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Kriminalität Abermals Munch-Bilder in Norwegen gestohlen

07.03.2005 ·  Knapp ein halbes Jahr nach dem spektakultären Raub des berühmtesten Munch-Bildes „Der Schrei“ sind in Norwegen abermals drei Kunstwerke des Malers gestohlen worden. Zwei Lithographien und ein Aquarell wurden in der Nacht zum Montag aus einem Hotel entwendet.

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In Norwegen sind abermals drei Kunstwerke des Malers Edvard Munch gestohlen worden. Sie wurden am späten Sonntagabend aus dem Restaurant des Refsnes Gods Hotel in der Nähe der Stadt Moss, südlich von Oslo, entwendet, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Nach Angaben des Hoteliers Vidar Salbuvik handelt es sich um Lithographien - zwei Porträts, darunter ein Selbstbildnis - sowie ein Aquarell mit dem Titel „Das Blaue Kleid“ aus dem Jahr 1915. Die drei Bilder gehörten zur Sammlung des auf Kunst spezialisierten Hotels. Insgesamt waren in dem Hotel sieben Werke des Malers weitgehend ungesichert ausgehängt. Keine der drei Arbeiten gilt jedoch als zentrale Arbeit im Schaffen Munchs.

Die Fahndung verlief zunächst ergebnislos

Laut Polizei drangen die Diebe in das Restaurant ein, nachdem dieses bereits geschlossen hatte. Die Täter waren unerkannt entkommen; die Fahndung verlief zunächst ergebnislos.

Im August vergangenen Jahres hatten maskierte Räuber die berühmten Gemälde „Der Schrei“ und „Madonna“ aus dem Munch-Museum in Oslo gestohlen. Das Munch-Museum wurde danach wegen schwerer Sicherheitsmängel geschlossen und wird derzeit umfassend umgebaut. Von den Bildern fehlt nach wie vor jede Spur.

Wegbereiter des Expressionismus

Edvard Munch (1863-1944) gilt als bedeutender Wegbereiter des Expressionismus in Europa. Da viele seiner Werke sehr bekannt sind, dürfte Experten zufolge schwer sein, die Beute zu verkaufen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa, AP, Reuters
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