16.11.2012 · In einem Altenburger Kindergarten werden einzelne Krippenkinder zum Mittagschlaf massiv eingeschnürt und ihre Gesichter mit Tüchern bedeckt. Die rabiate Praktik wird nun wohl ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
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Wer Kinder frühmorgens dort abgibt und sie spät nachmittags
abholt, hat sein Geld lieber als sein Kleinkind. Wer sein Kind
frühs hungrig abgibt, weil er es eilig hatte, drückt seine
Verant-wortung weg. Wer sein Kind dreckig abgibt, unter irgendeinem
Vorwand, hat seine Pflichten ganz vergessen. Wer sich erzählen
lässt (man kann sich die Früchtchen auch mal ansehen) was
Eltern alles anstellen (bis zur Medikamentengabe), um die
Schreihälse ruhig zu stellen, wendet sich mit Grausen ab. Hab ich
oder wollte ich bei meinen Vieren so etwas je und auch?
Man soll auf ratlos gewordene Tanten nicht spucken. Alles fängt
bei den Eltern an. Die Gleich-
zeitigkeit von Bildung und Erziehung fängt nicht in der KiTa an,
sondern immer zuhause. Unter konsequenter Anwendung dieses Prinzips
stellen sich alle Fragen neu und richtig! Die
Erzieher-Tricks haben uns immer viel mehr geholfen als geschadet.
Ach, wie vorbildlich ist doch die liebenswerte kleine DDR - oder nicht ?
Die DDR bringt als Spätfolgen noch immer jede Menge brutale und rohe Menschen hervor, sie auch rechtsextreme Gewalttaten, die es im Westen seltener gibt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 12:14 UhrDas ist Quatsch,
niemand brauchte in der DDR eine Kindergarten-Mauer bauen, um die
Eigenen dahinter einzu-
sperren. Es war eben ein geschlossenes System zum Heranziehen geeigneter
Arbeitskräfte und
duckmäuserischer Staatsbürger. Im Grunde ist das überall
der Fall. Auch in Privateinrichtungen
lässt man die Sprösslinge "schleifen". Dahinter
stecken zumeist erfolgshungrige Eltern. Die den
"doofen Max", mit 1 Jahr noch Hosenkacker, bereits als
Eliteschüler sehen, sind die Doofsten.
Im Vergleich zu dem was Nonnen und Ordensschwestern bis in die 70iger gemacht
haben geradezu lächerlich, aber dennoch muss man sich bewußt
darüber sein, dass man sein hilfloses Kind gewerblich handelnden
Fremden anvertraut. Ein Kindergartenkind ab 3 Jahren erzählt wie
sein Tag war, da kann man soetwas ausschließen, bei kleineren geht
das nunmal nicht.
Von daher finde ich das Betreuungsgeld gut, da es den
Netto-Zusatzverdienst weiter schmelzen läßt, und so weniger
Familien zum Doppelverdienen zwingt.
Die Massen-Kita-Haltung, mit denen die ganz grosse Koalition von vdLeyen
ueber C.Pieper bis nach Linksaussen unsere Kinder segnen (und die Frauen
in die Produktion fuehren) will, nutzt das paedagogische Potential von
Leuten (v.a. Frauen) ohne jede paedagogische oder sonstige
Qualifikation.
Dies hier waren wenigstens ausgebildete Kindergaertnerinnen, oder?
Sehen Sie die Bettchen stehen?
Noch einmal zwei übereinander und fertig ist die
"Hin-Lege-Batterie". Aber oft, leider zuoft, sind
die Kleinen dort besser aufgehoben als zuhause. Sie kriegen wenigstens
einen vollen Bauch, wenig Rauch ab, einen geregelten Tag und ein
bisschen Sauberkeit. Für Viele muss das ein Leben lang reichen ...
mit diesen ihren, dauerhaft verschuldeten Eltern.
Das ist die ach so professionelle institutionelle Erziehung
die bis zu 5 Mal soviel wert ist wie die heimische Erziehung, am Erziehungsgeld gemessen. Immer auf die Kleinen, Hauptsache Ruhe.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 12:24 UhrWas glauben Sie,
woher der Spruch kommt: Ruhe im Karton !? Das Leben ist aber immer ein
wenig direkter als es Sprüche ausdrücken können.
Irgendwie lebendiger! Viele Kinder des Prekariats dürfen
sich glücklich schätzen, wenn sie eine Frau mal richtig
fesselt und es trotzdem gut meint. Besser, statt sie sich bei Zigarette
und Nachmittags-Talk einfach sich selbst zu überlassen. Bis der
Mann zum Wickeln nachhause kommt. Sehen sie sich die Kleinen mit
abgerissenen Sachen, ohnehin aus second hand, mal näher an. Die
Kindesmisere liegt immer zuhause.
Nicht ganz so rabiat, aber dennoch streng disziplinierend geht es
freilich in vielen Krippen zu.
Kostendruck und Personalnot lassen überdies wenig Spielraum
für individuelle Förderung.
Wer das Kitakonzept allerdings anprangert, wird heutzutage als altbacken
in die Ecke gestellt.
So weit sind wir schon gekommen.
Interessant - Pucken ist in Kinderkrippen erlaubt
Man lese den Artikel zu "Pucken" in Wikipedia.
Ich persönlich betrachte es als Kindesmißhandlung.
Schöne Aussichten in der neuen deutschen Kita-Welt.
Herr Volland
da übersehe ich nichts. Diese langjährigen Erzieherinnen
werden die jüngeren "einarbeiten"!
Meine jüngste Tochter hat sich schon mit 6 Monaten vehement
geweigert, einen Mittagsschlaf zu machen. eine anderen 5 Kinder haben
den sogar gefordert.
Es läuft mir kalt der Rücken runter, wenn ich daran denke, was
in einer solchen Krippe mit meiner Kleinsten angestellt worden wäre.
"Schöne Aussichten in der neuen deutschen Kita-Welt."
Übersehen sie da nicht was?
Da steht: "...langjährige Erzieherinnen...."
Man will nicht stören Wissen wie es geht. Das erinnert mich an Chinas 1-Kindpolitik
Die so oft gelobt wird und keiner Wissen will was die chinesischen Behörden tun wenn das zweite Kind unterwegs ist.