http://www.faz.net/-gum-76yc2
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
Best Ager - Für Senioren und Angehörige

Veröffentlicht: 15.02.2013, 14:30 Uhr

Knut Berliner Museum zeigt Plastik des Eisbären

Rund zwei Jahre nach seinem Tod stellt das Berliner Museum für Naturkunde eine Plastik des Eisbären Knut für einen Monat in seinem Foyer aus. Der Eisbär war am 19. März 2011 im Alter von vier Jahren gestorben.

© dpa Für ein Monat ist die Plastik des Eisbären Knut im Berliner Museum für Naturkunde zu sehen

Das Berliner Museum für Naturkunde holt den legendären Eisbären Knut zurück in die Öffentlichkeit. Von Samstag an zeigt das Museum das präparierte Tier einen Monat lang in seinem Foyer. Anschließend kommt es in die wissenschaftlichen Sammlungen des Forschungsmuseums. Frühestens im Jahr 2014 solle Knut dann nach Abschluss von Umbauarbeiten in eine Ausstellung zum Thema „Wert der Natur“ integriert werden, kündigte das Museum am Freitag in der Hauptstadt an.

Original Fell aber Augen aus Glas

Knut ist als sogenannte Dermoplastik präpariert. Zu sehen ist dabei sein originales Fell, während seine Augen aus Glas nachmodelliert wurden. Generaldirektor Johannes Vogel sagte, das Museum respektiere, dass es verschiedene Meinungen zur Präparation des Eisbären gebe. Man könne es nicht allen Menschen recht machen, fügte Vogel hinzu. Jedoch habe Knut eine große Symbolkraft: „Er steht für den Schutz einer bedrohten Tierart und für den Kampf gegen die globale Klimaerwärmung sowie die Beziehung zwischen Mensch und Tier“, sagte Vogel.

Plastik von Eisbär Knut präsentiert Das Fell stammt von Knut, die Augen wurden allerdings aus Glas nachmodelliert © dpa Bilderstrecke 

Knut war im Zoologischen Garten in Berlin geboren worden und musste von Hand aufgezogen werden. Weltweit nahm ein Millionenpublikum am Aufwachsen des Eisbären teil. Auch sein Tierpfleger Thomas Dörflein wurde weltberühmt. Knut zierte unter anderem Briefmarken und zahlreiche Magazine. Im Alter von etwas über vier Jahren starb Knut am 19. März 2011.

Mehr zum Thema

Quelle: EPD-BAS

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
3-D-Modell des Pergamonaltars Pomp und Pixel

Fünf Jahre lang soll der Pergamonaltar nun nicht zu sehen sein. In letzter Minute ließ das Museum ein 3-D-Modell aus achttausend Einzelbildern mit je 24,2 Megapixeln anfertigen. Es erzeugt vor allem eines: Wehmut. Mehr Von Andreas Kilb

26.05.2016, 14:36 Uhr | Feuilleton
Museum Fondazione Roma Street Art von Banksy kommt ins Museum

Seine wirkliche Identität hält der britische Künstler Banksy geheim, doch eine große Ausstellung in Rom eröffnet nun die Möglichkeit, ihn näher kennenzulernen. Die Schau mit dem Titel Krieg, Kapitalismus und Freiheit im Museum Fondazione Roma läuft bis zum 4. September. Mehr

25.05.2016, 15:04 Uhr | Feuilleton
Auktion Frühling allenthalben

Am 25. Mai lockt Ketterer in München mit seiner Auktion 19. Jahrhundert - darunter Werke des Tiermalers Wilhelm Kuhnert und Franz von Stucks. Ein Blick in den Katalog Mehr Von Brita Sachs

23.05.2016, 10:29 Uhr | Feuilleton
Sowjetische Arbeitslager Das Gulag-Museum in Moskau

In der russischen Hauptstadt Moskau hat ein Museum eröffnet, dass sich dem Grauen der sowjetischen Arbeitslager, der sogenannten Gulags, widmet. Die Verbrechen der Sowjet-Zeit werden im heutigen Russland nicht mehr geleugnet, doch unter Wladimir Putin werden Stalins Sieg über Nazi-Deutschland und seine Verdienste um die Industrialisierung stärker in den Vordergrund gerückt. Umso wichtiger ist das Museum, sagen Besucher. Mehr

06.05.2016, 07:50 Uhr | Feuilleton
FAZ.NET-Tatortsicherung Schnellkurs Anatomie

Ohne Medizinstudium war es nicht ganz leicht, den neuen Tatort zu verstehen. Wir haben uns den Franken-Fall von einer Anatomie-Spezialistin erklären lassen. Mehr Von Eva Heidenfelder

22.05.2016, 21:45 Uhr | Feuilleton

Der Umwelt zuliebe Wayne Carpendale fährt auch bei Regen mit dem Fahrrad

Wayne Carpendale ist ein begeisterter Radfahrer, Herbert Grönemeyer glaubt, man entscheidet selbst, wie alt man wird, und Paul McCartney bekennt, wer ihn vor vielen Jahren rettete – der Smalltalk. Mehr 0

Frankfurter Allgemeine Stil auf Facebook
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden