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Knut Berliner Museum zeigt Plastik des Eisbären

Rund zwei Jahre nach seinem Tod stellt das Berliner Museum für Naturkunde eine Plastik des Eisbären Knut für einen Monat in seinem Foyer aus. Der Eisbär war am 19. März 2011 im Alter von vier Jahren gestorben.

© dpa Für ein Monat ist die Plastik des Eisbären Knut im Berliner Museum für Naturkunde zu sehen

Das Berliner Museum für Naturkunde holt den legendären Eisbären Knut zurück in die Öffentlichkeit. Von Samstag an zeigt das Museum das präparierte Tier einen Monat lang in seinem Foyer. Anschließend kommt es in die wissenschaftlichen Sammlungen des Forschungsmuseums. Frühestens im Jahr 2014 solle Knut dann nach Abschluss von Umbauarbeiten in eine Ausstellung zum Thema „Wert der Natur“ integriert werden, kündigte das Museum am Freitag in der Hauptstadt an.

Original Fell aber Augen aus Glas

Knut ist als sogenannte Dermoplastik präpariert. Zu sehen ist dabei sein originales Fell, während seine Augen aus Glas nachmodelliert wurden. Generaldirektor Johannes Vogel sagte, das Museum respektiere, dass es verschiedene Meinungen zur Präparation des Eisbären gebe. Man könne es nicht allen Menschen recht machen, fügte Vogel hinzu. Jedoch habe Knut eine große Symbolkraft: „Er steht für den Schutz einer bedrohten Tierart und für den Kampf gegen die globale Klimaerwärmung sowie die Beziehung zwischen Mensch und Tier“, sagte Vogel.

Plastik von Eisbär Knut präsentiert Das Fell stammt von Knut, die Augen wurden allerdings aus Glas nachmodelliert © dpa Bilderstrecke 

Knut war im Zoologischen Garten in Berlin geboren worden und musste von Hand aufgezogen werden. Weltweit nahm ein Millionenpublikum am Aufwachsen des Eisbären teil. Auch sein Tierpfleger Thomas Dörflein wurde weltberühmt. Knut zierte unter anderem Briefmarken und zahlreiche Magazine. Im Alter von etwas über vier Jahren starb Knut am 19. März 2011.

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Quelle: EPD-BAS

 
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