“ sympathisieren.

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