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Altenburg Krippenkinder zum Mittagsschlaf gefesselt

 ·  In einem Altenburger Kindergarten werden einzelne Krippenkinder zum Mittagschlaf massiv eingeschnürt und ihre Gesichter mit Tüchern bedeckt. Die rabiate Praktik wird nun wohl ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 17.11.2012 12:09 Uhr

Verlogene Falschheit !

Wer Kinder frühmorgens dort abgibt und sie spät nachmittags abholt, hat sein Geld lieber als sein Kleinkind. Wer sein Kind frühs hungrig abgibt, weil er es eilig hatte, drückt seine Verant-wortung weg. Wer sein Kind dreckig abgibt, unter irgendeinem Vorwand, hat seine Pflichten ganz vergessen. Wer sich erzählen lässt (man kann sich die Früchtchen auch mal ansehen) was Eltern alles anstellen (bis zur Medikamentengabe), um die Schreihälse ruhig zu stellen, wendet sich mit Grausen ab. Hab ich oder wollte ich bei meinen Vieren so etwas je und auch?
Man soll auf ratlos gewordene Tanten nicht spucken. Alles fängt bei den Eltern an. Die Gleich-
zeitigkeit von Bildung und Erziehung fängt nicht in der KiTa an, sondern immer zuhause. Unter konsequenter Anwendung dieses Prinzips stellen sich alle Fragen neu und richtig! Die
Erzieher-Tricks haben uns immer viel mehr geholfen als geschadet.

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Chr. Schwiers

Ach, wie vorbildlich ist doch die liebenswerte kleine DDR - oder nicht ?

Die DDR bringt als Spätfolgen noch immer jede Menge brutale und rohe Menschen hervor, sie auch rechtsextreme Gewalttaten, die es im Westen seltener gibt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 12:14 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 17.11.2012 12:14 Uhr

Das ist Quatsch,

niemand brauchte in der DDR eine Kindergarten-Mauer bauen, um die Eigenen dahinter einzu-
sperren. Es war eben ein geschlossenes System zum Heranziehen geeigneter Arbeitskräfte und
duckmäuserischer Staatsbürger. Im Grunde ist das überall der Fall. Auch in Privateinrichtungen
lässt man die Sprösslinge "schleifen". Dahinter stecken zumeist erfolgshungrige Eltern. Die den
"doofen Max", mit 1 Jahr noch Hosenkacker, bereits als Eliteschüler sehen, sind die Doofsten.

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 16.11.2012 23:04 Uhr

Im Vergleich zu dem was Nonnen und Ordensschwestern bis in die 70iger gemacht

haben geradezu lächerlich, aber dennoch muss man sich bewußt darüber sein, dass man sein hilfloses Kind gewerblich handelnden Fremden anvertraut. Ein Kindergartenkind ab 3 Jahren erzählt wie sein Tag war, da kann man soetwas ausschließen, bei kleineren geht das nunmal nicht.

Von daher finde ich das Betreuungsgeld gut, da es den Netto-Zusatzverdienst weiter schmelzen läßt, und so weniger Familien zum Doppelverdienen zwingt.

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Alexander Nowak
Alexander Nowak (Ploy) - 16.11.2012 22:33 Uhr

Schoene neue (?) Kita-Welt

Die Massen-Kita-Haltung, mit denen die ganz grosse Koalition von vdLeyen ueber C.Pieper bis nach Linksaussen unsere Kinder segnen (und die Frauen in die Produktion fuehren) will, nutzt das paedagogische Potential von Leuten (v.a. Frauen) ohne jede paedagogische oder sonstige Qualifikation.
Dies hier waren wenigstens ausgebildete Kindergaertnerinnen, oder?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 12:18 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 17.11.2012 12:18 Uhr

Sehen Sie die Bettchen stehen?

Noch einmal zwei übereinander und fertig ist die "Hin-Lege-Batterie". Aber oft, leider zuoft, sind
die Kleinen dort besser aufgehoben als zuhause. Sie kriegen wenigstens einen vollen Bauch, wenig Rauch ab, einen geregelten Tag und ein bisschen Sauberkeit. Für Viele muss das ein Leben lang reichen ... mit diesen ihren, dauerhaft verschuldeten Eltern.

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Daniel Gebauer

Das ist die ach so professionelle institutionelle Erziehung

die bis zu 5 Mal soviel wert ist wie die heimische Erziehung, am Erziehungsgeld gemessen. Immer auf die Kleinen, Hauptsache Ruhe.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 12:24 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 17.11.2012 12:24 Uhr

Was glauben Sie,

woher der Spruch kommt: Ruhe im Karton !? Das Leben ist aber immer ein wenig direkter als es Sprüche ausdrücken können. Irgendwie lebendiger! Viele Kinder des Prekariats dürfen
sich glücklich schätzen, wenn sie eine Frau mal richtig fesselt und es trotzdem gut meint. Besser, statt sie sich bei Zigarette und Nachmittags-Talk einfach sich selbst zu überlassen. Bis der Mann zum Wickeln nachhause kommt. Sehen sie sich die Kleinen mit abgerissenen Sachen, ohnehin aus second hand, mal näher an. Die Kindesmisere liegt immer zuhause.

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Henk Wilbert

Traurige Wahrheit

Nicht ganz so rabiat, aber dennoch streng disziplinierend geht es freilich in vielen Krippen zu.
Kostendruck und Personalnot lassen überdies wenig Spielraum für individuelle Förderung.
Wer das Kitakonzept allerdings anprangert, wird heutzutage als altbacken in die Ecke gestellt.
So weit sind wir schon gekommen.

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 16.11.2012 17:51 Uhr

Interessant - Pucken ist in Kinderkrippen erlaubt

Man lese den Artikel zu "Pucken" in Wikipedia.
Ich persönlich betrachte es als Kindesmißhandlung.
Schöne Aussichten in der neuen deutschen Kita-Welt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 16:15 Uhr
Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 17.11.2012 16:15 Uhr

Herr Volland

da übersehe ich nichts. Diese langjährigen Erzieherinnen werden die jüngeren "einarbeiten"!
Meine jüngste Tochter hat sich schon mit 6 Monaten vehement geweigert, einen Mittagsschlaf zu machen. eine anderen 5 Kinder haben den sogar gefordert.
Es läuft mir kalt der Rücken runter, wenn ich daran denke, was in einer solchen Krippe mit meiner Kleinsten angestellt worden wäre.

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Tyler Durden Volland

"Schöne Aussichten in der neuen deutschen Kita-Welt."

Übersehen sie da nicht was?
Da steht: "...langjährige Erzieherinnen...."

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 16.11.2012 14:50 Uhr

Man will nicht stören Wissen wie es geht. Das erinnert mich an Chinas 1-Kindpolitik

Die so oft gelobt wird und keiner Wissen will was die chinesischen Behörden tun wenn das zweite Kind unterwegs ist.

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