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DHL-Erpressung : Verdächtige Geschenke rufen Sprengstoffexperten auf den Plan

  • Aktualisiert am

Paketzusteller von DHL Bild: dpa

Die Erpressung des Paketdienstleisters DHL sorgt für erhebliche Nervosität. Nach der Zustellung einer Paketbombe in Potsdam mehren sich bei der Polizei Hinweise auf verdächtige Lieferungen.

          Im Zuge der Erpressung des Paketdienstleisters DHL mehren sich im Raum Berlin-Brandenburg die Fehlalarme wegen verdächtiger Pakete. Es gebe einen merklichen Anstieg der Fehlalarme, seitdem einer Apotheke in Potsdam in der vergangenen Woche eine Paketbombe zugestellt worden sei, erklärte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Donnerstag. So hätten unter anderem unerwartet früh zugestellte Weihnachtsgeschenke oder unerwartete Werbesendungen in der vergangenen Woche mehrfach Sprengstoffexperten auf den Plan gerufen.

          Die erhöhte Alarmbereitschaft in der Bevölkerung begrüßt die Polizei trotz der Fehlalarme und warnt weiter vor dem Öffnen verdächtiger Pakete. Der unbekannte Erpresser hatte Anfang November bereits eine Paketbombe an einen Online-Versandhändler in Frankfurt (Oder) geschickt. In einem verschlüsselten Schreiben wurde DHL zur Zahlung einer Geldsumme in Höhe von mehreren Millionen Euro aufgefordert.

          Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung vom Mittwoch sollen der oder die Erpresser von DHL zehn Millionen Euro in der Kryptowährung Bitcoins fordern.

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