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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Kölner Zoo Tiger tötet Pflegerin

 ·  Im Kölner Zoo hat ein Tiger seine Pflegerin getötet. Das Tier habe die Frau am Samstag angefallen und so schwer verletzt, dass sie gestorben sei, teilte die Polizei mit. Das Tier wurde vom Zoodirektor mit einem Gewehr erschossen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (59)

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Meike  Ben Bouchaib-Irnich

Nachwort zu Tigerkater Altai

Alle Katzen- Tiger, Löwen, Geparden, Leoparden, Luchse, Pumas und Pandas sind und bleiben Individualisten, auch in Gefangenschaft. Sie habe Ihre eigene Meinung zu allem, einschließlich zu Ihren vermeindlichen, selbsternannten Besitzern, uns Menschen.

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Meike  Ben Bouchaib-Irnich

Tiere leider miss-und unverstanden

Der tragische Unfall im Kölner Zoo offenbart mehr denn je die Umstände in allen, nicht nur in deutschen Zoos. Kein einziger Zoo kann artgerechte Haltung bieten. Grosskatzen wie Tiger, leben in der freien Wildbahn in riesigen Revieren. Sie benötigen Platz den wir Ihnen nicht geben wollen und können. Wir maßen uns an das wir Ihren Lebensort nachbilden könnten und ziehen dennoch eine Begrenzung um Ihr Revier. Das der Mensch dann zur Beute wird ist nicht weiter verwunderlich. Wir sprechen über ein Raubtier, nicht über eine kleine Katze. Tiger sind nicht niedlich anzuschauen sondern würdevolle und stolze Tiere, wir vergessen das zu oft und werden durch Zwischefälle dieser Art daran erinnert. Sie jagen Ihre Beute, um sie mit einem Genickbiss zu töten,wie wir erfahren durften. Zoos haben Ihr Berechtigung allenfalls nur noch zur Arterhaltung bedrohter Spezies aber nicht mehr zur Belustigung einer völlig unaufgeklärten Menschheit. Tigerkater Altai wurde von seinem würdelosen Dasein erlöst.

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Klaus Letis

Weidmanns Heil! Beschädigung von Staatseigentum oder Rettungsaktion

Ob es sinnvoll war, das Tier komplett zu erledigen kann man von hier auch nicht beurteilen.

Es könnte auch eine Art "Opferung" für die Medien und die Besucher gewesen sein.
Eine Art "Zeichen". Der Mensch ist doch stärker.

In diesem Falle ist es eine unsinnige Verschwendung von Staatseigentum gewesen.
Solche symbolischen Handlungen zu Befriedung des unterbewussten Volksgefühls bergen eine sehr gefährliche irrationale Tendenz in sich.

Wenn es um die Rettung der Pflegerin gegangen ist, dann ist natürlich die schnelle Erschießung gerechtfertigt. Auch wenn die Pflegerin offensichtlich einen Fehler gemacht hat.

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Alfred Baumann
Alfred Baumann (ABaum) - 27.08.2012 09:56 Uhr

Töten des Tigers war sicherlich notwendig

um möglichst schnell Rettungskräfte zur Pflegerin zu schicken. Ich denke das es hierbei um Sekunden geht. Da bleibt nicht die Zeit darauf zu warten bis der Tiger erst Minuten nach einem Narkoseschuss einschläft. So bedauerlich der Tot des Tigers auch ist, es gab keine alternative wollte man die Pflegerin noch retten.

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Friedrich Storm

Paradigmenwechsel

Ein tragischer Unfall-Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.

In der Diskussion prallen zwei Gegensätze aufeinander.
Die eine Seite meint, die Pflegerin trage die Schuld. Die Menschen seien genausoviel wert wie jedes andere Tier auch.

Die zweite Gruppe argumentiert, dass es breiter Konsens sein sollte, dass ein Menschenleben immer Vorrang hat.

Dabei wird durch Denunzierungen auf beiden Seiten eine sachliche Diskussion unmöglich. Schade!!

Ich persönlich finde die Frage durchaus berechtigt, warum ein Menschenleben immer mehr wert ist, als das eines Tieres.
Stellte sich das Paradigma ein, dass der Mensch nur ein Teil der Natur ist, und nur einen zeitlichen Vorsprung in der Entwicklung seines Gehirns in der Evolution hat; vielliecht wäre dann eine Welt möglich, in der sich der Mensch einfügen würde, ohne Raubbau an ihr und dem Leben darin zu betreiben.
Ist dies nicht erstrebenswert?

Warum darf der Mensch keine Beute sein?
PS: "Gefahr für Zoobesucher habe nicht bestanden"

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2012 16:30 Uhr
Friedrich Storm

Falsches Prinzip - schlechtes Beispiel

Schön, dass ich Sie mal aufklären kann...

Homo sapiens - so nennt sich die Art, die wir bilden. Das ist keine Rasse, sondern nur eine Art in der Familie der Hominidae (Menschenaffen).

Zweitens:
Wenn Sie so argumentieren, dann ist auch die Rassenideologie in Ihren Augen gerechtfertigt. Nur als Beispiel:

Warum ist ein Leben eines weißen Menschen mehr wert, als dass eines Schwarzen? ..."vielleicht weil "der weiße Mensch" unsere Rasse ist??"

Sie sehen, die Abstufung, die Sie benutzen, um den Menschen von anderen Lebewesen abzugrenzen lässt sich auch innerhalb der Menschenart fortführen... diese Abstufung ist somit nur ein willkürliches Mittel zum Zweck um sich höher zu positionieren, um dadurch Ungerechtigkeiten rechtfertigen zu können.

So kommt man nur zu einem (ebenfalls sehr christlichen) Weltbild - Auge um Auge. Zahn um Zahn.

In so einer Welt möchte ich nicht leben, aber wahrscheinlich ist ein solches Denken Grundstein für unsere werthe Ellbogengesellschaft

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Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 26.08.2012 14:00 Uhr

warum ein Menschenleben immer mehr wert ist, als das eines Tieres.

...vielleicht weil "der Mensch" unsere Rasse ist?

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Dirk  Lehmann

Ein schlichter, wenngleich tragischer Arbeitsunfall

Es ist ein tragischer Arbeitsunfall, der nach erstem Anschein durch Fahrlässigkeit der Tierpflegerin erst möglich wurde, die das Tier nicht zuvor aus dem zu reinigenden Bereich aussperrte.

Jeden Tag sterben in Deutschland Menschen auf tragische Art, die bei der Arbeit fatale Fehler begehen. Leider.

Es war selbstverständlich richtig, das Tier zu erschiessen, um den Rettungskräften überhaupt erst die Möglichkeit zu geben, an die Frau heranzukommen.

Das schreibe ich, obwohl ich bereits als kleines Kind die großen Tiere bedauerte, die seinerzeit im Kölner Zoo noch unter viel schlimmeren Bedingungen eingepfercht wurden, nicht nur Raubtiere, auch die Elefanten u.v.a. Tiere.

heutzutage sind Zoos für Großtiere erst recht völlig überholt - es gibt wundervolle , sehr den Respekt vor der Natur und das Verständnis fördernde Filme, auch in 3-D, die die Lebensart der freien Tiere besser erklären. Das Anstarren von eingepferchten Großtieren ist nicht mehr zeitgemäß.

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Wolfgang G. Runte

Tötung des Tigers

Vielleicht kann hier ein Biologe, Jäger, etc. genaueres schreiben.

Ich habe nur einmal erfahren, daß in freier Wildbahn in Kanada ein wilder Grizzly, welcher 2 Menschen im Schlaf in ihrem Camp tötete, von den kanadischen Rangern solange verfolgt wurde, bis die Ranger ihn ebenfalls getötet hatten. Am gefährlichsten sollen dabei noch relativ junge Tiere sein, welche noch wenig Jagderfahrung haben und alles ausprobieren.

Das muß wohl mit dem Beuteschema der Raubtiere zusammenhängen. Wenn Bär, Löwe, Tiger o.ä. den menschlichen Geruch einmal für sich als Beute identifiziert hat, übernimmt er offensichtlich den Menschen mit in sein Beuteschema. Denn normalerweise laufen Raubtiere vom Menschen davon, solange sie sich nicht bedroht fühlen. Deshalb soll man beim Wandern in Gebieten mit Raubtieren möglichst viel Lärm erzeugen, daß diese sich rechtzeitig "aus dem Staub machen" können.

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Günter Blümel

positv sehen

Dass so einigen Leuten der Respekt den Mitmenschen gegenüber schwer verrutscht ist, kann man ständig beobachten. Es gibt aber (noch?) keinen Konsens, dass "mein" Tier mehr wert ist als ein Mensch. Wie würden die Tierfreunde bzw. oder Eigenweltbildvertreter wohl reagieren, wenn ihr eigenes Leben in Gefahr wäre? Aber man muss es positiv sehen. Niemand hat gefordert, den Tiger sofort frei und aus dem Gebäude zu lassen, damit man die Frau bergen kann. Es gibt noch Hoffnung!

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Volker Mueller
Volker Mueller (MrVo) - 26.08.2012 02:49 Uhr

Entsetzlich. Welch tragischer Irrtum

mag diese Pflegerin das Leben gekostet haben.
Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Kollegen.

Der Zoodirektor tat, was ihm zu tun blieb, das einzig Richtige
in dieser Situation..

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Peter Myrdal

Weg mit dem Zoodirektor oder noch besser weg mit dem Zoo!

Warum musste der Tieger sterben? Anscheinend hat die Pflegerin einen Fehler gemacht.
Warum halten wir immer noch wilde Tiere im Knast?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.08.2012 12:39 Uhr
Wilhelm Maqua
Wilhelm Maqua (W.Maqua) - 27.08.2012 12:39 Uhr

Antwort

"Warum musste der Tieger sterben? Anscheinend hat die Pflegerin einen Fehler gemacht.
Warum halten wir immer noch wilde Tiere im Knast?"

...vielleicht, um dem interessierten Publikum beizubringen, daß das Tier "Tiger" heißt?

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Lutz Grellmann
Lutz Grellmann (Lumi1) - 26.08.2012 01:24 Uhr

Alle Umstände untersuchen

Im Artikel wird davon ausgegangen daß der Pflegerin ein Fehler unterlaufen ist. Ich erwarte daß die Polizei diese Feststellung aber sehr genau überprüft !

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Karsten Schmidt

Ja, hätten die Polizisten oder die Feuerwehr nicht

mit diesen Schildern, mit denen sie Demonstrantenblöcke "wegschieben" oder mit so einem Wasserwerfer, wie er bei Stuttgart 21 dem einen älteren Herren sein Auge aus der Höhle gespritzt hat, den Tiger wieder in seinen Käfig jagen können ? Vielleicht hätte man ihn zurückdrängen können, wenn entsprechende Equipment vorhanden gewesen wäre, um das Kleinwagen schwere Vieh auf Distanz halten zu können...

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Gabriel Sunnus
Gabriel Sunnus (gibs) - 25.08.2012 22:45 Uhr

Gefahr für Menschenleben

Manche Kommentare werden offenbar verfasst, ohne den Artikel richtig gelesen zu haben.

1. Gefahr für die Zoobesucher hat offenbar keine bestanden, da der Tiger das Innengehege nicht habe verlassen können (Aussage des Direktors). Wahrscheinlich hat die zu Hilfe gerufene Polizei die Lage nicht überblickt und deshalb den Zoo räumen lassen - oder weil klar war, dass geschossen werden muss (Gefahr von verirrten Kugeln).

2. Der Zoodirektor handelte nicht nach eigenem Ermessen, sondern auf Anweisung der Einsatzleitung (= Polizei). Meine Vermutung ist, dass man den Tiger erschossen hat, weil man das Leben der angefallenen Mitarbeiterin retten wollte und jeder andere Weg zu viel Zeit gekostet hätte.

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Christiane Fischer

Betäuben oder Töten...

... Diese Frage stellt sich in meinen Augen überhaupt nicht. Man kann sich nicht vorstellen, wie sich die Tierpflegerin in den letzten Minuten ihres Lebens wohl gefühlt haben muss. Um ihr helfen zu können (auch wenn man jetzt weiß dass das leider nicht mehr möglich war) musste der Tiger schnellstmöglich ausgeschaltet werden. Oder hätten die Rettungskräfte erstmal 20 min zusehen und warten sollen, ob die Katze auch wirklich einschläft?! Wer da noch der Meinung ist, der Tiger hätte diese Zeit bekommen sollen, der soll das mal der Familie der Verstorbenen erklären...

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Martin Hoffmann

Direktor hat richtig gehandelt

Gut, dass das Gewehr da war und der Direktor damit umgehen konnte. Die Polizei steht bei Tieren immer sehr hilflos da, kann also Jäger/Wildhüter nicht ersetzen.

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Dietmar Fleischhauer

Völlig gaga

Mich wundert echt nicht mehr, daß alles den Bach runtergeht, wenn ich hier lese, wie mehr als einem Hobbyweltenretter die moralischen Maßstäbe verrutscht sind. Nur noch krank. Meiner Meinung nach sollte dem Zoodirektor ein Orden umgehängt werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 22:06 Uhr
Matthias Frank

Eigentlich

sollten alle erstmal abwarten was wirklich passiert ist und nicht reflexartig sofort Postiings absetzen aber im Grunde haben Sie recht. Was hier an Stammtischgeschwätz aufschlägt ist wirklich zum Teil unerträglich.

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Robert Hamacher

Vorrang für Menschenleben

An einer Tötung des Tigerkaters ging kein Weg vorbei: Zum einen musste die schwerstverletzte Pflegerin umgehend geborgen werden, ohne die Retter zu gefährden, zum anderen verhindert werden, dass der Tigerkater weiter ins Freie und damit ins Besuchergelände ausweichen konnte. Die Reaktionszeit einer angebrachten Betäubungsdosierung hätte die Rettungs- und Einhegungsversuche nur erheblich verzögert.

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Mandis Tran
Mandis Tran (mandis) - 25.08.2012 18:57 Uhr

Weg mit dem Zoo

Alle Zooanlagen weltweit gehören geschlossen. Lebenslange Haftstrafen für unschuldige Tiere zur Befriedigung menschlicher Schaul-Lust ist pervers und ein Erbe der unseligen Kolonialzeit. Wann endlich ist Schluss mit dieser Unsitte ?

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Bernd Schmitt

Wertegefüge

Es ist unfassbar! Dass einige in diesem Forum sich nicht entblöden zu schreiben, "jedes Leben, ob Mensch oder Tier sollte gleich viel wert sein". Auch wenn man die Haltung von Tieren in Zoos ablehnt, und zurecht die Umstände, unter denen die Tiere leben, kritisiert: Es muss doch bitte "common sense" sein, dass ein Tierleben eben NICHT denselben Wert wie ein menschliches Leben hat! Ich bin offen gesagt entsetzt, was einige Teilnehmer hier offen aussprechen.
Das christliche Menschenbild ist eben nicht mehr "hip" heutzutage...

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2012 12:04 Uhr
Friedrich Storm

Wieder falsch!

...und Sie haben offenbar nicht verstanden, wie die Kirche es in ihrer Geschichte bisher verstanden hat diesen "Auftrag" umzusetzen...

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Bernd Schmitt

Es ist immer das Gleiche

Ständig kommen diese "Totschlagargumente" - das böse Christentum, ist schuld an den Verbrechen der Kirche, die im Mittelalter und der frühen Neuzeit begangen wurden. Würden Sie sich die Mühe machen, im NT nachzuschlagen, wüssten Sie, welche Art Menschenbild ich meine. Die Verfehlungen institutionaler Religion resultieren nicht aus den Lehrern Jesu Christi. Zu sagen, das christliche Menschenbild beinhalte Hexenverbrennungen und Kreuzzüge, zeugt nicht von Kenntnis der christlichen Lehre an sich. Man muss kein Fan der Institution Kirche sein, um einzusehen, dass dieses Menschenbild ein durchaus sinnvolles ist, das im Übrigen auch andere Religionen auf der Welt ihr Eigen nennen. Und ich bin, um zum Ursprungsthema zurückzukommen, froh, dass ein Menschenleben in fast allen Morallehren der Welt über einem Tierleben steht. Das macht mich noch nicht zu einem Natur - oder Tierfeind. Und Zoos mag ich auch nicht.

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Bernd Schmitt

Vielen Dank

Danke für Ihre Antwort. Ich bin mir relativ sicher, dass ich einigermaßen darüber informiert bin. Und von einer Relativierung menschlichen Unglücks durch andere aus Gründen der Tierliebe ist, glaube ich, nirgendwo im Neuen Testament die Rede. Es ging mir ja ohnehin lediglich um die Reaktion einiger Teilnehmer, die ich für fragwürdig hielt. Ob Christus ein Befürworter oder Gegner von Zoos war, war hierbei eher zweitrangig.

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Jürgen Kühner
Jürgen Kühner (J-M-K) - 26.08.2012 00:14 Uhr

was ein Glück,

dass das christliche Menschenbild nicht mehr "hip" ist. Sonst hätten wir noch die Inqusition, Hexenverbrennungen.

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Jürgen Meier
Jürgen Meier (jm0001) - 25.08.2012 20:09 Uhr

Falsch!

Offenbar haben Sie den christlichen Auftrag nicht verstanden.

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Solon Lechonitis

Tiger tötet Pflegerin

Ich bin entsetzt ueber die schnelle Reaktion des Zoodirektors; einfach das Tier zu erschiessen, zeigt wie unerfahren er ist.
Die Tiger sind sehr selten und haben ein Anrecht darauf in der Natur zu leben.
Mein Mitgefuhl gilt den Angehorigen der Pflegerin.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 22:04 Uhr
Matthias Frank

,,,,,

Diese Tiger werden nie in der Natur leben!
Weil sie das garnicht können.

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Robert Hamacher

@ solon - "ein Anrecht darauf in der Natur" umgebracht zu werden

"Die Tiger sind sehr selten und haben ein Anrecht darauf in der Natur zu leben."

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Der sibirische Tiger ist so selten, weil er in der freien Natur von Wilderern abgeknallt wird. Aus diesem Faktum ergibt sich die Existenzberechtigung der Aufzuchtprogramme in den Zoos.

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