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Attentat auf Clan-Oberhaupt : Vier Tote bei Schüssen in Süditalien

  • Aktualisiert am

In Italien wurden vier Menschen erschossen. Es soll sich um einen Rachemord an einem Clan-Oberhaupt gehandelt haben. Dabei wurden auch zwei zufällig anwesende Zeugen getötet.

          Vier Menschen sind in in Süditalien aus einem Hinterhalt erschossen worden. Die Schüsse sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge einem mutmaßlichen Clan-Oberhaupt gegolten haben, wie etwa die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch berichtete. Der 50-Jährige und sein Fahrer seien sofort tot gewesen. Ersten Erkenntnissen zufolge haben sich die Täter in einem Auto befunden und von dort aus auf ihre Opfer geschossen.

          Bei den anderen beiden Opfern handele es sich um Bauern, die unfreiwillig Zeugen der Schießerei in der Nähe einer Bahnstation in der süditalienischen Gemeinde San Marco in Lamis in der Provinz Foggia in Apulien geworden seien. Die 43 und 47 Jahre alten Brüder sollen noch versucht haben, zu fliehen.

          „La Repubblica“ schrieb, Hintergrund des Vorfalls könnte Rache für einen vergangenen Mord sein. Die Fehde zwischen den verfeindeten Clans habe seit Beginn des Jahres schon 17 Opfer gefordert, so das italienische Blatt. Der Bürgermeister der Gemeinde sprach von einem „grauenvollen Vorfall“ und bat die Regierung in Rom um Hilfe. Der italienische Innenminister Marco Minniti plane deshalb am Donnerstag nach Foggia zu reisen und sich mit dem Nationalen Ausschuss für Ordnung und öffentliche Sicherheit ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

          Quelle: jant./dpa

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