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Cincinnati Gerichtsmediziner: Schwarzer starb an Folgen von Polizeigewalt

03.12.2003 ·  Der 41jährige Schwarze, der nach einer Schlägerei mit weißen Polizisten ums Leben kam, starb an den direkten Folgen der Auseinandersetzung. Dies bedeute aber nicht, daß ein Fehlverhalten der Polizei vorliege, sagte ein Gerichtsmediziner.

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Der 41jährige Schwarze, der in den Vereinigten Staaten nach einer Schlägerei mit weißen Polizisten ums Leben gekommen ist, ist an den direkten Folgen der Auseinandersetzung gestorben. Das gab der zuständige Gerichtsmediziner am Mittwoch bekannt. Er sprach von einer „Tötung“. Dies bedeute aber nicht, daß ein Fehlverhalten der Polizei vorliege, sagte der Gerichtsmediziner.

In dem von allen amerikanischen Fernsehsendern immer wieder gezeigten Polizeivideo ist zu sehen, wie weiße Polizisten mit Schlagstöcken auf den schwergewichtigen Schwarzen einschlagen, auch als dieser zu Boden geht. Der Mann hatte einen der Beamten zuvor angegriffen und zu Boden geworfen. Kurz nachdem er überwältigt wurde, starb der Mann. Der Tod hatte die Befürchtung geweckt, daß es in Cincinnati wieder zu Rassenunruhen kommen könnte wie bereits vor zweieinhalb Jahren nach dem Tod eines unbewaffneten Schwarzen, der von weißen Polizisten erschossen wurde.

Nach Angaben des Gerichtsmediziners trugen mehrere Faktoren zu dem Tode des 180 Kilogramm schweren Mannes bei. So habe der Mann ein vergrößertes Herz gehabt und unter Drogen wie Kokain gestanden. Dies habe zusammen mit dem Stress durch die Auseinandersetzung zu seinem Tode geführt.

Für Sonntag hat ein schwarzer Pfarrer zu einer Demonstration aufgerufen. Der Mann sei von der Polizei „gefoltert“ worden, behaupteten die Geistlichen in einen Aufruf. Die Polizei hält daran fest, daß die Beamten korrekt gehandelt hätten.

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